5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Da es sich bei Freiwald Kommunikation um ein Einzelunternehmen handelt, liegt die Verantwortung naturgemäß beim Inhaber, Stefan Freiwald.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Dies ist der erste Nachhaltigkeitsbericht von Freiwald Kommunikation. Es ist vorgesehen, diesen jährlich nach DNK-Standards zu veröffentlichen und dadurch externes Feedback für weitere Verbesserungsvorschläge zu erhalten. Per se ist ein DNK-Nachhaltigkeitsbericht ein gutes Kontrollinstrument für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens und soll auch als solches verstanden werden.
 
Greenwashing wird nicht unterstützt
 
Es gibt, wie in Kriterium 1 ausgeführt, keine explizite Nachhaltigkeitsstrategie. Dennoch reflektiert Freiwald Kommunikation in allen Prozessen den Nachhaltigkeitsgedanken, sei es bei der Auswahl und der Beratung der Kunden, bei der Beschaffung von Material und in der Mobilität. Fahrten werden möglichst klimaneutral erledigt, der Papierbedarf wird auf ein Minimum reduziert. Auch legt Freiwald Kommunikation Wert auf Kunden, die sich ernsthaft mit dem Gedanken Nachhaltigkeit auseinandersetzen und die diesen Prozess nicht ausschließlich zur besseren Außendarstellung nutzen wollen (Stichwort Greenwashing).
 
Durch Netzwerkarbeit zum Beispiel mit ehemaligen Kommilitonen stellt Inhaber Stefan Freiwald sicher, dass sein Unternehmen immer auf dem neusten Stand der Nachhaltigkeitsberatung bleibt (SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele). Der Austausch dient zudem zur Minimierung von Fehlern.
     

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Wesentliche Zielkennzahl von Freiwald Kommunikation ist gemäß Strategie die Anzahl und Unternehmensgröße der Kunden, die zum Thema Nachhaltigkeit beraten werden. Dies zahlt sowohl auf den ökologischen wie ökonomischen Impact für Freiwald Kommunikation ein. 

Generell ist das Einzelunternehmen mit Bürobetrieb im Homeoffice nicht sehr kennzahlgetrieben. Es werden die Reisetätigkeit kontrolliert, der Bürobedarf und der Energieverbrauch.

Die Zielkennzahlen und Daten werden vom Inhaber mindestens jährlich kontrolliert und ausgewertet, um den Fortschritt in Sachen Nachhaltigkeit sicherzustellen. Zur externen Kommunikation dieser Sicherstellung dient in erster Linie die jeweils aktuelle DNK-Erklärung von Freiwald Kommunikation.  
 

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Zur Mission von Freiwald Kommunikation gehört es, die ökologische und soziale Unternehmensleistung sichtbar zu machen und zu verbessern unter der Fragestellung: Wie erwirtschaften wir den Gewinn, den wir verteilen?   Freiwald Kommunikation hinterfragt regelmäßig den eigenen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Freiwald setzt auf Kooperation anstatt auf Konkurrenz (SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele). Das Unternehmen orientiert sich stark an den ethischen Grundsätzen des DNK und des Deutschen Rats für Public Relations.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Für ein Einzelunternehmen wie Freiwald Kommunikation sind Anreizsysteme für mehr Nachhaltigkeit nicht relevant.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Für ein Einzelunternehmen wie Freiwald Kommunikation ist dieser Leistungsindikator nicht relevant. 

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Für ein Einzelunternehmen wie Freiwald Kommunikation ist dieser Leistungsindikator nicht relevant. 

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die Anspruchsgruppen werden bei Freiwald Kommunikation mit einer erfahrungsbasierten Analyse ermittelt.
  1. Kunden: Der persönliche, regelmäßige Austausch und das Feedback über die Arbeitsweise von Freiwald Kommunikation gehören zu den wichtigsten Instrumenten des Stakeholdermanagements im Unternehmen. 
  2. Institutionen und Netzwerke wie Verbund Oldenburger Münsterland: Eine regionale Bekanntheit setzt Vernetzungen in regionalen Gruppen und Netzwerken voraus. Der Austausch erfolgt meistens persönlich, allerdings weniger regelmäßig als mit den Kunden.

  3. Berufsbezogene Netzwerke: Inhaber Stefan Freiwald tauscht sich regelmäßig mit seinen Kommilitonen der Fachhochschule des Mittelstands und über Nachhaltigkeitsnetzwerke aus. Der Kontakt ist im Jahr 2021 vor allem digital per Videokonferenzen erfolgt.

  4. Standardgeber wie der DNK und der Deutsche Rat für Public Relations: Freiwald Kommunikation nutzt das Feedback des DNK zu Nachhaltigkeitsberichten, um sich stets zu verbessern.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Immer mehr Kunden möchten Informationen zum Thema Nachhaltigkeit, wie aus persönlichen Gesprächen hervorgeht. Sie sind allerdings verunsichert, was den Arbeitsaufwand angeht. Ihnen ist daher an einer unbürokratischen Lösung für das Nachhaltigkeitsmanagement und die -berichterstattung gelegen. Man möchte neben Umweltmanagement, Energiemanagement, Gesundheitsmanagement etc. nicht noch weitere Managementsysteme mit viel Aufwand etablieren.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Freiwald Kommunikation hat einen guten Überblick über Trends und Entwicklungen in der PR und im Nachhaltigkeitsmanagement. Beide Themenfelder zu kombinieren, um daraus auch ein Nachhaltigkeitsmarketing zu entwickeln, ist eine der Innovationen im Jahr 2021. Durch das Wissen um gute PR und echte Nachhaltigkeit im Sinne der Tripple Bottom Line (ökonomisch, sozial und ökologisch) kann das Unternehmen bei seinen Kunden nicht nur das Nachhaltigkeitsmanagement implementieren, sondern gleichzeitig auch nach innen und außen – selbstverständlich unter Vermeidung von Greenwashing – kommunizieren.  

Selbstverständlich macht sich die Implementierung von Nachhaltigkeit direkt in der Wertschöpfungskette bemerkbar. Kunden von Freiwald Kommunikation sparen durch den Nachhaltigkeitsprozess Ressourcen, arbeiten effizienter und motivieren ihre Mitarbeiter.   Wie Freiwald Kommunikation auch durch Netzwerkarbeit und Weiterbildung neue Dienstleistungen im Sinne der Nachhaltigkeit erarbeitet, ist in den Kriterien 6 (Regeln und Prozesse) und 16 (Qualifizierung) erläutert.  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Es gibt keine betrieblichen Finanzanlagen. Das Firmenkonto ist bei der Volksbank Vechta, einer Genossenschaftsbank, die Nachhaltigkeit in ihrem Leitbild verankert hat.