5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Das Nachhaltigkeitsmanagement der Bremer Landesbank ist im Stabsbereich Vorstand im Dezernat 1 - Banksteuerung des Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Kaulvers angesiedelt.

Der Gesamtvorstand der Bremer Landesbank hat die Konzern-Nachhaltigkeitsstrategie, das Nachhaltigkeitsprogramm, die bisherigen Nachhaltigkeitsberichte, die vorliegende Entsprechenserklärung zum DNK sowie sämtliche Richtlinien in seinen Sitzungen einstimmig verabschiedet. Ferner hat die Bank Nachhaltigkeit in ihrer Geschäftsstrategie verankert, die durch den Gesamtvorstand jährlich beschlossen und dem Aufsichtsrat zur Kenntnis gegeben wird.

Wesentliche Themen werden zudem im „Erweiterten Konzernvorstand“ des NORD/LB Konzerns behandelt. Dieser wird durch den Konzern-Steuerungskreis Nachhaltigkeit unterstützt. Ergänzend verfügt die Bremer Landesbank über einen eigenen Arbeitskreis Nachhaltigkeit, in dem sich die Verantwortlichen der Handlungsfelder bei Bedarf unter Leitung des Nachhaltigkeitsmanagements austauschen.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Die Konzern-Nachhaltigkeitsstrategie definiert Schwerpunkte und wesentliche Ziele, welche unsere Handlungsfelder abdecken. Diese Ziele werden vom Nachhaltigkeitsmanagement systematisch weiter verfolgt und umgesetzt sowie controllt.

Zur Adressierung von Nachhaltigkeits-Themen wurden diverse Richtlinien verabschiedet. Alle Richtlinien wurden als strategisch relevante Ausführungen in die schriftlich fixierte Ordnung der Bank überführt. Ferner wurden sie in den jeweils relevanten Arbeitsanweisungen operationalisiert.

Für weitere Ausführungen verweisen wir auf unseren Nachhaltigkeitsbericht 2013
- Richtlinien für mehr Nachhaltigkeit, siehe S. 6f,
- Governance, siehe S. 4ff
- Kunden, siehe S. 8ff
- Gesellschaft, siehe S. 14ff
- Umwelt, siehe S. 16ff
- Mitarbeiter, siehe S. 19ff

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Die Bremer Landesbank erhebt diverse Kennzahlen, die auch dem Konzern-Nachhaltigkeitsbericht zugeliefert werden und in unseren Nachhaltigkeitsbericht einfließen.

Für aktuelle Informationen zum Volumen an Förderprogrammen mit nachhaltigem Zusatznutzen sowie zum Geldwert von Produkten und Dienstleistungen mit sozialem bzw. ökologischem Nutzen siehe Leistungsindikator GRI EC1 sowie für aktuelle Personal- und Umweltzahlen unsere Website (-> Bankbetrieb und Mitarbeiter).

Das Fördervolumen betrug 2014 rd. 829 TEUR.

Für Vorjahreswerte verweisen wir auf unseren Nachhaltigkeitsbericht 2013

Die Kennzahlen werden für einen Dreijahres-Zeitraum reportet. Die Kennzahlen dienen den jeweiligen Fachbereichen auch zur Steuerung ihrer Tätigkeiten. Eine externe Überprüfung findet nicht statt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI 4,8
Intern entwickelte Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien, die für die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung der Organisation von Bedeutung sind, sowie die Art und Weise, wie diese umgesetzt werden.

Das Leitbild der Bremer Landesbank stellt die wesentlichen Interessensgruppen der Bank mit folgenden Werten in den Fokus:
Für unsere Region: ein starker Partner
Für unsere Kunden: Kompetenz vor Ort
Für unsere Mitarbeiter: Jeder ist Vorbild
Für unsere Eigentümer: eine starke Bank
Für unsere Investoren: eine gute Adresse

Des Weiteren gelten:
• Compliance-Richtlinien
• Ethik-Grundsätze
• Fraud Prevention Policy
• Geldwäschepräventions-Policy
• Leitsätze für Mitarbeitergeschäfte
• Nachhaltigkeitsgrundsätze im Bankbetrieb
• Nachhaltigkeitskriterien bei der Vertragsgestaltung bei Dienstleistern
• Nachhaltigkeitsstandards der OE Wirtschaftsdienste
• Richtlinie zu ESG-Anforderungen bei Projektfinanzierungen
• Richtlinie zu Menschenrechten und Arbeitsnormen
• Richtlinie zu Wasserkraft
• Richtlinie zum Ausschluss von Pornographie
• Richtlinie zum Ausschluss von Waffen- und Rüstungsgeschäften
• Richtlinie zum Klimawandel
• Richtlinie zum verantwortlichen Marketing
• Richtlinie zum Umgang mit Interessengruppen
• Richtlinie zum Umgang mit steuerrechtlichen Anforderungen

Ein Teil der Richtlinien bezieht sich auf unser Bekenntnis zu einem gesetzestreuen Verhalten im operativen Geschäft. Dazu zählen die Compliance-Richtlinien, die Fraud Prevention Policy, die Geldwäschepräventions-Policy sowie die Richtlinie zum Umgang mit steuerrechtlichen Anforderungen.

Ein wesentlicher Teil der Richtlinien regelt Grundsätze unseres Finanzierungsgeschäfts und wendet sich daher an unsere Kunden sowie unsere Berater. Mit den Richtlinien wollen wir verhindern, die Umwelt zu schädigen, ethisch zweifelhafte Praktiken zu fördern oder unwissentlich zu Mittätern bei Menschenrechtsverletzungen zu werden. Hierzu zählen etwa die Richtlinie zu ESG-Anforderungen bei Projektfinanzierungen, die Richtlinie zu Menschenrechten und Arbeitsnormen, die Richtlinien zum Ausschluss von Pornographie oder Rüstungsgeschäften oder die Richtlinien zu den Themenkomplexen Wasserkraft und Klimawandel.

Ferner schützen wir unsere Kunden mit der Richtlinie zum verantwortungsvollen Marketing – in diesem Bereich haben wir auch den „Code of Advertising and Marketing Communication Practice“ der International Chamber of Commerce (ICC) als internationalen Standard für die Gestaltung und Ausführung von Maßnahmen der Marketingkommunikation anerkannt.

An unsere Mitarbeiter wenden wir uns u. a. in unseren Ethik-Grundsätzen, den Leitsätzen für Mitarbeitergeschäfte und den Nachhaltigkeitsgrundsätzen im Bankbetrieb. Ferner haben wir die Charta der Vielfalt unterzeichnet, die unseren Einsatz für Gleichberechtigung und Toleranz unterstreicht.

Leistungsindikator GRI 4,9
Verfahren des höchsten Leitungsorgans, um zu überwachen, wie die Organisation die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung ermittelt und steuert, einschließlich maßgeblicher Risiken und Chancen sowie der Einhaltung international vereinbarter Standards, Verhaltensregeln und Prinzipien.

Das Nachhaltigkeitsmanagement der Bremer Landesbank ist im Stabsbereich Vorstand im Dezernat 1 - Banksteuerung des Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Kaulvers angesiedelt.

Der Gesamtvorstand der Bremer Landesbank hat die Konzern-Nachhaltigkeitsstrategie, das Nachhaltigkeitsprogramm, die bisherigen Nachhaltigkeitsberichte, die vorliegende Entsprechenserklärung zum DNK sowie sämtliche Richtlinien in seinen Sitzungen einstimmig verabschiedet. Ferner hat die Bank Nachhaltigkeit in ihrer Geschäftsstrategie verankert, die durch den Gesamtvorstand jährlich beschlossen und dem Aufsichtsrat zur Kenntnis gegeben wird.

In Zusammenarbeit mit der NORD/LB als Konzernmutter wurde 2014 eine Konzern-Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Die Verantwortlichen der Handlungsfelder leiten daraus zur Operationalisierung Maßnahmen ab, die in einem jeweils für zwei Jahre ausgerichteten und vom Gesamtvorstand verabschiedeten Nachhaltigkeitsprogramm verankert werden. Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch das Nachhaltigkeitsmanagement überwacht und dem Vorstand zur Kenntnis gegeben.

Wesentliche Themen werden zudem im „Erweiterten Konzernvorstand“ des NORD/LB Konzerns behandelt. Dieser wird durch den Konzern-Steuerungskreis Nachhaltigkeit unterstützt. Ergänzend verfügt die Bremer Landesbank über einen eigenen Arbeitskreis Nachhaltigkeit, in dem sich die Verantwortlichen der Handlungsfelder bei Bedarf unter Leitung des Nachhaltigkeitsmanagements austauschen.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Bremer Landesbank legt ihre Vergütungspolitik und -praxis gemäß § 16 Institutsvergütungsverordnung vom 16. Dezember 2013 („Institutsvergütungsverordnung 2013“) offen. Als CRR-Institut gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 richten sich die Offenlegungspflichten der Bremer Landesbank nach Artikel 450 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013.

Die Gesamtvergütung setzt sich aus einem fixen und variablen Teil zusammen. Die Budgets der variablen Vergütung bemessen sich dabei nach den Zielerreichungsgraden der Bank, der Fachbereiche sowie der Mitarbeiter. In die Zielerreichung werden quantitative und qualitative Kennziffern einbezogen.

Im Jahr 2015 wurden Nachhaltigkeitskriterien in den Zielvereinbarungsprozess aufgenommen und wirken sich somit auf die Zielerreichungsgrade der entsprechenden Bereiche aus. Die Zielerreichung wird durch unsere Unternehmensentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Nachhaltigkeitsmanagement nachgehalten.

Die Vorstandsvergütung setzt sich aus einem Jahresfestgehalt und einer variablen Vergütung zusammen. Der Aufsichtsrat legt die Höhe der variablen Vergütung nach Maßgabe der Zielvorgaben und der erreichten Ergebnisse fest. Dieser spiegelt den Erfolg der Bank, den Erfolg des verantworteten Dezernats sowie den individuellen Erfolg unter Berücksichtigung der eingegangenen Risiken wider.

Für weitere Informationen verweisen wir auf unseren Offenlegungsbericht nach § 16 InstitutsVergV in Verbindung mit Artikel 450 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 insbesondere S. 5 und 7f.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI 4,5
Zusammenhang zwischen der Bezahlung der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans, der leitenden Angestellten und der Mitglieder der Geschäftsführung (einschließlich Abfindungen) und der Leistung der Organisation (einschließlich der gesellschaftlichen/sozialen und der ökologischen Leistung).

Die Bremer Landesbank legt ihre Vergütungspolitik und -praxis gemäß § 16 InstitutsVergV vom 16. Dezember 2013 („Institutsvergütungsverordnung 2013“) offen. Als CRR-Institut gemäß der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 richten sich die Offenlegungspflichten der Bremer Landesbank nach Artikel 450 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013. Hierzu verweisen wir auf unseren Offenlegungsbericht nach § 16 InstitutsVergV in Verbindung mit Artikel 450 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013

Das Vergütungssystem gilt für alle MitarbeiterInnen. Es zielt neben der Erfüllung regulatorischer Anforderungen auch auf den nachhaltigen Erfolg der Bank ab. Mit einer fairen und attraktiven Vergütungspolitik reagiert die Bank ferner auf den demographischen Wandel und stellt die Gewinnung und Bindung der Mitarbeiter sicher.

Die Gesamtvergütung setzt sich aus einem fixen und variablen Teil zusammen. Die Budgets der variablen Vergütung bemessen sich dabei nach den Zielerreichungsgraden der Bank, der Fachbereiche sowie der MitarbeiterInnen. In die Zielerreichung werden quantitative und qualitative Kennziffern einbezogen.

Die Vorstandsvergütung setzt sich aus einem Jahresfestgehalt und einer variablen Vergütung zusammen. Der Aufsichtsrat legt die Höhe der variablen Vergütung nach Maßgabe der Zielvorgaben und der erreichten Ergebnisse fest. Dieser spiegelt den Erfolg der Bank, den Erfolg des verantworteten Dezernats sowie den individuellen Erfolg unter Berücksichtigung der eingegangenen (ESG)Risiken wider.

Zur fixen und variablen Vergütung der MitarbeiterInnen nach Geschäftsbereichen und Mitarbeitergruppen (inkl. Vorstand) verweisen wir auf S. 8 des Offenlegungsberichtes

Im Jahr 2015 wurden Nachhaltigkeitskriterien in den Zielvereinbarungsprozess aufgenommen und wirken sich somit auf die Zielerreichungsgrade der entsprechenden Bereiche aus. Die Zielerreichung wird durch unsere Unternehmensentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Nachhaltigkeitsmanagement nachgehalten.

Leistungsindikator GRI 4,10
Verfahren zur Bewertung der Leistung des höchsten Leitungsorgans selbst, insbesondere im Hinblick auf die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/ soziale Leistung.

Die Effizienzprüfung des Aufsichtsrates und des Vorstandes erfolgt gem. § 25d KWG. Der Nominierungsausschuss unterstützt dabei den Aufsichtsrat bei der Bewertung. Aufsichtsrat und Vorstand werden dabei mindestens einmal jährlich hinsichtlich ihrer Kenntnisse, Erfahrungen und Leistungen sowie der Struktur, Größe und Zusammensetzung bewertet. Die Bewertung enthält Anmerkungen der Gremienmitglieder und wird sowohl im Nominierungsausschuss als auch im Aufsichtsrat erörtert.

Die Zielvereinbarungen für den Vorstand werden durch den Aufsichtsrat festgelegt. Zur Ermittlung der variablen Vergütung werden gemäß § 19 der InstitutsVergV der Gesamtbankerfolg sowie die individuellen Erfolge der einzelnen Vorstandsmitglieder berücksichtigt.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Als Stakeholder verstehen wir alle Personen, die mittelbar oder unmittelbar von unserer Unternehmenstätigkeit beeinflusst werden oder selber Einfluss auf unser Unternehmen haben.

Nachhaltigkeitsbericht 2013

Kunden:
Gemäß ihrem Selbstverständnis steht die Bremer Landesbank für problemlösungsorientierte Beratung und auf Dauer ausgelegte Kundenbeziehungen. Hierbei legen wir größten Wert auf ganzheitliche Beratung in den fünf Geschäftsfeldern, Financial Markets, Firmenkunden, Privatkunden, Schiffsfinanzierungen sowie Spezialfinanzierungen. Unsere Performance überprüfen wir durch regelmäßige Kundenbefragungen.

- S. 8ff, Für unsere Kunden

Gesellschaft:
Die Bremer Landesbank versteht sich als Teil der Gesellschaft. Für die Region und die Menschen, die hier leben, wollen wir als langfristig agierender und verlässlicher Partner agieren. Aber auch über die Region hinaus sehen wir uns als „Weltenbürger“ in der Verantwortung, unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Das Themenfeld „Ethik“ findet sich sowohl in unserem Handlungsfeld „Governance“ als auch „Gesellschaft“ wieder. Wir sehen es nicht nur als gesetzliche Verpflichtung sondern auch als gesellschaftliche Aufgabe, Integrität und gesetzeskonformes Handeln zu leben und zu unterstützen und kriminelle Handlungen bestmöglich zu unterbinden.

Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement möchte die Bremer Landesbank ihren geschäftlichen Erfolg mit den Menschen der Region teilen und die Lebensqualität an ihren Standorten und der Umgebung verbessern. Aus diesem Grund engagiert sich die Bank mit gezielten Förderengagements. Das Fördervolumen wird im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung ausgewiesen.

- S. 4ff, Integrität sichern und leben
- S. 14ff, Für die Gesellschaft

Mitarbeiter:
Die Mitarbeiter werden durch unterschiedliche Veröffentlichungen in den Nachhaltigkeitsprozess eingebunden. Neben Veröffentlichungen in unserem Intranet wurden auch Schreiben des Vorstandes zu diesem Thema versandt.

Ferner haben sämtliche, in die schriftliche fixierte Ordnung integrierte ESG-Richtlinien hausweite Gültigkeit und betreffen daher sämtliche Mitarbeiter.

Träger:
Unsere Träger werden regelmäßig im Rahmen von Gremiensitzungen über die aktuellen Entwicklungen der Bank informiert. Mit unserem größten Träger, der NORD/LB, befindet sich die Bremer Landesbank in engem Austausch zum Thema Nachhaltigkeit. Dieses zeigt sich in der gemeinsamen Konzernstrategie, gemeinsam entwickelten Nachhaltigkeitsrichtlinien sowie der ständigen Teilnahme der Bremer Landesbank am Konzernsteuerungskreis Nachhaltigkeit.

Lieferanten/Dienstleister:
Unsere Lieferanten und Dienstleister werden über mehrere Richtlinien/Nachhaltigkeitsgrundsätze mit dem Thema Nachhaltigkeit konfrontiert und auf diese verpflichtet. Die Bremer Landesbank führt ferner mit den fünf Hauptdienstleistern/-lieferanten ein Audit durch, in dem Nachhaltigkeitsaspekte konkret abgefragt werden.

Weitere Stakeholder:
Das Nachhaltigkeitsmanagement der Bank führt einen Dialog mit weiteren Stakeholdern wie z. B. Ratingagenturen oder NGOs.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI 4,16
Ansätze für die Einbeziehung von Stakeholdern, einschließlich der Häufigkeit der Einbeziehung unterschieden nach Art und Stakeholdergruppe.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2013 ist für jeden Interessierten Stakeholder im Internet abrufbar.

Mitarbeiter:
- Vorstandsschreiben zu ausgewählten Themen / Anlässen
- Mitarbeiterinformationen durch die Unternehmenskommunikation
- "Schwarzes Brett"
- Intranet
- Blog im Intranet mit Unternehmensnachrichten, Kolumnen etc.
- Zusammenarbeit / Dialog mit Arbeitnehmervertretern
- regelmäßige Personalversammlungen

Ehemalige Mitarbeiter:
- Blog mit Unternehmensnachrichten, Kolumnen etc. wird als PDF zur Verfügung gestellt
- jährliche Pensionärstreffen

Potentielle Mitarbeiter:
- Website
- Printmedien

Träger:
- regelmäßige Gremiensitzungen
- regelmäßige Trägerkommunikation
- Nachhaltigkeitsberichte
- Geschäftsberichte
- Enge Zusammenarbeit mit dem größten Träger, der NORD/LB, im Thema Nachhaltigkeit
- Konzern-Nachhaltigkeitsstrategie

Kunden / Investoren:
- Investor Relations
- Ganzheitliche Beratung
- Veranstaltungen
- Nachhaltigkeits-Dialoge mit interessierten Kunden
- regelmäßige Kundenbefragungen
- Nachhaltigkeitsberichte
- Geschäftsberichte
- Website

Lieferanten:
- Lieferantenaudits
- nachhaltige Vertragsgestaltung
- Website
- Geschäftsberichte

Gesellschaft:
- Spenden/Sponsoring
- Nachhaltigkeitsberichte
- Geschäftsberichte
- Sicherstellung ethischen und gesetzestreuen Verhaltens
- ESG-Richtlinien

Interessensgruppen, Politik, Verbände
- Mandate
- Mitgliedschaften
- Nachhaltigkeitsberichte
- Geschäftsberichte

Leistungsindikator GRI 4,17
Wichtige Fragen und Bedenken, die durch die Einbeziehung der Stakeholder aufgeworfen wurden und Angaben dazu, wie die Organisation auf diese Fragen und Bedenken – auch im Rahmen seiner Berichterstattung - eingegangen ist.

Die Bremer Landesbank setzt auf intensiven Dialog mit ihren Stakeholdern um ihrer Positionierung als verlässlicher Partner gerecht zu werden.

Fragen zu Produkten, dem Unternehmen, der Nachhaltigkeitsperformance oder anderen Themen werden individuell beantwortet.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Die Bremer Landesbank war im Bereich der Finanzierung von Windkraftanlagen, bei der wir uns seit 1991 engagieren, einer der ersten Akteure am Markt. Heute ist die Bremer Landesbank einer der führenden Finanzierer von erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa. Ebenso sind wir bereits seit den 80er Jahren im Bereich der Sozialimmobilien tätig, um den demographischen Wandel zu begleiten. Als Partner des Verbundforschungsprojektes „Arbeiten und Pflegen 2020“ des Fraunhofer Institutes entwickeln wir mit Dienstleistern, Herstellern und Trägern neue richtungsweisende Konzepte. Ferner weisen wir unseren Wertbeitrag im Rahmen unserer Berichterstattung aus (siehe Kriterium 18).

Siehe auch unseren Nachhaltigkeitsbericht 2013

- S. 11, Erneuerbare Energien
- S. 11, Sozialimmobilien
- S. 12, Finanzierungs- und Förderprogramme

Die Bremer Landesbank entwickelt derzeit ein Umweltmanagementsystem in Anlehnung an die DIN EN ISO 14001. Hierbei werden auch die unmittelbaren ökologischen Wirkungen bewertet. Ferner wurden mehrere Richtlinien/Leitsätze verabschiedet, die Bezug auf Umweltthemen nehmen oder Prozesse in der Bremer Landesbank oder bei unseren Dienstleistern/Lieferanten regeln.

- S. 6f, Richtlinien für mehr Nachhaltigkeit
- S. 16, Ressourcen schonen

Soziale Aspekte werden z. B. in unserer Richtlinie zu Menschenrechten und Arbeitsnormen adressiert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator GRI EN6
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs.

Die Bremer Landesbank war im Bereich der Finanzierung von Windkraftanlagen, bei der wir uns seit 1991 engagieren, einer der ersten Akteure am Markt. Heute ist die Bremer Landesbank einer der führenden Finanzierer von erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa.

Das Aktivvolumen zum 31.12.2014 im Bereich Erneuerbare Energien betrug 4.603 Mio. EUR.

Ebenso sind wir bereits seit den 80er Jahren im Bereich der Sozialimmobilien tätig, um den demographischen Wandel zu begleiten. Als Partner des Verbundforschungsprojektes „Arbeiten und Pflegen 2020“ des Fraunhofer Institutes entwickeln wir mit Dienstleistern, Herstellern und Trägern neue richtungsweisende Konzepte.

Ferner weisen wir unseren Wertbeitrag im Rahmen unserer Berichterstattung aus (siehe Kriterium 18).

Leistungsindikator GRI EN26
Initiativen, um die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen zu minimieren und Ausmaß ihrer Auswirkungen.

Die Bremer Landesbank entwickelt derzeit ein Umweltmanagementsystem in Anlehnung an die DIN EN ISO 14001. Ferner wurden mehrere Richtlinien/Leitsätze verabschiedet, die Bezug auf Umweltthemen nehmen oder Prozesse in der Bremer Landesbank oder bei unseren Dienstleistern/Lieferanten regeln.

Leistungsindikator GRI FS11
Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen (z.B. Pensionskassen).

Derzeit werden von dem verantwortlichen Handlungsfeld Möglichkeiten sondiert, die Eigenanlagen zu bewerten. Derzeit findet noch keine Bewertung der Eigenanlagen statt.