5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die Gesamtverantwortung für Nachhaltigkeit hat der Vorstand. Die operative Verantwortung und das Nachhaltigkeitsmanagement sind als Stabsstelle vorstandsnah angesiedelt. Ein Koordinierungsteam aus Mitarbeitenden unterschiedlicher Unternehmensbereiche und gemäß den Handlungsfeldern der Nachhaltigkeitslandkarte stellt die Vernetzung und den Wissenstransfer der unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen innerhalb der Kreissparkasse Köln sicher. Außerdem identifiziert es Handlungsbedarf, bringt Vorschläge für Maßnahmen ein und überwacht die Zielerreichung. Darüber hinaus gibt es seit Ende 2017 einen Energie- und Umweltbeauftragten, zu dessen Aufgaben u.a. die Erhebung und Auswertung der Energieverbräuche der gesamten Kreissparkasse Köln und die Optimierung bzw. Reduzierung der Energie- und Ressourcenverbräuche gehören.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Geschäftsstrategie und Nachhaltigkeitsziele werden auf Grundlage der in der Sparkassenfinanzgruppe etablierten „Nachhaltigkeitslandkarte“ (vgl. Kriterium 1) operationalisiert. Diese umfasst die Handlungsfelder „Strategie und Steuerung“, „Geschäftsbetrieb“, „Kundengeschäft“ und „Kommunikation“. In jedem Handlungsfeld sind konkrete Maßnahmen und Produkte hinterlegt. Zusätzlich kommen Impulse aus den Verbänden, 2020 z.B. über das „Zielbild Nachhaltigkeit des DSGV“ oder die „Klimaschutz-Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen“. Die Impulse werden mit den bereits etablierten Nachhaltigkeitsleistungen abgeglichen. Potenziale werden im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele priorisiert, die vorgeben, welche Maßnahmen ausgewählt und umgesetzt werden.

Die Auswahl konkreter Maßnahmen erfolgt i. d. R. im Koordinierungsteam Nachhaltigkeit, das mind. vierteljährlich tagt. Im Vorstand oder Nachhaltigkeitsmanagement, das im Vorstandsstab angesiedelt ist, wird über die Durchführung entschieden. Die Umsetzung erfolgt i. d. R. durch die zuständigen Experten in den Fachbereichen, darüber hinaus werden weitere beteiligte Bereiche sowie ggf. der Vertrieb mit eingebunden Nachhaltigkeitsaspekte werden in Beratungsstandards integriert (ganzheitliche Beratung), fließen in Dienstvereinbarungen ein (vgl. Kriterium 14) oder werden im Zusammenhang mit der Beauftragung von Lieferanten und Dienstleistern berücksichtigt (vgl. Kriterium 11).

Dieses Vorgehen ist gemeinsam mit den Zielen (vgl. Kriterium 3) Bestandteil eines Management-Regelkreises, der vom Nachhaltigkeitsmanagement überwacht wird. So kann sichergestellt werden, dass sich die Umsetzung an den aktuellen Erfordernissen ausrichtet.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Die „Nachhaltigkeitslandkarte“ (vgl. Kriterium 1) ist auch die Grundlage unserer internen Steuerung. Insgesamt ist es unser Ziel, uns in allen Handlungsfeldern sukzessive und am Bedarf unserer Kunden und Kundinnen ausgerichtet, weiter zu entwickeln. Besonderen Fokus legen wir darüber hinaus auf Handlungsfelder, in denen wir Entwicklungspotenziale haben.  
Für die interne Steuerung und Kontrolle unserer Nachhaltigkeitsleistung haben wir einen mehrstufigen Prozess aufgesetzt, in dem alle relevanten Nachhaltigkeitsdaten ermittelt, zusammengetragen, geprüft und bewertet werden.  

1. Datenerhebung:
In der jährlichen „Internen Datenerhebung“ pflegen wir nachhaltigkeits-bezogene Kennzahlen. Diese werden in diversen kompetenztragenden Fachbereichen (Personal, Vertriebsmanagement, Prozesse/IT u.a.) ermittelt und qualitätsgesichert an das Nachhaltigkeitsmanagement reportet. Folgende Kennzahlen werden beispielsweise erhoben:
2. Zusammenführen und Qualitätssicherung:
Die Kennzahlen werden im Nachhaltigkeitsmanagement in einer umfassenden Internen Datenerhebung zusammengeführt. So können wir den Entwicklungsstand ablesen und vergleichen. Die Interne Datenerhebung durchläuft hier eine zweite Qualitätssicherung.

3. Externe Bewertung:
Alle 2 Jahre werden unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten im „Nachhaltigkeits-Kompass“ gemeinsam mit einem externen Nachhaltigkeitsexperten bewertet. Der zugrundeliegende Fragebogen spiegelt die Handlungsfelder der Nachhaltigkeits-Landkarte wider und ist Grundlage für die externe Bewertung: So können Fortschritt und Zielerreichung unserer Nachhaltigkeitsleistung überwacht, konkrete Potenziale identifiziert und Weiterentwicklungsmaßnahmen abgeleitet werden. Die letzte Überprüfung Ende 2020 hat folgende Indikation ergeben:

Das Gesamtergebnis der Kreissparkasse Köln liegt deutlich über dem Branchenwert, der am Kompass teilnehmenden Institute.

Geschäftspolitik: Es wurde ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement mit Steuerung, Reporting und einer guten Organisation aufgebaut.

Im Geschäftsbetrieb werden die Bereiche Betriebsökologie (vgl. Kriterium 11-13) und Personal (vgl. Kriterium 14-16) besonders positiv erwähnt.

Im Kerngeschäft wird im Eigengeschäft gezielt in nachhaltige Investments investiert, es gibt Ausschlusskriterien für Direktanlagen; bei den nachhaltigen Anlageprodukten gibt es ein Produktangebot für alle Kundengruppen, inkl. Nachhaltiger Vermögensverwaltung (vgl. Kriterium 10).

Die „Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzabfrage“ im Rahmen der Beratung geht auf nachhaltige Anlagewünsche des Kunden ein. Sie wurde bereits im Herbst 2020 mit einem unterstützenden Schulungskonzept eingeführt.

Im Bereich Kommunikation und gesellschaftliches Engagement liegt die Umsetzung über Durchschnitt der am Kompass teilnehmenden Institute. Es gibt umfangreiche Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung im Kompaktbericht Nachhaltigkeit sowie auf der Website (www.ksk-koeln.de/nachhaltigkeit) und es werden hohe Förderungen einzelner nachhaltiger Förderbereiche (z.B. im Bereich Bildung) geleistet.

In einzelnen Handlungsfeldern (z.B. ESG-Kriterien im Kreditgeschäft) sind Intensivierungen der Nachhaltigkeitsaktivitäten möglich und werden von uns sukzessive angegangen.

Die Ergebnisse der jährlichen internen Datenerhebung und des Nachhaltigkeits-Kompass nutzen wir als Grundlage für unsere interne und externe Kommunikation.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator EFFAS S06-01
Anteil aller Lieferanten und Partner innerhalb der Lieferkette, die auf die Einhaltung von ESG-Kriterien bewertet wurden. Link

Rund 99% unserer Lieferanten und Dienstleister sind in Deutschland ansässig und damit an die in Deutschland geltenden Gesetze (Verbot von Kinderarbeit, Sozialversicherungspflicht, …) gebunden. Aktuell verpflichten wir diese bereits auf die Zahlung von Mindestlöhnen. Darüber hinaus haben wir eine Richtlinie erarbeitet, anhand derer wir unsere Lieferanten und Dienstleister auf die Einhaltung einschlägiger Nachhaltigkeits-Standards (orientiert an den UN Global Compact) verpflichten. Diese schließt u.a. die Themen Menschenrechte, Anti-Diskriminierung, Arbeitnehmerrechte, Compliance, Anti-Korruption und Umweltschutz ein, wurde unseren Lieferanten bereits in 2019 zur Kenntnis vorgelegt tritt in 2021 verbindlich in Kraft. Wo immer es möglich ist, arbeiten wir mit Produzenten und Dienstleistungsunternehmen aus unserer Region zusammen. In 2020 lag der Anteil regionaler Anbieter am gesamten Auftragsvolumen bei 47,2%.

Leistungsindikator EFFAS S06-02
Anteil aller Lieferanten und Partner innerhalb der Lieferkette, die auf die Einhaltung von ESG-Kriterien auditiert wurden. Link

Unsere wichtigsten und größten Dienstleister und Partner werden über unsere Dienstleistersteuerung gesteuert. Hierdurch gewährleisten wir eine gute Koordination und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie unserer Qualitätsstandards.

Eine Auditierung unserer Lieferanten in Bezug auf ESG-Kriterien findet nicht statt, da wir den überwiegenden Teil unserer Waren und Dienstleistungen von nationalen Lieferanten beziehen (rd. 99%) und damit die in Deutschland gültigen Vorschriften gelten, beispielsweise:
Die Angebote unserer Lieferanten und Dienstleister werden einer Plausibilitätsprüfung unterzogen.


Mit unseren wichtigsten Partnerunternehmen kommunizieren wir auf Grundlage eines verbindlichen Reporting-Systems.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Das Grundgehalt unserer Führungskräfte und Mitarbeitenden ergibt sich aus dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. 
Eine Unternehmens - erfolgsabhängige Zusatzvergütung (Sparkassensonderzahlung gem. TVöD-S) beruht auf insgesamt drei Messgrößen. Eine davon ist die Kundenzufriedenheit, die gemeinsam mit einem externen Anbieter ermittelt wird. Nachhaltigkeit ist somit ein entscheidender Teilaspekt. Es gibt keine Zusatzvergütung auf Grundlage des Verkaufs einzelner Produkte. So ist gewährleistet, unsere Kundinnen und Kunden in deren Interesse und unter Berücksichtigung ihrer Situation, ihren Zielen und Wünschen zu beraten. Gleichzeitig besteht für unsere Führungskräfte und Mitarbeitenden der Anreiz und die Aufgabe, zu einem dauerhaften Erfolg der Kreissparkasse Köln nachhaltig beizutragen. Bei der Evaluation von Teilen der Vorstandesvergütung findet Nachhaltigkeit zurzeit ebenfalls durch den Aspekt „Kundenzufriedenheit“ Berücksichtigung.
 

Von der BaFin wurde die Kreissparkasse Köln als potenziell systemgefährdendes Institut eingestuft. Sie gilt in Folge dessen als „bedeutendes Institut“ im Sinne der IVV. Unseren Offenlegungspflichten gemäß Paragraph 16 IVV in Verbindung mit Art. 450 CRR kommen wir jährlich umfänglich nach. Auf unserer Internetseite sind die geforderten Angaben im „Offenlegungsbericht nach Art. 450 CRR (Vergütungsbericht)“, auch nach Maßgaben der IVV und CRD IV als generelle Umsetzung von Basel III in europäisches Recht, umfänglich dokumentiert und somit öffentlich transparent gemacht.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Als regionales und öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ist die Gemeinwohlorientierung und die finanzielle Versorgung der Menschen und Wirtschaft unserer Region (und damit eine breite Ausrichtung) Bestandteil unseres öffentlichen Auftrages, der im Sparkassengesetz NRW festgeschrieben ist. Unsere wichtigsten Anspruchsgruppen sind unsere
Ausgangspunkt für die Berücksichtigung der Interessen (aus Nachhaltigkeitssicht) dieser Anspruchsgruppen ist eine Wesentlichkeits-Umfrage bei unseren Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden und Trägern, die zuletzt als Online-Umfrage Ende 2019 in Zusammenarbeit mit einer auf Nachhaltigkeit spezialisierten Beratungsgesellschaft durchgeführt wurde. Das mit Abstand wichtigste Nachhaltigkeitsthema ist aus Sicht der Kunden faires Verhalten gegenüber Kunden, gefolgt von seriöser und zuverlässiger Unternehmensführung, dem Angebot nachhaltiger Sparprodukte und einem wirtschaftlichen Beitrag in der Region. Energiesparen und Klimaschutz in der eigenen Geschäftstätigkeit spielte für die befragten Stakeholder eine untergeordnete Rolle.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Stakeholder-Veranstaltungen in 2020 nicht wie geplant durchgeführt werden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Nachhaltigkeitsprozess eingebunden, indem das interne Vorschlagswesen auch für nachhaltigkeitsbezogene Themen genutzt wird. Hierüber kommen in erster Linie Impulse rund um Themen des Umwelt- und Klimaschutzes. Über den Personalrat, unsere drei Gleichstellungsbeauftragten, die Schwerbehindertenvertretung und die Gesundheitsmanager erhalten alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, gerade auch zu sozialen Themen in Kontakt mit der Kreissparkasse Köln zu treten.

Auch aus anderen Kanälen wie z.B. der regelmäßigen Zufriedenheitsanalyse unserer Kundschaft, die auch in 2020 wieder durchgeführt wurde, werden Nachhaltigkeitsthemen zum Nachhaltigkeitsmanagement kanalisiert und fließen in den Nachhaltigkeitsprozess mit ein.

Im Zusammenhang mit der Bilanzpressekonferenz unterrichten wir über unsere unternehmerische Haltung, die Produkte, unser gesellschaftliches und soziale Engagement mit dem Ziel, Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität und Zukunftssicherung in der Region zu fördern. Der Austausch mit den einzelnen Gruppen ist auch über den jährlichen Geschäftsbericht gewährleistet. Über unsere Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung in unserer Region informieren wir regelmäßig u. a. mit unserem Kompaktbericht Nachhaltigkeit und online über www.ksk-koeln.de/nachhaltigkeit.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Wir sehen Nachhaltigkeit als Chance (vgl. Kriterium 1). Dazu gehört auch, unsere Produkt- und Dienstleistungspalette regelmäßig auf Veränderungsbedarf in Bezug auf Nachhaltigkeit zu überprüfen. Dies geschieht über das Koordinierungsteam Nachhaltigkeit (vgl. Kriterium 6). Darüber hinaus führen wir den in 2019 begonnenen Design-Sprint unseres Verbundpartners Sparkassen-Innovations-Hub in 2020 fort. Das Projekt ist in das DSGV-Projekt Sparkassen-Finanzportal überführt worden, an dem wir regelmäßig aktiv teilnehmen. Ziel ist es, Nachhaltigkeit noch stärker in unsere Produktlandschaft und Services des Onlinebankings einfließen zu lassen.

Unseren Kundinnen und Kunden bieten wir nachhaltige Finanzprodukte an. Dazu zählen u. a. nachhaltige Fonds, Anleihen und strukturierte Finanzprodukte zur Geldanlage, sowie eine nachhaltige Vermögensverwaltung. Im Bereich der nachhaltigen Geldanlage wurde unser Produktangebot im Jahr 2020 deutlich erweitert und wir verfügen nunmehr über rund 30 entsprechende Produkte. Im Kreditgeschäft erstreckt sich das Angebot auf Förderdarlehen und Eigenmittelkredite zur Finanzierung ökologischer oder sozialer Maßnahmen.

Darüber hinaus verfügen wir über spezielle Expertise in den Bereichen Wirtschafts- und Unternehmensförderung, Existenzgründungen, Förderkredite und erneuerbaren Energien. So begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden eng bei ihren technologieorientierten Vorhaben (bspw. Finanzierung von erneuerbaren Energien oder energieeffizienter Sanierung).

Ein wichtiger Aspekt ist die Unterstützung unserer Kundschaft bei der Auswahl und Beantragung öffentlicher Förderprogramme. Wir helfen unseren Kundinnen und Kunden, passgenaue preiswerte Kredite für die Finanzierung bspw. von Energieeffizienzmaßnahmen oder sozialen Zwecke zu bekommen.

Wir sind Mitglied in technologieorientierten Vereinen und Kooperationspartner der Technologiezentren in unserer Region. Darüber hinaus bieten wir den Kommunen sowie kommunalen Dienstleistern in unserer Region eine ganzheitliche Beratung und unterstützen sie dabei, ihre Aufgabe für die Menschen und die Wirtschaft in der Region zu erfüllen: https://www.ksk-koeln.de/fi/home/beratung/kommunen.html

Um Synergien zu nutzen und den Wissenstransfer zu fördern, unterhalten wir ein großes Netzwerk aus Partnerunternehmen, Verbänden, Kundinnen und Kunden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Um bei unseren Produkten grundsätzlich eine hohe Qualität zu gewährleisten, gibt es einen strukturierten Prozess, den jedes neue Produkt und jeder neue Vertriebsweg durchlaufen muss: Dieser „Neue Produkte Prozess“ gewährleistet, dass alle relevanten wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und Erfordernisse beachtet werden.

Unsere Produkte sind Finanzprodukte und -dienstleistungen wie Geldanlagen und Kredite. Quantitative Impact-Analysen unserer Produkte und Dienstleistungen finden aktuell noch nicht statt (z.B. Klimawirkung von Finanzierungen). Hierfür mangelt es zurzeit noch an einer hinreichenden Datengrundlage. Diese Problematik ist bekannt und wird derzeit in diversen, teilweise auch branchenübergreifenden Arbeitsgruppen angegangen.  

Wir verbessern die Energie- und Ressourceneffizienz unserer Produkte jedoch kontinuierlich im Rahmen der Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz unseres Geschäftsbetriebs insgesamt. Dazu zählen die Reduzierung und Verbesserung der Energieeffizienz der Arbeitsplatz-IT oder das Angebot papierloser Kontoauszüge, Kreditkarten und Wertpapierabrechnungen inkl. sicherer Aufbewahrung in unserem Online-Banking. Zudem wird der Einsatz von PenPads, die eine digitale und damit papierlose Unterschrift unter Verträgen ermöglichen, kontinuierlich ausgeweitet.
Darüber hinaus pflegen wir einen engen Austausch mit wichtigen Stakeholdern in unserer Region (bspw. über unsere 13 Regionalbeiräte oder mit den öffentlichen Schuldnerberatungsstellen), um einen qualitativen Eindruck der Wirkung unserer Geschäftstätigkeit zu bekommen.  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator EFFAS E13-01
Verbesserung der Energieeffizienz der eigenen Produkte im Vergleich zum Vorjahr. Link

Eine quantitative Bewertung der Energieeffizienz der von uns angebotenen Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen ist aktuell noch nicht möglich (vgl. Kriterium 10). Im Eigengeschäft steht eine solche Analyse zukünftig zur Verfügung.

Leistungsindikator EFFAS V04-12
Gesamtinvestitionen (CapEx) in Forschung für ESG-relevante Bereiche des Geschäftsmodells, z. B. ökologisches Design, ökoeffiziente Produktionsprozesse, Verringerung des Einflusses auf Biodiversität, Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen für Mitarbeiter und Partner der Lieferkette, Entwicklung von ESG-Chancen der Produkte, u. a. in Geldeinheiten bewertet, z. B. als Prozent des Umsatzes. Link

Unsere ESG-bezogenen Investitionen fallen im Rahmen des Tagesgeschäfts verschiedener Fachbereiche an und sind daher nicht explizit bezifferbar. Hierzu zählen beispielswiese die Bewertung von Wertpapierprodukten im Rahmen eines externen und internen Researchs, Bewertung und Test neuer Technologien im Rahmen des Gebäudemanagements oder die Bewertung neuer Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeitenden im Bereich Gesundheitsmanagement.

Zudem arbeiten Mitarbeitende unterschiedlicher Fachbereiche bei ESG-bezogenen F&E-Maßnahmen unserer Verbände mit. Diese betreffen u. a. Themen wie Finanzierung der Energiewende, ESG-Sensibilisierung im Online-Banking oder nachhaltige Geldanlagen.