5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Dr. Gregor Weber als Inhaber des Unternehmens ist persönlich für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich und konkretisiert die jeweiligen Ziele nach den technischen Lösungsangeboten des Marktes und finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Im operativen wie im strategischen Geschäft sind immer die Regeln der Nachhaltigkeit zu beachten.
Kooperationen mit möglichen Partnern werden nur wahrgenommen, wenn auch der Partner nach den Regeln der Nachhaltigkeit operiert.
Dr. Gregor Weber als Inhaber des Unternehmens kontrolliert persönlich die Einhaltung von Regeln zur Nachhaltigkeit und steuert wenn nötig nach.

Der Verhaltenskodex und Prinzipien des ecoistics.institute lauten:

Recht und Gesetz
Das ecoistics.institute hält die geltenden Rechte und Gesetze der Länder ein, in denen es tätig ist, und fordert dies auch von seinen Zulieferern.
Kommunikation
Das ecoistics.institute ist dafür verantwortlich, die damit verbundenen Anforderungen an alle seine Mitarbeiter und Zulieferer zu kommunizieren. Besondere schutzbedürftige Gruppen (z. B. Kinder und Jugendliche) genießen besondere Aufmerksamkeit.
Transparenz und Verbraucherdialog
Das ecoistics.institute erkennt das Recht der Stakeholder auf wichtige Produkte und Prozessinformationen an, die für eine qualifizierte Kaufentscheidung benötigt werden. Nach Möglichkeit wird es die entsprechenden einschlägigen Informationen festlegen und öffentlich zugänglich machen.
Corporate Citizenship
Das ecoistics.institute zeigt bürgerschaftliches Engagement, indem es sich mit positiven Beiträgen in Regionen und Netzwerke einbringt in denen es aktiv ist.
Zwangsarbeit
Jegliche Form von Zwangsarbeit einschließlich Zwangsarbeit in Gefängnissen und Schuldknechtschaft darf nicht angewendet werden.
Integrität und Antikorruption
Das ecoistics.institute orientiert sein Handeln an allgemeingültigen ethischen Werten und Prinzipien, insbesondere an Integrität, Rechtschaffenheit, Respekt vor der Menschenwürde, Offenheit und Nichtdiskriminierung von Religion, Weltanschauung, Geschlecht und Ethnik. Das ecoistics.institute lehnt Korruption und Bestechung im Sinne der entsprechenden UN-Konvention ab und fördert auf geeignete Weise Transparenz, integres Handeln und verantwortliche Führung und Kontrolle im Unternehmen.
Kinderarbeit
Kinderarbeit kommt nicht zum Einsatz. Sofern die Gesetze vor Ort keine höhere Altersgrenze festlegen, werden keine Personen beschäftigt, die noch im schulpflichtigen Alter bzw. jünger als 15 Jahre sind (vorbehaltlich der Ausnahmeregelungen der entsprechenden ILO-Konvention). Mitarbeiter unter 18 Jahren dürfen nicht für gefährliche Tätigkeiten eingesetzt werden und können unter Berücksichtigung ihrer Ausbildungserfordernisse von Nachtarbeit ausgenommen werden.
Belästigung
Die Mitarbeiter werden keinerlei körperlichen Züchtigungen oder anderweitigen körperlichen, sexuellen, psychischen oder verbalen Belästigungen oder Missbrauchshandlungen ausgesetzt.
Vergütung
Die Vergütung einschließlich Löhne, Überstunden und Nebenleistungen erfolgt zumindest in der im geltenden Recht und Gesetz festgelegten Höhe oder liegt darüber. Die für Vollbeschäftigung gewährte Vergütung muss ausreichend sein, die grundlegenden Bedürfnisse des Mitarbeiters zu befriedigen.
Arbeitszeit
Sofern die nationalen Regelungen keine geringere Höchstarbeitszeit festlegen und außer im Falle außergewöhnlicher Unternehmensumstände wird von den Mitarbeitern nicht verlangt, auf regelmäßiger Basis eine Standardarbeitswoche von über 40 Stunden pro Woche oder eine Gesamtwochenarbeitszeit von über 48 Stunden (einschließlich Überstunden) zu absolvieren.
Nichtdiskriminierung
Bei allen Beschäftigungsentscheidungen einschließlich – ohne darauf beschränkt zu sein – Einstellungen und Beförderungen, Vergütung, Lohnnebenleistungen, Ausbildung, Entlassungen und Kündigungen werden alle Mitarbeiter streng nach ihren Fähigkeiten und Qualifikationen behandelt.
Um Unfälle und Personenschäden zu vermeiden, stellen die Arbeitgeber sichere und gesunde Arbeitsbedingungen sowie gegebenenfalls sichere und den Gesundheitsschutzbelangen entsprechende Wohnunterkünfte bereit, die als Mindestkriterien die geltenden gesetzlichen Bestimmungen erfüllen.
Versammlungsfreiheit und Tarifautonomie
Die Arbeitgeber erkennen an und respektieren das gesetzliche Recht der Mitarbeiter auf Versammlungsfreiheit und Tarifautonomie.
Umwelt
Das Unternehmen verwendet an allen Standorten, an denen es tätig ist, umweltfreundliche Praktiken, die es kontinuierlich verbessert. Es erfüllt die Bestimmungen und Standards zum Umweltschutz, die seine jeweiligen Betriebe betreffen und geht verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen um.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Es wird ein Kennzahlensystem geführt und gelebt, in dem z. B. alle Verbräuche erfasst werden. Darüber hinaus finden regelmäßig Kontrollen statt, welche den Status abgleichen und Entwicklungen frühzeitig erkennen und sich ggf. steuern lassen. Die Impulse für wesentliche Entwicklungen in der Nachhaltigkeitsperformance des ecoistics.institute können sowohl intern als auch extern begründet sein. Auf der Basis der erhobenen Daten werden Prognosen und Zielsetzungen für die jeweils nächste Periode formuliert.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Bedingt durch den Unternehmenszweck ist die Einhaltung aller Nachhaltigkeitsaspekte oberstes Gebot.

Details wurden bereits im Handlungsfeld 6 - Regeln und Prozesse definiert.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Das grundsätzliche Angebot des ecoistics.institute ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, d.h., dass Beratungs- und Forschungsaufträge auf die Verbesserung der Nachhaltigkeitssituation beim Kunden abzielen. Insofern existieren keine gesonderten Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter, die an der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientiert sind, da bereits eine grundsätzliche Ausrichtung besteht.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Dieser Indikator wird nicht berichtet, da die Mitarbeiterzahl dazu zu gering ist um Vertraulichkeit zu gewährleisten.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Dieser Indikator wird nicht berichtet, da die Mitarbeiterzahl dazu zu gering ist um Vertraulichkeit zu gewährleisten.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die Anspruchsgruppen wurden mittels Stakeholeranalyse und Wesentlichkeitsanalyse ermittelt. Beide Prozesse werden nach Bedarf, mindestens aber 2 Mal im Jahr revalidiert.
Durch die eigene Nachhaltigkeitsinitiative "ACT-ORANGE...save our planet", durchgeführten Veranstaltungen und Vorträge, wie auch das Engagement bei den Netzwerkpartnern besteht ein ständiger Kontakt zu den Bürgern und Unternehmern (letztere auch bei Beratungen, Audits und Schulungen), wodurch ein kontinuierlicher Kontakt sichergestellt ist und Anregungen ständig aufgenommen werden.
Die Netzwerkpartner wurden anhand ihres Engagements für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien ausgewählt. Es mußten sogenannte Leuchtturmprojekte, also Vorzeigeprojekte vorhanden sein, welche im Rahmen der Initiative promotet und vorgestellt wurden. Idealerweise sollten die Projekte zudem "best-practice"-Charakter haben um eine Nachahmung zu ermöglichen und dazu zu ermutigen.
Der Austausch mit den Partnern findet sowohl telefonisch bzw. per e-Mail statt, als auch auf Veranstaltungen und Kongressen.
Hier wurde eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsthemen betrachtet und sowohl positive und negative Auswirkungen unseres Handelns als auch die Risiken und Chancen berücksichtigt, die sich durch Nachhaltigkeitsthemen für uns ergeben.

Einbeziehung von Stakeholdern:

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Es werden folgende Themen bewertet:
Unsere Kunden wollen wir in direkten Gesprächen sowie durch Empfehlungen über Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit gewinnen, überzeugen und begeistern.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Durch wissenschaftliche Studien werden Themen der Nachhaltigkeit untersucht und kommuniziert, unter anderem in Form von Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten in diesem Bereich.

Nachhaltigkeitsthemen beeinflussen zunehmend das Geschäft, die Strategien und die Kommunikation unserer Kunden. Verantwortungsbewusstsein wird inzwischen von Endverbrauchern ebenso eingefordert wie von potenziellen Mitarbeitern und Investoren. Das ecoistics.institute hat daher sein Geschäftsfeld im Sektor Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und CSR gelegt. Hinzu kommen Themen des nachhaltigen Lebens, der Gesundheit und  der work-life balance. Ebenso werden Existenzgründer im Bereich nachhaltige Geschäftsgründung beraten. Zwei in einer Doktorarbeit weiterentwickelte Modelle im Bereich Energieeffizienz wie auch im Sektor CSR gehen aktuell in die Umsetzung. Nachhaltige Innovation spielt hierbei eine sehr große Rolle.
Damit werden Kunden nun auch bei der Erarbeitung, Implementierung und Weiterentwicklung eines tragfähigen CR-Profils unter Einbeziehung interner und externer Stakeholder genauso unterstützt wie bei der Entwicklung oder Einführung nachhaltiger Produkte. Die Qualifikation als DNK-Schulungspartner um detailliertes Wissen zu den Anforderungen, Möglichkeiten und Chancen der Nachhaltigkeit in der professionellen Kommunikation auszubauen wird hierbei eine wichtige Rolle spielen.
Um die vorgenannte Forschung weiter zu vertiefen kooperieren wir hier auch mit Hochschulen. Dr. Gregor Weber lehrt an verschiedenen Hochschulen das Thema Nachhaltige Unternehmensführung.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

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