6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Das Nachhaltigkeitsmanagement informiert das Kompetenzteam Nachhaltigkeit und den Nachhaltigkeitsausschuss regelmäßig und umfassend über wesentliche interne und externe Entwicklungen.

Zur Sensibilisierung der Beteiligten und der Entscheidungsträger enthalten in unserem Haus alle Unterlagen für Vorstandsentscheidungen eine Aussage über deren Nachhaltigkeitsauswirkung. Hier müssen die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeitswirkungen der Beschlussvorlage eingeschätzt und mit einer Gesamtnachhaltigkeitsbewertung ergänzt werden.

Seit 2017 informiert die Balanced Scorecard mit der Messgröße „Nachhaltigkeit“ anhand von vier Nachhaltigkeitskennzahlen quartalsweise über die aggregierte Nachhaltigkeitsleistung der Sparkasse Hannover direkt an den Vorstand. In diesem Jahr haben wir für die zwei Nachhaltigkeitskennzahlen der Bereiche Produkte und Personal einen Modifizierungsvorschlag erstellt, um sie so den geänderten Rahmenbedingungen anzupassen. Die Entscheidung über die Modifizierung wird allerdings erst in 2021 erfolgen.

Zusätzlich helfen systematische Markt- und Kundenbefragungen, Produkte und Dienstleistungen anzupassen und die eigene Arbeit aus Kundenperspektive zu reflektieren. Seit 2013 sind Aspekte der Nachhaltigkeit in einen Teil der Befragungen integriert, um Verbesserungspotenziale aufzudecken. Durch die regelmäßige Erhebung der Daten können wir unsere Entwicklung aus Sicht unserer Kundinnen und Kunden nachvollziehen.

Im August 2020 haben wir eine mehrteilige Studie zum „Klimaschutz in der Region Hannover – Wie klimabewusst lebt die Region“ in Auftrag gegeben. Die Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover haben uns darin widergespiegelt, dass der Klimaschutz im Alltag der Menschen angekommen ist.