5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Dem Vorstand bzw. dem personenidentischen Nachhaltigkeitsrat der Sparkasse Saarbrücken obliegt die Gesamtverantwortung für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements sowie die Festlegung der Nachhaltigkeitspolitik. Er bestellt den Managementbeauftragten und bewertet regelmäßig die fortlaufende Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit des Nachhaltigkeitsmanagementsystems.
Vom bereichsübergreifenden Nachhaltigkeitsausschuss werden Entscheidungsvorlagen und konkrete Maßnahmen erarbeitet, diskutiert und abgestimmt. Im Nachhaltigkeitsausschuss werden alle relevanten Bereiche der Sparkasse Saarbrücken in die Konzeption und Umsetzung des Nachhaltigkeitsmanagements integriert. Dieses Gremium sorgt durch seine Zusammensetzung für die Vernetzung der Thematik Nachhaltigkeit in der Sparkasse Saarbrücken.
Das Büro Nachhaltigkeit mit dem Nachhaltigkeitsmanagementbeauftragten organisiert und koordiniert die operativen Tätigkeiten in Abstimmung mit den zuständigen Fachabteilungen zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagementsystems und berichtet in regelmäßigen Abständen intern und extern über die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Wir haben unsere Geschäftsstrategie um den Aspekt der Nachhaltigkeit erweitert und dies entsprechend in der Unternehmensstruktur verankert. Unser zertifiziertes EMAS-Umweltmanagement haben wir schrittweise und konsequent zu einem Nachhaltigkeitsmanagement weiterentwickelt. Dabei sollen die vielfältigen Wirkungen unserer Geschäftstätigkeit nicht nur in ökologischer, sondern auch in sozialer und ökonomischer Hinsicht noch systematischer und einheitlicher gesteuert, gemessen sowie dargestellt werden. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie bzw. unsere Nachhaltigkeitspolitik ist umfassend in der Organisation und im Geschäftsbetrieb implementiert. Zur Orientierung dient unser Nachaltigkeitsbericht und unser modifiziertes Umwelthandbuch. In diesem "Nachhaltigkeitshandbuch" sind ähnlich wie bei unserem EMAS-Umweltmanagement personelle Verantwortlichkeiten klar zugeordnet und dazugehörige Richtlinien, Vorgaben und Vorgehensweisen(Nachhaltigkeitspolitik, ...) entsprechend dokumentiert.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Im EMAS-Umweltmanagement werden alljährlich Überwachungsaudits durchgeführt. Beim EMAS-Überwachungsaudit wird jährlich der aktuelle Stand bzw. Erfüllungsgrad der Maßnahmen des Umweltprogramms, die Einhaltung aller geltenden Umweltvorschriften und Vorgaben sowie die aktualisierten Verbrauchszahlen (Kernindikatoren) bzw. die Umweltbilanz des vergangenen Jahres überprüft. Die Aktualisierung der Umwelterklärung wird durch einen externen Umweltgutachter überprüft. Die validierte Aktualisierung wird jedes Jahr in Form einer aktualisierten Umwelterklärung veröffentlicht.
Das auf Basis des Umweltmanagements weiterentwickelte Nachhaltigkeitsmanagement wird jedes Jahr durch den Vorstand bewertet und auf dessen Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit geprüft. Als Konsequenz aus der Bewertung wird das Nachhaltigkeitsprogramm modifiziert und/oder weitere Maßnahmen hinzugefügt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI 4,8
Intern entwickelte Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien, die für die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung der Organisation von Bedeutung sind, sowie die Art und Weise, wie diese umgesetzt werden.

Unternehmen, die auf eine lange Geschichte und Tradition verweisen können, haben die Verantwortung, sich im Sinne ihrer Kunden, Mitarbeiter und der gesamten Region zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
Um dieser Verantwortung nachzukommen, hat der Vorstand der Sparkasse Saarbrücken die strategische Ausrichtung des Unternehmens um den Aspekt der Nachhaltigkeit erweitert und strukturell in der Unternehmensstrategie verankert. Denn nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für uns, neben ökonomischen auch ökologische und soziale Kriterien in der Geschäftspolitik und dem täglichen Handeln verantwortungsbewusst und gleichberechtigt zu berücksichtigen.
Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist unsere interne Nachhaltigkeitspolitik, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Leitlinie und Orientierung dient. Die Nachhaltigkeitspolitik ist eine Weiterentwicklung unserer Umweltpolitik und in unserem Nachhaltigkeitsbericht intern wie extern zugänglich.
Die Sparkasse Saarbrücken verfügt darüber hinaus noch über einen Verhaltens- und Ethikkodex, der wesentliche Themen der Nachhaltigkeit umfasst und durch entsprechende Leitlinien und Standards konkretisiert wird. Darin bestärkt die Sparkasse Saarbrücken alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Vorstand und Führungskräfte, das geschäftliche Handeln nachhaltig und ethisch korrekt auszurichten und unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Die in diesem Verhaltens- und Ethikkodex beschriebenen Grundsätze dienen als Leitlinie für alle unsere geschäftlichen Aktivitäten und dem Umgang mit unseren Interessengruppen wie Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Aufsichtsbehörden, Lieferanten und externe Dienstleister.

Leistungsindikator GRI 4,9
Verfahren des höchsten Leitungsorgans, um zu überwachen, wie die Organisation die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung ermittelt und steuert, einschließlich maßgeblicher Risiken und Chancen sowie der Einhaltung international vereinbarter Standards, Verhaltensregeln und Prinzipien.

Die Basis unseres Nachhaltigkeitsmanagements stellt unser zertifiziertes EMAS-Umweltmanagementsystem dar. Im Umweltmanagement wird jährlich durch die oberste Leitung bzw. den Vorstand die Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit des gesamten Umweltmanagements überprüft, bewertet und gegebenenfalls Korrekturen angeordnet. In logischer Konsequenz haben wir dieses Vorgehen 1:1 auf unser Nachhaltigkeitsmanagement übertragen und die Bewertung um die Aspekte soziale Verantwortung und Ökonomie erweitert. So beurteilt der Vorstand jedes Jahr nicht nur die Fortschritte unseres EMAS-Umweltmanagements, sondern evaluiert auch in bereits beschriebener Art und Weise unser weiterentwickeltes Nachhaltigkeitsmanagement. Diese Beurteilungen und Korrekturmaßnahmen werden auch entsprechend dokumentiert.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Saarbrücken können neben der tariflichen Grundvergütung in untergeordnetem Umfang individuelle Prämien aufgrund besonderer Leistung im Einzelfall bzw. im Retailgeschäft Teamprämien pro Filiale aus einem ziel- und wertorientierten Vergütungssystem erhalten.
Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist auch die Integration von Aspekten der Nachhaltigkeit in das aktuelle Vergütungssystem zukünftig vorstellbar.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI 4,5
Zusammenhang zwischen der Bezahlung der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans, der leitenden Angestellten und der Mitglieder der Geschäftsführung (einschließlich Abfindungen) und der Leistung der Organisation (einschließlich der gesellschaftlichen/sozialen und der ökologischen Leistung).

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder orientiert sich an den Empfehlungen des Sparkassenverbandes Saar.

Leistungsindikator GRI 4,10
Verfahren zur Bewertung der Leistung des höchsten Leitungsorgans selbst, insbesondere im Hinblick auf die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/ soziale Leistung.

Der Vorstand wird durch den Verwaltungsrat hinsichtlich seiner Aufgaben, der Erfüllung des öffentlichen Auftrages und der in der Geschäftsstrategie festgelegten Ziele überprüft und bewertet. Der Aspekt Nachhaltigkeit ist Bestandteil der Geschäftsstrategie und wird in der Beurteilung durch den Verwaltungsrat mit berücksichtigt.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die dialogzentrierte Orientierung nach Interessengruppen, hilft der Sparkasse Saarbrücken dabei Trends und neue Entwicklungen ebenso wie Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Nur so können die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen, allen voran die der Kunden, Berücksichtigung finden. Wir interagieren mit einem breiten Spektrum an Stakeholdern, die derzeit in unsere Aktivitäten involviert sind oder dies potenziell sein könnten. Dazu gehören: Mitarbeiter, Kunden, Partner und Lieferanten. Wir übernehmen gemäß unserem genetischen Code, zusätzlich Verantwortung für die Gesellschaft, die Region und die Umwelt.
Das Intranet ist das zentrale interne Kommunikationsmedium der Sparkasse Saarbrücken. Hier werden alle relevanten Informationen und Neuigkeiten zum Geschäftsbetrieb eingestellt. Zusätzlich zum Intranet hat die Sparkasse Saarbrücken mit dem Newsletter Nachhaltigkeit ein Medium eingeführt, welches die Möglichkeit bietet, über die eigenen Maßnahmen und Projekte der Sparkasse Saarbrücken im Sinne der Nachhaltigkeit zu informieren, Wissenswertes zum Thema aufzuarbeiten und den offenen Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu pflegen. Beiträge in unserer Mitarbeiterzeitschrift runden die Kommunikation an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab.
Neben der Kommunikation ist auch besonders der themenbezogene offene Dialog mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiges Anliegen. Zur Pflege und Intensivierung des Nachhaltigkeitsdialogs und des Erfahrungsaustauschs wurde eigens eine interne Mailadresse für Kritik, Anregungen oder Feedback hinterlegt.
Der Nachhaltigkeitsausschuss, das Redaktionsteam des Newsletters sowie das Büro Nachhaltigkeit stehen allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen jederzeit zum Dialog zur Verfügung.
Mit unserer jährlich aktualisierten EMAS-Umwelterklärung und dem erstmals im Jahr 2014 erschienenen Nachhaltigkeitsbericht, stellt die Sparkasse Saarbrücken mehrere Publikation zum Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit via Internet zur Verfügung. Allen interessierten Kreisen wird über das offene Internetangebot und die dort veröffentlichten Medien ermöglicht, sich über die Beweggründe, die Umsetzung sowie über künftige Maßnahmen und Ziele der Sparkasse Saarbrücken im Sinne einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie zu informieren. Darüber hinaus bietet die Sparkasse auch wiederholt Kundenveranstaltungen, vorgetragen von renommierten Experten, zum Themengebiet Nachhaltigkeit an.
Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen die Interessen unserer Kunden und Stakeholder. Wir berücksichtigen ihre Erwartungen und beziehen sie in die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie ein. Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements führen wir regelmäßig Befragungen bei Kunden, Nicht-Kunden und Mitarbeitern durch. Die Ergebnisse und wertvollen Impulse sowie Anregungen der involvierten Stakeholdern fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie mit ein.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI 4,16
Ansätze für die Einbeziehung von Stakeholdern, einschließlich der Häufigkeit der Einbeziehung unterschieden nach Art und Stakeholdergruppe.

Die Sparkasse Saarbrücken ebenso wie die Mehrzahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Region verwurzelt. Als kommunal verankertes Kreditinstitut führen wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und unseres gesellschaftlichen Engagements einen kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden und Trägern, der Wirtschaft, den gesellschaftlichen Institutionen und den Bürgern in der Region.
Mehrmals jährlich werden repräsentative Marktforschungsanalysen durchgeführt, um noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden und unserer Anspruchsgruppen eingehen zu können.
Zusätzlich zu den Studien werden Kundenbefragungen und Zufriedenheitschecks nach Inanspruchnahme eines Finanzdienstleistungsangebotes im Privat- und Firmenkundengeschäft durchgeführt. Diese Daten bzw. Informationen dienen in der Analyse dazu, unseren Kunden bestmöglichen Service und ein optimales Produkt- und Dienstleistungsangebot anzubieten.
Darüber hinaus veröffentlichen wir jährlich unsere aktualisierte und validierte EMAS-Umwelterklärung und berichten über unsere Fortschritte im Bereich Umweltmanagement. Unser Informationsangebot wird mit unserem Nachhaltigkeitsbericht noch erweitert, der in festen Abständen Auskunft über unser Nachhaltigkeitsmanagement erlaubt.
Ergänzend zum Intranet hat die Sparkasse Saarbrücken mit dem Newsletter Nachhaltigkeit ein Medium eingeführt, welches die Möglichkeit bietet, über die eigenen Maßnahmen und Projekte der Sparkasse Saarbrücken im Sinne der Nachhaltigkeit zu informieren, Wissenswertes zum Thema aufzuarbeiten und den offenen Austausch mit den Mitarbeitern zu pflegen.
Beiträge in unserer Mitarbeiterzeitschrift runden die Kommunikation an unsere Mitarbeiter/innen ab. Neben der Kommunikation ist auch besonders der themenbezogene offene Dialog mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiges Anliegen. Zur Pflege und Intensivierung des Nachhaltigkeitsdialogs und des Erfahrungsaustauschs wurde eigens eine interne Mailadresse für Kritik, Anregungen oder Feedback hinterlegt. Der Nachhaltigkeitsausschuss, das Redaktionsteam des Newsletters sowie das Büro Nachhaltigkeit stehen allen Mitarbeitern jederzeit zum Dialog zur Verfügung.
Die Politik wird über das Aufsichtsorgan der Sparkasse Saarbrücken, den Verwaltungsrat, in dem u. a. die lokale Politik als Träger der Sparkasse vertreten ist, regelmäßig informiert.

Leistungsindikator GRI 4,17
Wichtige Fragen und Bedenken, die durch die Einbeziehung der Stakeholder aufgeworfen wurden und Angaben dazu, wie die Organisation auf diese Fragen und Bedenken – auch im Rahmen seiner Berichterstattung - eingegangen ist.

Der Stakeholderdialog bzw. Anregungen und Fragen unserer Anspruchsgruppen werden jährlich in der Bewertung des Nachhaltigkeitsmanagements durch den Vorstand thematisiert und in den Entwicklungsprozess integriert. Je nanch Relevanz und Grad der Umsetzbarkeit finden die Anregungen Berücksichtigung in unserem konkreten strategischen Vogehen. Die Erkenntnisse des Stakeholderdialogs fließen in unser operatives Nachhaltigkeitsprogramm mit ein.
Insbesondere die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten war u.a. eines der Themen welches im Rahmen des Stakeholderdialoges aufgenommen, diskutiert und letzendlich in einer konkreten Maßnahme im Nachhaltigkeitsprogramm integriert wurde.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Nachhaltigkeit gewinnt nicht nur in der Finanzbranche zunehmend an Bedeutung. Aus Sicht der Finanzdienstleister gilt es Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln, die diesen Herausforderungen gerecht werden und den wandelnden Bedürfnissen der Kunden sowie den gesellschaftlichen Herausforderungen entsprechen. Der Sparkasse Saarbrücken kommt hier eine besondere Rolle zu. Mit einem flächendeckenden Geschäftsstellennetz stehen die Sparkassen überall in enger Verbindung mit ihren Privat- und Firmenkunden vor Ort. Aufgabe ist es, aus langer Tradition heraus, Stabilität und Lebensqualität für die Menschen in der Region dauerhaft sicherzustellen. Die Sparkasse Saarbrücken entwickelt zusammen mit ihren Verbundpartnern nachhaltige Finanzprodukte, die den ökologischen, sozialen und ökonomischen Anforderungen einer wachsenden Gruppe von Kunden entsprechen und auch attraktive Perspektiven bieten.

In der Fläche vor Ort präsent zu sein und dort in einer der 62 Vertriebsstellen ein umfangreiches Leistungsangebot vorzuhalten, ist trotz oder gerade wegen der demographischen Entwicklung ein Alleinstellungsmerkmal der Sparkasse Saarbrücken. Die standortnahe, barrierefreie Erreichbarkeit und ein angepasstes hochwertiges Angebot an Finanzdienstleistungen wird zukünftig ein Qualitätsmerkmal in einer sich verändernden Gesellschaft sein. Mit einem flächendeckenden Geschäftsstellennetz und der damit einhergehenden Nähe zu den Kunden ermöglicht die Sparkasse Saarbrücken auch ohne große Anfahrtswege und damit verbundenen CO2-Emmissionen die persönliche, kompetente und vertrauenswürdige Betreuung vor Ort.

In einer zunehmend multimedialen Welt ist ein weiterer Aspekt zunehmender Ressourceneffizienz das umfangreiche Online-Banking-Angebot der Sparkasse Saarbrücken. Es ermöglicht einfach, komfortabel und smart von zu Hause aus via PC, Laptop, Tablet oder Mobiltelefon die anfallenden Finanzgeschäfte zu erledigen.

Der Begriff Energiewende steht für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltschonenden Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Neben der Finanzierung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen, geht die Sparkasse Saarbrücken einen Schritt weiter hin zum Ausbau der lokalen bzw. regionalen Energieeffizienz. Als regionaler Finanzdienstleister ist es unser Anliegen die Energiewende vor Ort voranzutreiben, denn neben erneuerbaren Energien als tragende Säule der zukünftigen Energieversorgung ist Energieeffizienz eine bedeutende Schlüsselfrage. Die Sparkasse Saarbrücken hat daher, zusammen im Verbund mit der OBG Gruppe und der Sparkasse Neunkirchen, die Gesellschaft Sparhaus Partner mbH gegründet. Die Gesellschafter bündeln ihre Kompetenzen und werden damit zum Ansprechpartner für alle Leistungen rund um die energetische Sanierung. 50 Jahre Erfahrung in Neubau und Modernisierung mit besonderer Expertise im Bereich energetischer Sanierung werden bei Sparhaus Partner mit den verlässlichen und kompetenten Finanzierungsexperten der Sparkassen zum Nutzen unserer Kunden verbunden. Sparhaus Partner berät interessierte Immobilienbesitzer in allen Fachgewerken, schützt vor Fehlinvestitionen, betreut die Ausführung, sichert die Finanzierung und garantiert die Qualität des Gesamtauftrages. Hierbei werden aus einer Hand alle Leistungen abgedeckt, die für Sanierungs- oder Umbauprojekte erforderlich sind. Unsere kompetenten Partner, etwa in den Bereichen Energiemanagement und -beratung, Gebäudesanierung, Architektur und Handwerk, erarbeiten gemeinsam verlässliche Angebote für unsere Kunden. Umfassende und neutrale Beratung sichern den Erfolg der Projekte, auch bei der Finanzierung.

„Nachhaltiges Investieren“ umfasst mehr als nur die klassischen Attribute Rendite, Liquidität und Sicherheit. Mindestens ein nicht-finanzieller Aspekt gehört dazu, nämlich die Zweckwidmung wie z. B. der Ausschluss, in Rüstungsunternehmen zu investieren. Neben der Investition in nachhaltige Unternehmen über den Erwerb von Unternehmensbeteiligungen (Aktien) über die Börse gibt es die Möglichkeit, mit dem Kapital einen Finanzierungseffekt zu verbinden, z.B. durch die direkte oder auch indirekte Finanzierung umweltfreundlicher Technologien, Dienstleitungen oder Produkte. So können unternehmerische Beteiligungen in Form von geschlossenen Fonds effektiv die Ökologisierung der Wirtschaft fördern.
Die Sparkasse Saarbrücken hat vor rund vier Jahren im Bereich Vermögensmanagement ein Finanzprodukt initiiert, welches das Vermögen der Kunden in verschiedene Anlageklassen aufteilt und Renditechancen mit Nachhaltigkeit verknüpft – das Zukunftsportfolio Nachhaltigkeit. Die Unternehmens- und Fondsbeteiligungen sollen hierbei z. B. nicht in die Herstellung von Kriegswaffen fließen oder Firmen zugute kommen, die sich an Kinderarbeit bereichern. Der gemischte Fonds, der gemeinsam mit der Universal-Investment-Gesellschaft mbH aufgelegt wurde, wird von der Bank J. Safra Sarasin gemanagt.

Auch der Sparkassen eigene Fondsanbieter „Deka“ baut sein Angebot an Fonds mit Nachhaltigkeitskriterien stetig weiter aus. So hat die Sparkasse Saarbrücken bereits zwei nachhaltige Fonds der Deka in ihre Anlageempfehlungskörbe für den Retailbereich im Jahr 2015 aufgenommen.
Auch zukünftig werden wir unser Produktportfolio an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten und um weitere nachhaltige Alternativen erweitern. Für das vierte Quartal 2015 sind zwei weitere Produkte (CO2-neutraler Autokredit und eine nachhaltige Kreditkarte) mit nachhaltigem Charakter geplant.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator GRI EN6
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs.

Die Sparkasse Saarbrücken bündelt zusammen mit den Partnern der Sparhaus Partner GmbH Kompetenzen um die lokale bzw. regionale Energieeffizienz voranzutreiben. (siehe Kriterium 10 für mehr Informationen)

Leistungsindikator GRI EN26
Initiativen, um die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen zu minimieren und Ausmaß ihrer Auswirkungen.

Bei der Beratung werden die aktuelle finanzielle Situation, mögliche Risiken, Wünsche und Ziele der Kunden berücksichtigt. Durch die individuelle Beratung bekommen Kunden einen Überblick über die vier wichtigsten Aspekte ihrer Finanzen: Service und Liquidität, Absicherung von Lebensrisiken, Altersvorsorge sowie Geldanlagen. Basierend auf dieser Analyse profitieren unsere Kunden von zielgerichteten Angeboten, mit denen sie auch langfristig optimale Ergebnisse für ihre finanzielle Planung erreichen. Unsere Aufgabe ist es, für Kunden individuelle Lösungswege zu erarbeiten, auf Basis des gemeinsam mit dem Kunden ermittelten individuellen Anlegerprofils eine Anlagestrategie zu empfehlen und eine konkrete Umsetzung zu vereinbaren. Dies wollen wir im Rahmen eines systematischen, sehr strukturierten Anlagegespräches umsetzen, das auf unserem Finanzkonzept basiert und durch eine entsprechende IT-Anwendung vom Rechenzentrum der Finanzinformatik unterstützt wird.
Das Thema Nachhaltigkeit wird dabei in unsere ganzheitliche Beratung unserer Kunden integriert.

Leistungsindikator GRI FS11
Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen (z.B. Pensionskassen).

Investieren mit gutem Gewissen – diesem Trend möchten immer mehr Anleger folgen. Deshalb hat die Sparkasse Saarbrücken vor rund drei Jahren für die Kunden im Vermögensmanagement unseres Hauses ein Finanzprodukt initiiert, das sein Vermögen in verschiedene Anlageklassen aufteilt und Renditechancen mit Nachhaltigkeit verknüpft – das Zukunftsportfolio Nachhaltigkeit. Die Unternehmens- und Fondsbeteiligungen sollen hierbei z.B. nicht in die Herstellung von Kriegswaffen fließen oder Firmen zugute kommen, die sich an Kinderarbeit bereichern. Der gemischte Fonds, der gemeinsam mit der Universal-Investment-Gesellschaft mbH aufgelegt wurde, wird von der Bank J. Safra Sarasin gemanagt.
Zusätzlich hat die Sparkasse Saarbrücken zwei nachhaltige Fonds der Deka in ihre Anlageempfehlungskörbe für den Retailbereich aufgenommen. Auch bei diesen Fonds werden nachhaltige Kriterien für die Auswahl zu Grunde gelegt.