5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Dem Gesamtvorstand bzw. dem personenidentischen Nachhaltigkeitsrat der Sparkasse Saarbrücken obliegt die Gesamtverantwortung für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und den dazu notwendigen Managementprozessen.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Die strategische und konsistente Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung bedingt, dass alle Funktions- und Geschäftsbereiche sowie Hierarchieebenen eines Unternehmens einbezogen werden. Um den Aspekt der Nachhaltigkeit in allen Ebenen und operativen Unternehmenseinheiten strukturiert und flächendeckend einzuführen sowie in das tägliche Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu integrieren, ist eine klare Haltung und Überzeugung der Geschäftsführung zum Thema Nachhaltigkeit zielführend, aber auch die Schaffung interner Strukturen notwendig.
Unter Leitung des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden werden vom bereichsübergreifend zusammengesetzten Nachhaltigkeitsausschuss Entscheidungsvorlagen und konkrete Maßnahmen erarbeitet, diskutiert und abgestimmt. Da die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie als Querschnittsaufgabe zu verstehen ist, werden im Nachhaltigkeitsausschuss alle relevanten Bereiche der Sparkasse Saarbrücken in die Konzeption und Umsetzung des Nachhaltigkeitsmanagements integriert. Zur operativen Steuerung und zur Unterstützung des Nachhaltigkeitssauschusses wurde vom Nachhaltigkeitsrat der sogenannte Nachhaltigkeitsmanagementbeauftragte bestellt. Er organisiert und koordiniert die operativen Tätigkeiten in Abstimmung mit den zuständigen Fachabteilungen zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagementsystems und berichtet in regelmäßigen Abständen intern und extern über die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Das Nachhaltigkeitsmanagementsystem der Sparkasse Saarbrücken wird jedes Jahr durch den Gesamtvorstand bewertet und auf dessen Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit hin geprüft.
Bei der Bewertung werden u. a. die Nachhaltigkeitsleistung (Kennzahlen und Kernindikatoren), Beschwerden und Anregungen interessierter Kreise und die kontinuierliche Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie anhand der konkreten Zielerreichung berücksichtigt. Zu den oben genannten Kennzahlen zählen u. a. die Angaben zu den hier aufgeführten Punkten 11-13 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen, Ressourcenmanagement und klimarelevante Emissionen) sowie die jährlich aktualisierten EMAS-Umweltkennzahlen.
Zur Beurteilung der Nachhaltigkeitsleistung werden die extern validierten Kennzahlen aus unserem zertifizierten Umweltmanagement einbezogen. Zusätzlich führt der Nachhaltigkeitsausschuss jährlich einen sogenannten "Nachhaltigkeits-Check" durch. Der Nachhaltigkeits-Check dient intern als Instrument zur Selbstevaluation. Die Bereiche Geschäftsstrategie, Geschäftsbetrieb und Kerngeschäft werden dabei getrennt nach Handlungsfeldern betrachtet und unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten bewertet. Ziel ist es, Fortschritte auszuweisen und Verbesserungspotenziale zu entdecken, um entsprechende Ziele zur Verbesserung der eigenen Nachhaltigkeitsleistung abzuleiten.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Von Leitungs- und Aufsichtsorganen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse wird erwartet, dass sie die gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen, die internen Arbeitsanweisungen und Verfahren der Sparkasse sowie die Branchenstandards einhalten.
Wir unterlassen – auch als Bevollmächtigte oder Begünstigte – Vorgänge aller Art, die nach unseren Wertvorstellungen bedenklich und fragwürdig erscheinen und mit sonstigen strafbaren Handlungen (wie z. B. Betrug, Korruption, Diebstahl, Untreue, Unterschlagung) sowie mit Insidervergehen und Marktmanipulation oder mit Datenmissbrauch sowie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Zusammenhang stehen könnten. Details sind in unserem Verhaltens- und Ethikkodex geregelt. Die Annahme größerer Geschenke oder Zuwendungen jeglicher Art ist aufgrund unserer Zuwendungsrichtlinie verboten.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Für alle bankspezifisch Beschäftigten der Sparkasse Saarbrücken einschließlich der Führungskräfte gelten die Tarifverträge für das private Bankgewerbe und der öffentlichen Banken. Die Vergütung erfolgt ausschließlich tätigkeitsbezogen.  
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder orientiert sich an den Empfehlungen des Sparkassenverbandes Saar und besteht aus einer Festvergütung inklusive einer unwiderruflichen, nicht versorgungsfähigen Zulage für Vertriebsleistungen sowie einer unwiderruflichen, nicht ruhegehaltsfähigen Funktionszulage.
Beide Vergütungskomponenten sind Bestandteile der festen Vergütung.
Die Sparkasse fördert ein verantwortungsvolles, zielgerichtetes und risikobewusstes Handeln aller Beschäftigten. Mit den Führungskräften werden Zielvereinbarungen getroffen, um einen nachhaltigen Geschäftserfolg zu sichern.
Neben den quantitativen finden auch qualitative Vergütungsparameter wie z. B. Kundenzufriedenheit Berücksichtigung. Neben der tariflichen Grundvergütung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in untergeordnetem Umfang individuelle Prämien aufgrund besonderer Leistung im Einzelfall bzw. im Retailgeschäft Teamprämien pro Filiale aus einem ziel- und werteorientierten Vergütungssystem erhalten. Für alle Beschäftigten gelten folgende Eckwerte: die variable Vergütung darf ein Drittel der Gesamtvergütung nicht überschreiten. Der Gesamtbetrag der variablen Vergütung darf 7,5 Mio. Euro nicht überschreiten.
Nachhaltigkeitsaspekte sind aktuell noch kein Bestandteil des ziel- und wertorientierten Vergütungssystems. Die Vergütungspolitik der Sparkasse ist geeignet, die geschäftspolitischen Ziele zu fördern, ohne zum Eingehen unverhältnismäßig hoher Risiken zu verleiten.
Die grundlegende Werteorientierung der Sparkasse Saarbrücken ist außerhalb der Geschäftsstrategie in einem Ethik- und Verhaltenskodex beschrieben. Die Grundsätze dienen - ergänzend zu Gesetzen und Vorschriften - als Orientierung für alle geschäftlichen Aktivitäten und den Umgang mit verschiedenen Interessengruppen wie Kunden, Beschäftigten und den Gremien der Sparkasse, Aufsichtsbehörden, Lieferanten und externen Dienstleistern. Der Ethik- und Verhaltenskodex fordert ethisch verantwortungsbewusstes Verhalten im Hinblick auf alle Handlungen und Entscheidungen, das Informationsmanagement, die Gestaltung des Arbeitsumfelds sowie die gesellschaftliche Verantwortung.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder orientiert sich an den Empfehlungen des Sparkassenverbandes Saar. Es wird jährlich ein Vergütungsbericht für den Verwaltungsrat und den Vorstand erstellt. Der Vorstand wird hinsichtlich seiner Aufgaben, der Erfüllung des öffentlichen Auftrags und der in der Geschäftsstrategie festgelegten Ziele überprüft und bewertet.
Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhalten eine Aufwandsentschädigung, die sich an der Empfehlung des Sparkassenverbandes Saar ausrichtet.
Weitere Indikatoren werden zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des Vorstands nicht erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Diese Indikatoren werden zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen nicht erhoben.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die Sparkasse Saarbrücken ist ebenso wie die Mehrzahl der Beschäftigten in der Region verwurzelt. Als kommunal verankertes Kreditinstitut führen wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und unseres gesellschaftlichen Engagements einen kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden und Trägern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Wirtschaft, den gesellschaftlichen Institutionen sowie den Bürgerinnen und Bürgern in der Region durch.
Die dialogzentrierte Berücksichtigung unserer Interessengruppen hilft der Sparkasse Saarbrücken dabei Erwartungen, Trends und neue Entwicklungen ebenso wie Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und diese Erkenntnisse in die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie einzubeziehen. Nur so können die Bedürfnisse und Erwartungen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen, allen voran die der Kunden, Berücksichtigung finden.
Wir interagieren mit einem breiten Spektrum an Stakeholdern, die derzeit in unsere Aktivitäten involviert sind oder dies potenziell sein könnten. Daher wurden aus unserer unmittelbaren Geschäftstätigkeit und unter Berücksichtigung unserer Rechtsform die aus unserer Sicht beteiligten Interessengruppen abgeleitet und identifiziert. Dazu gehören:
Eine systematische Gewichtung bzw. Priorisierung der aufgelisteten Interessengruppen ist noch nicht erfolgt (keine systematische Stakeholderanalyse). 
Die Kommunikation bzw. der Austausch mit unseren relevanten Interessengruppen findet auf unterschiedliche Weise bzw. über unterschiedliche Kanäle statt. Allen interessierten Kreisen wird über das offene Internetangebot und die dort veröffentlichten Medien ermöglicht, sich über die Beweggründe, die Umsetzung sowie über künftige Maßnahmen und Ziele der Sparkasse Saarbrücken im Sinne einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie zu informieren.
Zusätzlich zu Marktanalysen, Kunden- und Mitarbeiterbefragungen sowie Stakeholder-Dialogen an Nachhaltigkeitsveranstaltungen, hat die Sparkasse Saarbrücken mit dem internen Newsletter Nachhaltigkeit ein Medium eingeführt, welches die Möglichkeit bietet, über die eigenen Maßnahmen und Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit zu informieren, Wissenswertes zum Thema aufzuarbeiten und den offenen Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu pflegen. Zur Pflege und Intensivierung des Nachhaltigkeitsdialogs wurde eigens eine interne Mailadresse für Kritik, Anregungen oder Feedback hinterlegt.
Im Rahmen des „Ideenmanagements“ nehmen wir betriebliche Verbesserungsvorschläge unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegen und berücksichtigen diese je nach Umsetzbarkeit in unserem Nachhaltigkeitsprogramm.
Neben dem generellen Informationsangebot auf unserer Internetseite (auch zum Thema Nachhaltigkeit) stehen im KundenServiceCenter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für alle Anliegen und Fragen unserer Kunden bzw. interessierter Kreise zur Verfügung.
Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen die Interessen unserer Kunden und Stakeholder. Wir berücksichtigen ihre Erwartungen und beziehen sie in die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie ein. Gemäß EMAS-Verordnung (EU) 2017/1505 sollen die Erwartungen und damit verbundene Anforderungen „interessierter Parteien“ besser verstanden und mit Blick auf konkrete Anforderungen innerhalb des Umweltmanagementsystems bewertet werden. Diese Analyseergebnisse werden tabellarisch dokumentiert und regelmäßig intern wie extern überprüft.
Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements führen wir regelmäßig Befragungen bei Kunden, Nicht-Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch. Die Ergebnisse sowie wertvollen Impulse und Anregungen der involvierten Stakeholder fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie mit ein. Je nach Relevanz und Grad der Umsetzbarkeit finden die Anregungen Berücksichtigung in unserem konkreten strategischen Vorgehen. Die Erkenntnisse des Stakeholderdialogs fließen in unser operatives Nachhaltigkeitsprogramm mit ein und werden jährlich in der Bewertung des Nachhaltigkeitsmanagements durch den Vorstand berücksichtigt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Im Berichtsjahr haben wir eine umfassende Kundenbefragung zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass das Thema Nachhaltigkeit bei unseren Kunden einen hohen Stellenwert einnimmt und ein erhöhtes Interesse an nachhaltigen Produkten festzustellen ist. Hierzu zählen z. B nachhaltige Anlagemöglichkeiten oder Produkte aus dem Zahlungsverkehr (Grüne Kreditkarte mit Förderung von ökologischen und sozialen Projekten). Diese Kundenimpulse werden im Qualitätssteuerungsausschuss thematisiert und von den relevanten Fachabteilungen weiter verfolgt.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Kundenberatung
Nachhaltigkeit gewinnt nicht nur in der Finanzbranche zunehmend an Bedeutung. Aus Sicht der Finanzdienstleister gilt es Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln, die diesen Anforderungen gerecht werden und den wandelnden Bedürfnissen der Kunden sowie den gesellschaftlichen Herausforderungen entsprechen.
Neben der Präsenz vor Ort, einer qualitativ hochwertigen Beratung und Betreuung sowie einem breiten Produkt- bzw. - Dienstleistungsangebot ist es im Umfeld einer multimedialen Welt mit fortschreitender Digitalisierung von besonderer Bedeutung, auch auf digitalen Zugangswegen die Nähe zum Kunden herzustellen und zu pflegen. Unser online und mobile Banking Angebot ermöglicht es unseren Kunden einfach, komfortabel und smart von zu Hause aus via PC, Laptop, Tablet oder Mobiltelefon die anfallenden Finanzgeschäfte zu erledigen.
Darüber hinaus agiert unser KundenServiceCenter auf den unterschiedlichsten Kanälen als generelle Anlaufstelle, um im persönlichen Kontakt mit unserem Berater-Team viele Anliegen auch außerhalb unserer Geschäftsstellen umsetzen zu können.
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit der Videoberatung: Kunden können so ortsunabhängig von ihren digitalen Endgeräten auf die Beratungsleistung unserer speziell für dieses Beratungsformat geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugreifen.
Dabei bietet die Sparkasse Saarbrücken zusammen mit ihren Verbundpartnern auch nachhaltige Finanzprodukte an, die den ökologischen, sozialen und ökonomischen Anforderungen einer wachsenden Gruppe von Kunden entsprechen, attraktive Perspektiven beinhalten und einen positiven Impact im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung leisten.
Mit der "Grünen Kreditkarte" haben unsere Kunden nicht nur die Möglichkeit die Vorteile einer konventionellen Kreditkarte zu nutzen , sondern unterstützen darüber hinaus noch ausgewählte nachhaltige Projekte in der Region. Zusammen mit der Sparkasse Saarbrücken können so Initiativen und Projekte u. a. zum Erhalt von (Wild-) Bienen oder zum Schutz von Habitatbäumen in der Region realisiert werden.

Vermögensanlage
Teil unseres Produktportfolios ist ein von uns initiierter Fonds – das Zukunftsportfolio Nachhaltigkeit. Ziel ist es, Renditechancen und Nachhaltigkeit zu verbinden und einen langfristigen Vermögenzuwachs bei optimaler Risikostreuung zu erreichen.
Das entscheidende Merkmal ist dabei, dass die Auswahl der für den Fonds getätigten Anlagen Nachhaltigkeitskriterien unterliegt.
Die Weberbank Actiengesellschaft, eine der führenden Privatbanken in Deutschland, ist der Asset-Manager des Zukunftsportfolios Nachhaltigkeit. Seit mehr als 10 Jahren setzt sie erfolgreich nachhaltige Vermögensverwaltungslösungen um, die mehr als die finanzielle Rendite in den Vordergrund stellen. Die Weberbank Actiengesellschaft ist Unterzeichner der UN-Principles for Responsible Investments (Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen) und arbeitet mit renommierten Researchpartnern auf dem Gebiet der Nachhaltigkeitsanalyse von Unternehmen und Staaten zusammen. Mit dem Zukunftsportfolio Nachhaltigkeit erhält der Anleger ein vollumfängliches, aktives Vermögensmanagement aus einer Hand.

Mit diesem Dokument wird kein Angebot zum Verkauf, Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder sonstigen Titeln unterbreitet. Die enthaltenen Informationen und Einschätzungen stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Ob ein Angebot für einen Anleger geeignet ist, kann gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch erörtert werden.

Finanzierungen
Mit maßgeschneiderten Finanzierungskonzepten versuchen wir die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen und einen Beitrag zur Zukunftssicherung in der Region zu leisten.
Die Steigerung der Energieeffizienz in privaten Haushalten, Unternehmen und bei der öffentlichen Hand ist ein wichtiger Bestandteil für das Erreichen der nationalen und globalen Klimaziele. Durch die Finanzierung energetischer Modernisierungsmaßnahmen von privaten, gewerblichen oder öffentlichen Immobilien kann der jeweilige Energiebedarf gesenkt, Emissionen reduziert und letztendlich das Klima geschützt werden.

Mittelstandsförderung
Die Sparkasse Saarbrücken sieht sich nicht nur als bloßen Finanzdienstleister, sondern ist sich auch der Verantwortung mehr als bewusst, die wirtschaftliche Standortsicherheit der Wirtschaftsregion Saarbrücken und des Saarlandes langfristig zu festigen und die mittelständische Wirtschaft zu fördern.
So ist unsere Sparkasse Impulsgeber für die Gründung des neuen Wirtschaftsfördervereins Wirtschaftsregion Saarbrücken e. V. im Dezember 2018 gewesen und engagiert sich seitdem aktiv in Initiativen und Projekten, welche die Zielsetzung haben, die Wirtschaftskraft und die Lebensqualität in der Wirtschaftsregion Saarbrücken weiter zu verbessern.
Wir fördern den Mittelstand u. a. durch die Optimierung seiner Außenfinanzierung, indem wir Kreditfinanzierungen, Beteiligungsfinanzierungen oder Leasing anbieten. Eine solide Eigenkapitalausstattung des Mittelstandes ist Voraussetzung, um wettbewerbsfähig, krisenfest und zukunftsfähig zu sein. Deshalb sprechen wir diese wichtige Thematik nicht nur bei unseren Mittelständlern, Steuerberatern, Wirtschafts- und Unternehmensberatern aktiv an, sondern bieten auch umfassende Lösungen; beispielsweise über die Sparkassen/SIKB-Beteiligungsgesellschaft mbH.
Die Unternehmensbörse SaarLorLux, eine deutschlandweit bislang einzigartige Plattform für Unternehmer, Nachfolger, Investoren und Erfinder ist zudem ein wichtiger Bestandteil der nicht-monetären Wirtschaftsförderung im Saarland.
Über die Unternehmensbörse können suchende künftige Geschäftsführer mit oder ohne Gesellschaftsanteilen Firmen übernehmen. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Unternehmerschaft so sichtbar zu machen, dass Geschäftsmodelle realisiert werden können, die Lust am Unternehmertum neu entfacht und so ein weiterer aktiver Beitrag zur Mittelstands- und Wirtschaftsförderung geleistet wird.
Zudem erfolgt eine bundesweite Etablierung der Börse bei Sparkassen, um auch den dortigen Mittelstand aktiv zu unterstützen.
Mit einem weiteren Projekt, dem KompetenzCenter für Starter und Nachfolger begleitet die Sparkasse Saarbrücken nicht nur klassische Existenzgründungen, sondern bringt aktiv auch Nachfolgesuchende und Übernehmer zusammen. Ein besonderes Augenmerk gilt den jungen und innovativen Start-Ups und den Spin-Offs aus dem Hochschulumfeld.

Stiftungsmanagement
In Zeiten, in denen die sozialen Sicherungseinrichtungen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen, kann privates Kapital noch stärker als früher nützlich für die Gesellschaft sein. Durch die Widmung von Stiftungskapital für gemeinnützige Zwecke lassen sich gegebenenfalls auch Aufgaben erfüllen, die mit öffentlichen Geldern nicht mehr zu finanzieren sind.

Kundeneigene Stiftungen
Uns als Sparkasse Saarbrücken ist dieses Thema sehr wichtig und so haben wir im Laufe der letzten Jahre bereits mehrere Kunden bei der Errichtung ihrer rechtlich selbständigen Stiftungen begleitet. Die zum Teil auf Stiftungen spezialisierten Berater im Private Banking unseres Hauses unterstützen und beraten dabei unsere Kunden von der Auswahl des Stiftungszwecks und der Stiftungsart bis zur Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht. Auch bei der Verwaltung der Stiftung sowie der Anlage des Stiftungsvermögens stehen wir unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Treuhandstiftungen
Seit 2011 ermöglicht die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Saarbrücken in Form einer Treuhandstiftung unseren Kunden bereits ab einem Betrag von 25.000 EUR eine eigene Namensstiftung zu gründen. Die Gemeinschaft bündelt das Wirken vieler Stifter und Spender für verschiedene Zwecke unter einem Dach. Die Sparkassenstiftung verwaltet die Treuhandstiftung getrennt vom jeweiligen Kundenvermögen. So haben unsere Kunden die Möglichkeit, auch mehrere Projekte aus unterschiedlichen Bereichen mit ihrer eigenen Stiftung zu unterstützen.   Die Sparkasse Saarbrücken übernimmt dabei in Zusammenarbeit mit dem Stiftungsverwalter u. a. folgende Aufgaben:
Unsere wesentlichen Produkte und Dienstleistungen wurden bisher nicht auf ihre unmittelbare soziale und ökologische Wirkung hin analysiert, da uns noch keine geeigneten Messverfahren bzw. –Instrumente zur Verfügung stehen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link (Seite 38)

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Dieser Leistungsindikator wird aktuell nicht erhoben. Die Überprüfung unserer Eigenanlagen (Depot A) unter Nachhaltigkeitsaspekten ist zukünftig denkbar.