6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Um der Komplexität des Themas gerecht zu werden, ist es zentral im hierfür geschaffenen CSR-Management (Sachgebiet Nachhaltigkeit (CSR)/ Leitung „Roundtable Nachhaltigkeit“) angesiedelt. Diese Einheit arbeitet eng mit den jeweils betroffenen Segmenten über das "Gremium Roundtable Nachhaltigkeit" zusammen. Mit seiner Zusammenstellung aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der veschiedenen Segmente soll es das Potential der nachhaltigen Themen heben und spiegelt damit die Vielseitigkeit von Nachhaltigkeit wider. Die Mitglieder des internen Gremiums werden durch ihre Segmentleitung berufen. Sie haben fundierte Kenntnisse bezüglich ihres speziellen Fachgebietes und den Zusammenhängen zu den Themen der Nachhaltigkeit und fungieren als Multiplikatoren in ihren Segmenten. Außerdem geben sie Anregung und Rückmeldung zur Verbesserung und Weiterentwicklung ihrer speziellen Themengebiete und sind die offiziellen Ansprechpartner für das CSR-Management und den Vorstand.

Darüber hinaus gibt es umfassende Intranetseiten, auf denen sich die Geschäftsstrategie, der Verhaltenskodex der DZ BANK Gruppe sowie der Code of Conduct der ABBL, die Leitlinie „Nachhaltigkeit im Einkauf“, die Policy „nachhaltige Kreditvergabe in der DZ BANK Gruppe“, die Diversitätsrichtlinie oder die Nachhaltigkeitsanforderungen und der Fragebogen an Lieferanten befinden. Die Funktionsbeschreibung der CSR-Managerin findet sich im internen Organisationshandbuch wieder. Weiterhin definiert die Beschaffungsrichtlinie einen nachhaltigen Einkauf über die Nachhaltigkeitsanforderungen an Lieferanten/ Dienstleister. Ein jährliches Reporting sowie eine übergreifende Regelung sind im Aufbau.

Zusätzlich wurde 2020 ein „Programm Nachhaltigkeit“ ins Leben gerufen, das den Fokus seiner koordinierenden Tätigkeiten vor allem auf die Umsetzung der aktuell massiven regulatorischen Anforderungen an Sustainable Finance legt (u.a. Offenlegungsverordnung oder Taxonomieverordnung) und sich mit den Linientätigkeiten des CSR-Managements eng verzahnt hat. Ergebnisse der hier vorangetriebenen Projektarbeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt in den Linienbetrieb integriert und somit ebenfalls eine Weiterentwicklung vorantreiben.