5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die  Gremien der Stiftung für Entscheidungen über Zielsetzungen und Maßnahmen in Bezug auf Nachhaltigkeitsaktivitäten sind der Stiftungsrat und der Vorstand; bislang wird das Nachhaltigkeitsmanagement von den Geschäftsbereichsleitern und dem Vorstand selbst wahrgenommen.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Ausschlaggebend für die grundsätzliche Ausrichtung und für die Bestimmung der Ziele sind die Naturschutz- und Biodiversitätsstrategie und die Leitbilder für die Naturlandschaften. Buchhaltung und Controlling der Stiftung tragen Verantwortung für die Überwachung der Zielerreichung. Die Messung der Wirksamkeit von Maßnahmen übernehmen die Geschäftsbereiche selbst; darüber hinaus wird die Richtigkeit der jährlichen Statusberichte durch Wirtschaftsprüfer, Anlageausschuss und Stiftungsrat geprüft.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Aktuell wird die Nachhaltigkeitsleistung noch nicht mittels  Indikatoren überprüft. Regelmäßiges Monitoring in unseren Naturschutzprojekten stellt dort aber die Zielerreichung sicher. Seit 2016 findet ein fortlaufendes Fotomonitoring und eine Beobachtung sowie Erfassung der Charakterarten in den Sielmanns Naturlandschaften statt. In der Kyritz-Ruppiner Heide werden seit dem Frühjahr 2017 die Kennarten für Offenlandlebensräume im Rahmen des Forschungsprojekts „NaTec“ systematisch erfasst und in Zusammenarbeit mit dem Geoforschungszentrum Potsdam für Methoden der Fernerkundung aufbereitet. Im Rahmen unserer Förderung von Promotionsarbeiten werden aktuell in der Bergbaufolgelandschaft Wanninchen die Moorkörper und in der Döberitzer Heide die Kapazitätsgrenze für Großherbivoren untersucht. Die Promotionsergebnisse erwarten wir Ende des Jahres 2018.

Im Jahr 2017 stellten wir unser erstes Wirkungshandbuch fertig. Darin stellen wir auf rund 70 Seiten alle für die Stiftung relevanten Richtlinien dar. Das Handbuch wird von der Personalabteilung fortlaufend aktualisiert.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Die Arbeit von Vorstand und Stiftungsrat wird neben der Sielmann_Stiftung_-_Satzung_07.08.2017.pdf" target="_blank" rel="noopener">Satzung, den vier Zielen für den Naturschutz , dem Leitbild der Heinz SIelmann Stiftung und der Naturschutz- und Biodiversitätsstrategie der Stiftung auch von den Leitbildern der Naturlandschaften und Biotopverbünde bestimmt. Weitere Leitlinien für unser Handeln sind die Transparenzrichtlinie und Spendencharta sowie die Compliance-Richtlinie. Die Transparenzrichtlinie und Spendencharta basieren auf den Empfehlungen der Deutschen Corporate Governance Kommission, des Deutschen Fundraising-Verbandes und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Auf dieser Grundlage ist unser ethisches und verantwortliches Handeln ausgerichtet, insbesondere der faire und transparente Umgang mit Spendern und Spenden sowie die Anerkennung der gesetzlich geregelten Rechte. Sie regelt auch die Transparenz der Rechnungslegung, d.h., dass alle Spender Anspruch auf Einsicht in die Satzung und in den aktuellen Tätigkeits- und Finanzbericht der Stiftung haben. Die Heinz Sielmann Stitung hat sich der Initiative „Transparente Zivilgesellschaft“ angeschlossen, um zu mehr Transparenz im gemeinnützigen Sektor beizutragen. Die Selbstverpflichtungserklärung ist online einsehbar. Wie unter Leistungsindikator FS11 beschrieben, investieren wir selbst ausschließlich in nachhaltige Finanzanlagen.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Neben dem Jahresabschluss beruhen die Boni des Vorstands auf Erreichung der Ziele der Naturschutzstrategie und der Umsetzung des Leitbildes der Heinz Sielmann Stiftung. Der Stiftungsrat kontrolliert die Zielerreichung.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Der Vorstand erhält neben der festen Vergütung eine leistungsbezogene Bonifikation von maximal zwei Monatsgehältern im Jahr. Diese Bonifikation bezieht sich auf den erfolgreichen und testierten Jahresabschluss. Einstellungsprämien oder Abschlussvergütungen werden nicht gezahlt. Der Vorstand hat ebenso wie die anderen Mitarbeiter der Stiftung die Möglichkeit, an einer betrieblichen Altersversorgung teilzunehmen. Die Mitglieder des Stiftungsrats arbeiten ehrenamtlich.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Das mittlere Niveau der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten beträgt ca. ein Drittel der Jahresgesamtvergütung des Vorstands. Der höchstbezahlte Mitarbeiter nach dem Vorstand verdient etwa das Zweifache des mittleren Niveaus der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine zielgerichtete Umsetzung der Stiftungsziele Naturschutz, Artenschutz und Umweltbildung ist der kontinuierliche Austausch mit verschiedenen Interessengruppen. Da wir im kontinuierlichen Austausch mit allen Stakeholdergruppen stehen, die sich an unsere Stiftung wenden bzw. die für die Arbeit der Stiftung eine hohe Relevanz besitzen – insbesondere Spender und Mitarbeiter, haben wir keinen expliziten Prozess zur Identifikation relevanter Stakeholder.

So pflegen wir u.a. durch unsere Arbeit im Bereich der Umweltbildung den Dialog mit Kindern und Erwachsenen zu Umweltschutzthemen. In diesem Rahmen kooperieren wir auch mit diversen Bildungseinrichtungen, Universitäten und Schulen. Unsere Partnerschaften mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen verfolgen das Ziel, einen qualitativ hochwertigen Naturschutz auf aktuellem wissenschaftlichem Stand sicherzustellen. Diesen Ansatz verfolgen wir auch bei der Förderung von Promotionsarbeiten. Darüber hinaus ist auch die Zusammenarbeit mit Politik und Behörden essentiell für die Umsetzung unserer Naturschutzstrategie. Weiterhin pflegen wir einen engen Austausch mit anderen Stiftungen und Verbänden.

Den Dialog mit unseren Anspruchsgruppen fördern wir durch diverse Aktivitäten, beispielsweise Exkursionen und Führungen für Spender und die Fachöffentlichkeit sowie Fachvorträge auf Tagungen und Seminaren. Auf Bundesebene ist die Heinz Sielmann Stiftung Mitglied im Deutschen Naturschutzring. Wir sind ebenso tätig in Steuerungsgruppen zum Naturschutz in Niedersachsen. Im Rahmen von Public Private Partnerships arbeiten wir themenspezifisch auch mit anderen Bundesländern zusammen, beispielsweise mit dem Landschaftspflegeverband in Freisingen/Bayern.  Darüber hinaus koordinieren wir Bundesprojekte wie die „Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen“, „Jeder Gemeinde ihr Biotop“.

Kooperationen wie die mit der Stiftung „Zukunft Wald“ in Niedersachsen zum Projekt „Wildbienen in Schulwäldern“ bestimmen den Alltag der Heinz Sielmann Stiftung. Im Jahr 2016 erarbeiteten wir in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und verschiedenen Hochschulen Konzepte für ein ökologisches Monitoring unserer bundesweiten Nationalen Naturerbe Flächen. Das Monitoring wird seit September 2018 mit eigenen und externen Kräften umgesetzt werden.

Mit unseren Spendern stehen wir regelmäßig durch Spenderberichte, den monatlichen Sielmann Report, unsere Website und unseren Newsletter im Dialog, um sie zu aktuellen Projekten und der Mittelverwendung zu informieren. Außerdem bieten wir auch Spenderreisen und -führungen an, um sehr konkret und detailliert über unsere Arbeit zu informieren.

Innerhalb der Stiftung pflegen wir den Dialog mit unseren Mitarbeitern über jährliche Mitarbeitergespräche. Weiterhin organisieren wir regelmäßig Workshops zu spezifischen Themen der Stiftungsarbeit und führen quartalsweise Mitarbeiterversammlungen durch. Die Führungskräfte treffen sich monatlich mit dem Vorstand und tauschen sich bereichsübergreifend aus. Der Stiftungsrat tagt dreimal im Jahr mit dem Vorstand, nimmt so seine Aufsichtsfunktion voll umfänglich wahr.

Den Dialog mit unseren Anspruchsgruppen fördern wir durch diverse Aktivitäten, beispielsweise Exkursionen und Führungen für Spender und die Fachöffentlichkeit sowie Fachvorträge auf Tagungen und Seminaren. Auf Bundesebene ist die Heinz Sielmann Stiftung Mitglied im Deutschen Naturschutzring. Wir sind ebenso tätig in Steuerungsgruppen zum Naturschutz in Niedersachsen. Im Rahmen von Public Private Partnerships arbeiten wir themenspezifisch auch mit anderen Bundesländern zusammen, beispielsweise mit dem Landschaftspflegeverband in Freisingen/Bayern.  Darüber hinaus koordinieren wir Bundesprojekte wie die „Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen“, „Jeder Gemeinde ihr Biotop“.

Die Heinz Sielmann Stiftung lädt regelmäßig zu den Sielmann Dialogen ein. In dieser bundesweiten Veranstaltungsreihe diskutieren jeweils unterschiedliche Podiumsgäste aus Politik, Wirtschaft und Naturschutz aktuelle Themen rund um Nachhaltigkeit, Biodiversität und Umwelt. Die Veranstaltungsreihe richtet sich vor allem an Förderer und Partner der Heinz Sielmann Stiftung, ebenso wie an Unternehmen, Stiftungen, Verbände, Naturschutznetzwerke, -einrichtungen und -organisationen, Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen, Bundes- und Landesregierung. In den Jahren 2016/2017 richteten wir insgesamt fünf Sielmann Dialoge aus.

Im Juni 2018 veranstaltete die Heinz Sielmann Stiftung ein gut besuchtes Expertenforum mit dem Titel „Biodiversität: Ein wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit“ in Berlin. Ausgewiesene Experten diskutierten mit den rund 100 interessierten Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Vertretern der Zivilgesellschaft den aktuellen Stand in Sachen Artenschwund wie auch unterschiedliche Ansätze zum Umgang mit den Herausforderungen. Unter den Forumsgästen waren unter anderem CSR- und Nachhaltigkeitsbeauftragte von DAX-Unternehmen und Familienbetrieben, wie z.B. der BASF SE, der Lidl Dienstleistung GmbH & Co.KG oder der Pharmos Natur GmbH.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Im Rahmen der für die Nachhaltigkeitsberichterstattung 2017 durchgeführten Materialitätsanalyse haben wir 132 externe Stakeholder (aus den Gruppen Partner, Regierungsorganisationen, NGOs, Wissenschaft und Forschung, weitere Organisationen, Lieferanten / Dienstleister und Spender) sowie 23 interne Stakeholder online  befragt.

Vier von fünf Nachhaltigkeitsthemen, die sowohl aus interner als auch externer Perspektive mit hoher Relevanz eingestuft wurden, liegen im Handlungsfeld der Inhaltlichen Arbeit. Im Einzelnen geht es dabei um die Themen Naturschutz, Biodiversität, Artenschutz (welcher das Thema Tierschutz aus dem Jahr 2015 ersetzt), Schutzräume und (Kommunikations-) Wirkung der naturfachlichen Projekte. Die höchste Relevanz für externe Stakeholder hat der Naturschutz, für interne Stakeholder ist dies hingegen das Thema Biodiversität (siehe Materialitätsmatrix).

Auf Basis der Ergebnisse der Befragung legten die Teilnehmer des internen Workshops die Priorität der Themen für den Sielmann Bericht 2018 und damit auch den Umfang fest, in dem über sie berichtet werden soll.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Die Produkte bzw. Dienstleistung der Stiftung sind unsere Naturschutzprojekte sowie die Umweltbildung. Die soziale und ökologische Wirkung unserer Geschäftstätigkeit spiegelt sich deswegen in der erfolgreichen Umsetzung unserer Projekte wider. In den Naturlandschaften wird regelmäßig ein ökologisches Monitoring durchgeführt, um die Wirkung unserer Maßnahmen zum Erhalt von Biodiversität zu ermitteln und ggf. Maßnahmen anzupassen. Ebenso lassen wir das Naturerlebniszentren Gut Herbigshagen durch die Besucher sowie die Seminare im Veranstaltungsprogramm „Tage voller Vielfalt“ und „Schulbauernhof“ durch die Teilnehmer evaluieren.

Im Jahr 2017 stellten wir unser erstes Stiftungshandbuch als Organisationswerkzeug für Mitarbeiter und bei Neueinstellungen fertig, das auf rund 70 Seiten alle für die Stiftung relevanten Richtlinien darstellt. Das Handbuch wird von der Personalabteilung fortlaufend aktualisiert.

Um die Wirkung unserer Projekte zu messen, laufen zudem kontinuierlich diverse Monitorings und Beobachtungen. Seit 2016 findet ein fortlaufendes Fotomonitoring und eine Beobachtung sowie Erfassung der Charakterarten auf den Sielmanns Naturlandschaften statt.

Seit dem Frühjahr 2017 werden in der Kyritz-Ruppiner Heide die Kennarten für Offenlandlebensräume im Rahmen des Forschungsprojekts „NaTec“ systematisch erfasst und in Zusammenarbeit mit dem Geoforschungszentrum Potsdam für Methoden der Fernerkundung aufbereitet.

Durch Zusammenarbeit mit Hochschulen sorgen wir dafür, dass unsere Naturschutzmaßnahmen wissenschaftlich auf dem aktuellsten Stand bleiben. In unserer Bildungsarbeit orientieren wir uns an aktuellen Bildungsbelangen. Beispiele innovativer Konzepte für die alters- und zielgruppengerechte Ansprache sind: ökologische Bewertungs- und Urteilskompetenz, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und die Berücksichtigung der kommenden Bildungsstandards im Fach Biologie.

Im Rahmen unserer Förderung von Promotionsarbeiten werden aktuell in der Bergbaufolgelandschaft Wanninchen die Moorkörper und in der Döberitzer Heide die Kapazitätsgrenze für Großherbivoren untersucht. Die Promotionsergebnisse erwarten wir Ende des Jahres 2018.

Um neue Ideen zu generieren werden bei Bedarf Arbeitsgemeinschaften und mindestens zweimal jährlich Workshops zum jeweiligen Jahresprogramm der Stiftung und seinen Schwerpunkten gebildet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Für alle unsere Finanzanlagen legt die Heinz Sielmann Stiftung soziale und ökologische Kriterien zugrunde, so dass diese nicht im Widerspruch zu den Stiftungszielen stehen. Das Anlageportfolio wird ausschließlich nach den Sustainability Indizes „STOXX Global ESG Leaders-Index“, dem „STOXX Sustainability ex AGTAFA-Index“ und Dow Jones Sustainability Indizes angelegt. Dadurch wird in max. 600 nachhaltige Aktien weltweit investiert.  Ausgeschlossen sind für uns Anlagen in Werten der Tabak-,  Rüstungs-,  Waffen-, Entertainment- und Alkoholindustrie sowie in Staatsanleihen von Ländern, in denen die Todesstrafe angewandt wird. Die Einhaltung dieser Richtlinie wird durch das Kontrollgremium Anlageausschuss zwei Mal im Jahr überprüft.