5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die Gesamtverantwortung für die Nachhaltigkeitsstrategie und deren Umsetzung liegt bei der Geschäftsführung der WBM. Die resultierende Ableitung der Nachhaltigkeitsziele wird durch den Nachhaltigkeitsbeauftragten gesteuert.

Die Definition, Bewertung und Durchführung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt in den einzelnen Geschäftsbereichen bzw. Fachabteilungen mit Unterstützung durch den Nachhaltigkeitsbeauftragten.  

Kontinuierlich werden die Nachhaltigkeitsziele hinterfragt und den aktuellen Anforderungen angepasst. Notwendige Rückkopplungen in die Geschäftsbereiche bzw. Fachabteilungen liegen in der Hand des Nachhaltigkeitsbeaufttragten. Die Einführung eines Umweltmanagementsystems gemäß ISO 14001 und EMAS-Verordnung befindet sich in der Planung.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Die Leitlinie unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist wie im Kriterium 1. / Strategie und Maßnahmen dargestellt, das „Selbstverständnis WBM2020+ Wir sind mittendrin“.

  • Wir stellen unsere Kunden in den Mittelpunkt: Kundenorientierte Prozesse
  • Wir gestalten komplexe Quartiere: Nachhaltige Stadtentwicklung und Wachstum
  • Wir sind ein lernendes Unternehmen: Personal-, Organisations-, Unternehmenskulturentwicklung

Der Verhaltenskodex gilt für Führungskräfte und alle Mitarbeiter des WBM-Konzerns. In ihm sind u.a. Handlungsanleitungen im Fall von Interessenkonflikten, Geschenken, Einladungen, finanziellen Zuwendungen, Spenden/Sponsorings und auch Vortragstätigkeiten geregelt. Er soll alle Mitarbeiter für ein rechtlich korrektes und verantwortungsbewusstes Handeln sensibilisieren und bei der Erfüllung ihrer täglichen Arbeitsaufgaben unterstützen.  

Als Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie erheben wir sämtliche GdW-Kennzahlen für eine nachhaltige Entwicklung in der Immobilienwirtschaft (siehe Kriterium 7. „Kontrolle“). Die Nachhaltigkeitsziele unseres Unternehmens werden jährlich mithilfe dieser Kennzahlen durch das Nachhaltigkeitsmanagement überprüft. Um unsere Stakeholder transparent zu informieren, verfügen wir über zahlreiche Kommunikationsinstrumente, bspw.  
  • Webbasierte Informationen auf der Internetseite der WBM
  • Facebook und Twitter
  • Printmedien wie Broschüren, Flyer und Mieterinformationsschreiben
  • Gesellschaftergespräch und Aufsichtsratssitzungen
  • Mietergremien
  • der jährliche Geschäftsbericht.

Des Weiteren nehmen wir an vielfaltigen Veranstaltungen und Arbeitsgruppen teil, u.a. „Werkstatt Haus der Statistik“ und „Ökologie und Nachhaltigkeit“ (siehe Kriterium 10. „Innovations- und Produktmanagement“) und stehen stets im Dialog mit unseren gesellschaftlichen Partnern (siehe Kriterium 19. „Politische Einflussnahme“).

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Bei der Auswahl und Implementierung der Nachhaltigkeitskennzahlen orientiert sich die WBM vorrangig an den Anforderungen des Gesellschafters sowie den Vereinbarungen mit dem Land Berlin, am Leitfaden zur branchenspezifischen Ergänzung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex für die Wohnungswirtschaft, der GdW-Arbeitshilfe 73 sowie den GRI-Standards (GRI SRS).  

Es erfolgt eine Dokumentation von Kennzahlen durch die Geschäftsbereiche bzw. Fachabteilungen. Diese werden vom Nachhaltigkeitsbeauftragten zur Analyse und Kontrolle zusammengetragen und verarbeitet. Die Sicherstellung der Qualität der Daten erfolgt dabei durch den Nachhaltigkeitsbeauftragten, der durch sog. Cross-Checks diese Daten aus anderen Quellen des Unternehmens verifiziert. Beispielsweise aus Angaben im Geschäftsbericht oder Auswertungen des Controllings. Die Entwicklung weiterer Indikatoren sind derzeit nicht in Planung.  

Die WBM beabsichtigt die innerbetriebliche Kontrolle ihrer Nachhaltigkeitskennzahlen auch für externe Stakeholder nachvollziehbar zu gestalten und die Vergleichbarkeit ihrer Nachhaltigkeitsleistungen innerhalb der eigenen Branche sicherzustellen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Die WBM bekennt sich zu den Grundsätzen des Institutes für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e.V., nach denen Sie zertifiziert ist und die im Arbeitsalltag des Unternehmens handlungsweisend verankert sind.  

Die WBM steht für fairen Umgang miteinander, eine verantwortungsvolle, nachhaltige und transparente Unternehmensführung, sowohl nach innen als auch nach außen. Sie gilt von der Führungsebene über die Mitarbeiter und Kunden bis hin zu Geschäftspartnern.  

In Ihrem Verhaltenskodex hat sie alle verpflichtenden Regeln und Rahmenbedingungen für ein verantwortungsbewusstes Handeln festgehalten.  

Die Mitarbeiter werden regelmäßig zum Thema Compliance geschult und begleitet. Durch die laufende Aktualisierung der betrieblichen Regelungen werden Risiken minimiert und Handlungssicherheit für die Belegschaft geschaffen. 2019 wurde das bei der WBM eingerichtete Compliance- und Wertemanagementsystem bereits zum dritten Mal und für drei weitere Jahre rezertifiziert.  

Die bisherigen Unternehmensleitlinien der WBM wurden 2019 durch das „Selbstverständnis WBM 2020+“ abgelöst.

Als Bekenntnis zur Förderung von Vielfalt in der Gesellschaft ist die WBM Unterzeichnerin der „Charta der Vielfalt“.

Als Teil des Projektes „WBM Willkommenskultur“ werden seit 2018 regelmäßig bei der WBM Willkommenstage für die neuen Mitarbeiter durchgeführt. Diese erleichtern den den Einstieg und stoßen auf eine positive Resonanz. Daraufhin wurde die 2019 eingeführte WBM-Verabschiedungskultur für Mitarbeiter, die sich in den Ruhestand verabschieden, eingeführt.  

Zum Umgang mit Interessenskonflikten stehen für Mitarbeiter und Geschäftspartner unsere unternehmensinterne Compliance Managerin sowie auch ein externer Ombudsmann für alle entsprechenden Fragen zur Verfügung.

Das konzernweite Risikomanagementsystem ist in alle Geschäfts-, Planungs- und Kontrollprozesse eingebunden und unterstützt bei unternehmerischen Entscheidungen.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Unternehmensziele beinhalten auch die Nachhaltigkeitsziele. Die Ziele der Geschäftsführung werden durch den Aufsichtsrat und den Gesellschafter festgelegt.  

Die Zielvereinbarungen leiten sich aus den Unternehmenszielen ab und werden von der jeweils höher gestellten Führungskraft festgelegt.  

Zielvereinbarungen sind vertraulich, es werden hier somit keine Angaben zu deren Ausgestaltung getroffen. Die vereinbarten Ziele werden zumeist bilateral geschlossen und deren Zielerreichung durch die Führungskraft, bzw. den Aufsichtsrat kontrolliert.

Mittels regelmäßiger Mitarbeiterbefragungen wird die Zufriedenheit der Mitarbeiter abgefragt, ausgewertet und Optimierungsmaßnahmen umgesetzt.

Die Ergebnisse der Maßnahmen zur Zielerreichung werden regelmäßig durch die Unternehmensbereiche und den Nachhaltigkeitsbeauftragten an die Geschäftsführung berichtet. Die Berichterstattung und Evaluation der obersten Führungsebene erfolgen in regelmäßigen Aufsichtsratssitzungen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

a.
vertraulich, k.A.

b.

Die Vergütung der Geschäftsführung der WBM kann transparent unter www.bundesanzeiger.de nachvollzogen werden.   Details zur Vergütungspolitik und Vergütungskriterien für die Geschäftsführung inklusive Angaben zu den erfolgsunabhängigen und -abhängigen Vergütungskomponenten, zu Leistungen im Fall der Beendigung der Tätigkeit, zur Altersversorgung, zum Wechsel der Unternehmenskontrolle und zur Abfindungsobergrenze enthält der Bezügebericht. Dieser berücksichtigt alle gesetzlichen Vorgaben. Die Vergütung der nicht zur Geschäftsführung gehörenden Führungskräfte ist vertraulich und wird an dieser Stelle nicht offengelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Das Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der Geschäftsführung zum Median der Gesamtvergütung aller Angestellten beträgt 4,6 zu 1.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Auf Grundlage einer Stakeholder-Analyse wurden folgende Stakeholder als entscheidend für unsere Geschäftsprozesse identifiziert:

  • Mieterschaft inkl. Mieterräten
  • Mieterbeiräte
  • Geschäftspartner
  • Gesellschafter
  • Kreditgeber
  • Mitarbeiter mitsamt ihren Interessensvertretungen
  • Politik
  • die öffentliche Verwaltung und Verbände.

Die Themen unserer Stakeholder entsprechen denen, die im Kriterium 2 “Wesentlichkeit” dargestellt sind. Bei der Außenkommunikation der WBM erweitert sich der Kreis der Stakeholder um sozial, ökologisch und/oder kulturell ausgerichtete Initiativen und Organisationen sowie Gewerbetreibende. Mit diesen arbeitet das Unternehmen traditionell eng im Sinne von Gemeinwohl und sozialem Zusammenhalt zusammen. Dabei tritt die WBM als Förderer, Partner oder auch Initiator in zahlreichen Projekten im Sinne der Interessen ihrer Anspruchsgruppen auf.  

Als ergänzenden Schritt zur Weiterentwicklung unserer Stakeholder-Kommunikationsstrategie wird die WBM eine aktualisierte Kommunikationsmatrix erarbeiten. Auf der Grundlage von Mitarbeiter- und Mieterbefragungen sowie von Informationsveranstaltungen wird unsere Kommunikationsmatrix künftig neu ausgerichtet.  

Ihre Mieter beteiligt die WBM über den Mieterrat und die Mieterbeiräte sowie bei aktuellen Bauvorhaben in Form von Bürgerbeteiligungen. 2019 waren bei der WBM 15 Mieterbeiräte aktiv. Die Gründung weiterer Mieterbeiräte ist ausdrücklich erwünscht und wird gefördert. Im Bereich der sozialen Mieterbetreuung arbeitet die WBM zudem mit spezialisierten Kooperationspartnern aus dem sozialen Sektor zusammen, da Themen wie z.B. “Schuldnerberatung” nicht zu den Kernkompetenzen der WBM gehören.  

Durch den Dialog mit den Stakeholdern erlangt die WBM Rückmeldungen zu Ihrer Geschäftspolitik und kann diese ggf. modifizieren bzw. die Nachhaltigkeitsziele in Ihrer inhaltlichen Ausgestaltung anpassen.  

Die in der Trialog-Reihe „Partizipation im Wohnungsneubau“ erarbeiteten Leitlinien werden vorhabenbezogen konkretisiert umgesetzt. Insbesondere bei komplexen Quartiersentwicklungen bezieht die WBM Stakeholder systematisch ein. Dies geschieht mittels neuer Kooperationen und unter einer breiten Mitwirkung der Stadtgesellschaft.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Die WBM stellt sich dem Anspruch, ihr unternehmerisches Handeln in allen Geschäftstätigkeiten kontinuierlich an einem ausgewogenen Verhältnis von ökonomischen, sozialen und ökologischen Themen und Anliegen auszurichten.

Die Themen und Anliegen der Stakeholder sind vielfältig und reichen von der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten (Stakeholder: Mieter und Mietinteressenten, Land Berlin) bis zur Bearbeitung der Anliegen aus der Mitarbeiterbefragung (Stakeholder: Mitarbeiter der WBM).  

Die Anspruchsgruppen der WBM wurden im Kriterium 9 benannt. Änderungen zum Vorjahr sind nicht erfolgt.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Die WBM trägt durch eine Vielzahl an Prozessen dazu bei, das Thema Nachhaltigkeit weiter voran zu bringen. Dabei werden über die Stakeholderanalyse und -befragung die Auswirkungen des Kerngeschäfts auf seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen untersucht.  

Das Potential im Unternehmen liegt in erster Linie bei der Nutzung neuer Technologien und Versorgungskonzepte zur Effizienzsteigerung und zur Nutzung regenerativer Energiequellen unter wirtschaftlichen und nachhaltigen Gesichtspunkten.  Dabei nimmt die Entwicklung ökologischer Energieversorgungkonzepte für Modellprojekte, insbesondere bei komplexen Quartiersentwicklungen, eine wesentliche Stellung ein. Hier sind z. B. die Quartiere „Haus der Statistik" und "Rathausblock Kreuzberg/ Dragoner Areal" zu nennen. Bei diesen Vorhaben legen wir besonderen Wert auf innovative Ideen, die sowohl aus dem eigenen Hause, oder von außen an uns herangetragen werden können. Intern werden Meinungen und Ideen aus unserer Mitarbeiterschaft in wöchentlichen Jour-Fixes mit der jeweiligen Führungskraft besprochen, analysiert und nach Umsetzungskriterien bewertet. Im Rahmen der kooperativen Stadtentwicklung für den Standort Haus der Statistik wurde die sog. „Werkstatt Haus der Statistik“ eröffnet. In einem viermonatigen integrierten Werkstattverfahren wurde dort zur offenen Mitgestaltung mittels Workshops, Teestuben, offenen Planungs-Stammtischen, Nachbarschaftstreffen oder einer Modellwerkstatt eingeladen.  

Für das Innovationspotenzial neuer Technologieansätze werden regelmäßig Kooperationen mit unterschiedlichen Hochschulen eingegangen. Im Rahmen unserer Innovationprojekte mit sozialem Hintergrund ist das Integrationsprojekt „Hallo neue Nachbarn“ in Kooperationen mit dem Humanistischen Verband Deutschland (HVD) zu benennen (für weitere Informationen siehe Kriterium 18. „Gemeinwesen“).

In Kooperation mit der Technischen Universität Berlin hat die WBM das europäische Pilotprojekt „Bright Ageing“ unterstützt, welches dabei helfen soll die Beleuchtung innerhalb der eigenen Wohnung in Zukunft intelligenter zu gestalten. Darüber gibt es seit 2019 mit der Technischen Universität Dresden (TUD) eine Kooperation im Rahmen des Forschungsprojekts „BaltBest“ (Einfluss der Betriebsführung auf die Effizienz von Heizungsaltanlagen im Bestand).  Hauptziel dieses Projekts ist es, die Heizungsanlagen im optimalen Wirkungsbereich (Verhältnis von Vor- zu Rücklauf) zu betreiben sowie Lastspitzen und hohe Vorlauftemperaturen durch die optimale Heizkurve zu reduzieren.  

Kernbestandteil der Geschäftstätigkeit ist die Bestandsunterhaltung sowie die Portfolioerweiterung des Wohnungsbestandes. Für die Mieter der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften – und damit auch bei der WBM - läuft auch 2019 ein bundesweit einmaliges Angebot: Das neue Wohnungstauschportal auf
www.inberlinwohnen.deAuf dieser Plattform treffen sich potenzielle Tauschpartner, die ihre Wohnung gegen eine andere tauschen wollen, wobei sich die Nettokaltmieten beider Wohnungen bei einem Tausch nicht ändern. Darüber hinaus stärkt die WBM die Handlungskompetenzen ihrer Mieterschaft, indem sie mehrsprachige Ratgeberbroschüren mit Tipps, beispielsweise zum Heizen und Lüften und zur Senkung von Betriebskosten zur Verfügung stellt.

Quantitative Daten wurden zu diesem Kriterium erst im Jahr 2020 für das Projekt „BaltBest“ ermittelt. Weitere quantitative Erhebungen folgen in der weiteren Entwicklung sukzessive.

Verbrauchs- und Emissionsmonitoring, Weitere quantitative Erhebungen erfolgen im Rahmen der energetischen Sanierung von Bestandgebäuden. Sind bisher aber nicht tiefergehend ausgewertet worden. wurden im Bereich der energetischen Sanierung erhoben, bisher jedoch nicht weiter erhoben.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Mit Bezug auf die Branchenergänzung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex – Orientierungshilfe für Wohnungsunternehmen - hat dieser Leistungsindikator für ein landeseigenes Wohnungsunternehmen, wie die WBM, keine hinreichende Relevanz.