6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Als stark wachsendem Unternehmen birgt die kontinuierliche Optimierung interner Regeln und Prozesse große Potenziale für die PD. Strukturen können oftmals gestrafft und der Mitteleinsatz verringert werden. Werden bestehende Ineffizienzen beseitigt, entlastet dies die betroffenen Mitarbeiter zumeist erheblich. Die Maßgabe des nachhaltigen Wirtschaftens und die Zufriedenheit der Beschäftigten sind Schlüsselaspekte des Themas Nachhaltigkeit, die bei der Anwendung und Weiterentwicklung von Regeln und Prozessen im operativen Geschäft betrachtet werden. Bei der PD überwacht die Geschäftsführung die hausinternen Prozessabläufe. Zuständigkeit für einzelne Prozesse sind jeweils bestimmte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beispielsweise forciert die interne IT in Abstimmung mit der Geschäftsführung, verstärkt alternative Besprechungsmedien zu nutzen und ausschließlich energiesparende Laptops anzuschaffen. Weitere Beispiele sind die laufende Regionalisierungsstrategie zur Vermeidung von CO2-intensiven Flugreisen oder die Digitalisierung von internen Prozessen im Rahmen der Angebotserstellung durch die zuständigen Fachabteilungen.

Die PD unterstützt regelmäßig große Bauvorhaben öffentlicher Einrichtungen – beispielsweise Ministerien, Museen oder große Kliniken. Zu Beginn eines jeden Projektes steht die Bedarfsermittlung und gesamtheitliche Objektbetrachtung im Vordergrund. Dazu werden alle Anforderungen an das Bauprojekt detailliert zusammengetragen und ein entsprechendes Konzept erstellt. Im Anschluss wird – noch vor der Ausschreibung – ein für das Projekt angemessenes Realisierungskonzept entwickelt. Insbesondere die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Varianten der Realisierung wird dabei methodisch analysiert.