6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Nachhaltigkeitsteam

Das Nachhaltigkeitsteam (vgl. Kriterien 1 und 5) trägt wesentlich zum Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements bei und koordiniert die Prozesse in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung.

Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements – Prozesse und Maßnahmen

Zuerst wurden die wesentlichen sozialen, ökologischen und ökonomischen Themen des Unternehmens definiert. Anschließend wurde die Wertschöpfungskette der agn analysiert (vgl. Kriterium 4) und die Stakeholder des Unternehmens wurden benannt (vgl. Kriterium 9), um Aspekte, die deren Beurteilung und Entscheidungen maßgeblich beeinflussen, in den weiteren Schritten zu berücksichtigen.
 
SWOT-Analyse

In einer umfassenden Analyse wurden die Stärken und Schwächen des Unternehmens in den einzelnen Kernthemen ermittelt und die Chancen und Risiken aufgezeigt, die sich daraus ergeben. Erste Handlungsansätze und Vorschläge wurden bereits während der Analyse festgehalten.

Prioritäten

Aufbauend auf der SWOT-Analyse wurden die Kernthemen hinsichtlich ihrer Relevanz für die agn und die Stakeholder priorisiert. Neben der inhaltlichen Priorität wurden die Themen bezüglich ihres Handlungsbedarfs eingeordnet.

Maßnahmen

Unter Berücksichtigung der Priorisierung und des Handlungsbedarfs werden Maßnahmen abgeleitet, die nach Abstimmung mit der Geschäftsführung umgesetzt werden sollen. Der Erfolg wird anhand von regelmäßigen Reviews überprüft (vgl. auch Kriterium 3).

DNK-Prozess

Die Fortschreibung der DNK-Erklärung und der Nachhaltigkeits-Visitenkarte (vgl. Kriterium 1) gewährleistet einen weiteren strukturellen Aufbau des Nachhaltigkeitsmanagements.

Qualitätsmanagement 

Das seit 20 Jahren etablierte Qualitätsmanagement der agn bildet durch die angelegten Strukturen und Prozesse eine geeignete Grundlage für das Nachhaltigkeitsmanagement.