6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Die Geschäftsstrategie der Hannoverschen Volksbank enthält bereits aufgrund des genossenschaftlichen Förderauftrages der Bank wesentliche Aspekte der Nachhaltigkeit. Das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“, das Einsammeln von Einlagen in der Region und die Vergabe dieser Gelder als regionale Kredite sowie das Engagement für soziale, kulturelle und sportliche Projekte sind nur einige Beispiele dafür.
In 2020 wurde Nachhaltigkeit für die Geschäftsstrategie 2021 über die Formulierung eines der acht strategischen Ziele aufgenommen. Zusätzlich wurde die Nachhaltigkeitsstrategie in die Geschäftsstretegie übernommen. Damit sollte die Wichtigkeit des Themas verdeutlicht werden.  

Gesetzliche Vorgaben sowie Branchenstandards, ebenso wie freiwillige Verpflichtungen werden in die schriftlich fixierte Ordnung der Bank übernommen. Alle oben genannten Vorgaben werden an die Mitarbeiter kommuniziert. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird zum einen durch (Pflicht-)Schulungen, Belehrungen, das Vier-Augenprinzip und zum anderen Kontrollen der Führungskräfte, des Compliance-Beauftragten und die interne Revision sichergestellt. Die interne Ausrichtung der Nachhaltigkeit wurde innerhalb der Nachhaltigkeitsrichtlinie veröffentlich und kommuniziert. 

Den Rahmen für die Verankerung der nachhaltigen Aspekte im Geschäftsalltag gibt die in 2020 erstellte Nachhaltigkeitsleitlinie vor. Diese wurde unter zuhilfenahme der BVR Leitlinie und durch die Teilnehmenden des Nachhaltigkeitsteams erstellt und dient als Grundlage für das nachhaltige Verhalten in der Hannoverschen Volksbank.