7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Zur Überprüfung unserer Nachhaltigkeitsleistung erfassen wir regelmäßig die für uns betriebswirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch entscheidenden Kennzahlen. Damit  messen und steuern wir die Umsetzung der wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte (Schwerpunkte) und erzeugen zuverlässige prognostische Informationen sowie präzisere oder neue Ziele. Eine Auswahl unserer Kennzahlen ist unten dargestellt. Die für uns besonders wichtige betriebswirtschaftliche und ökologische Kennzahl ist die Ausbeute, das heißt das Verhältnis von verwertbaren Daunen und Federn zu eingekaufter Rohware. Als gesellschaftlich relevante Kennzahl wird die Anzahl der politischen Veranstaltungen (unternehmens- und verbandliche Veranstaltungen, Teilnahme) auf den verschiedenen politischen Ebenen gemessen. 2009-2018 waren dies durchschnittlich 3,5 Termine pro Jahr.  

Die Kontrolle innerhalb des Prozessmanagements realisieren wir durch die durchgängige Führung der Einkaufslisten, Wasch- Sortier- und Mischbücher sowie Qualitätskontrollen (z. B. Füllkraftermittlung) jeder Charge. So können wir - von einer beliebigen Charge eines Fertigprodukts - ausgehend nachvollziehen, welche Partien von welchen landwirtschaftlichen Betrieben und Schlachtbetrieben enthalten sind und wie diese spezifische Ware in unserer Produktion verarbeitet wurde und sich qualitativ einbringt. Produktionsprozessparameter wie Maschineneinstellungen, verwendete Waschmittel und ihre Mengen sowie Füllkraft- respektive Resilience-Werte werden dokumentiert. Die Qualitätsendkontrolle vor dem Versand der Produkte erfolgt durch Handbonitierung und Laboranalyse.