5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die zentrale Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit liegt beim Gesamtvorstand. Im Jahr 2021 gehörten ihm folgende Personen aus dem geschäftsführenden Vorstand an:

Yvonne Zwick (Vorsitzende)
Dieter Brübach (stellvertretender Vorsitzender)
Martin Oldeland (stellvertretender Vorsitzender)

sowie die Mitglieder des erweiterten Vorstands:


Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend
Thorsten Grantner
Frauke Herden
Michael Kaminski-Nissen
Anne-Kathrin Laufmann
Michael Pelzl
Heiko Rittweger
Bernd Schleich
Axel Schmidt
Bernhard Schwager
Dr. Elke Siehl
Tina Teucher
 

Im Vorstand wird das generelle Vorgehen zu wichtigen Aspekten, die in direktem Bezug zu internen Nachhaltigkeitsthemen stehen, abgestimmt. Die operative Verantwortung liegt beim geschäftsführenden Vorstand, der die wesentlichen Themen ins Team trägt. Im Berichtszeitraum wurde die Frequenz der Sitzungen des Gesamtvorstands auf einmal pro Quartal erhöht und in der Geschäftsordnung so festgelegt, um entstehende Dynamiken zu nutzen.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Die internen Prozesse werden schrittweise systematisch auf ihre Nachhaltigkeitswirkung hin überprüft. Interne Regeln legen Verfahren für die Zusammenarbeit in der Geschäftsstelle fest. Im Zuge der Entwicklung einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie werden Prozesse und Standards für die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in den verschiedenen Geschäftsbereichen identifiziert und in diesen implementiert.

Dies wird sich aufgrund des hohen Aktivitätsniveaus im Berichtsjahr und darüber hinaus bis mindestens Ende 2022 hinziehen; daher kann dieser Prozess hier noch nicht abschließend berichtet werden.
Bei der Organisation von Veranstaltungen orientieren wir uns grundsätzlich am Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen des BMUB/UBA und planen, soweit möglich, anhand von dessen Maßgaben. Auch im Berichtszeitraum ist es z.B. bei der B.A.U.M.-Preisverleihung gelungen, ein nachhaltiges Catering in einen Veranstaltungsort einzubringen, der über kein explizites Nachhaltigkeitsmanagement und -leistungsangebot z.B. im relevanten Bereich Catering verfügte.

Für die B.A.U.M.-Jahrestagung und Preisverleihung haben wir zudem eigens Grundsätze für ein nachhaltiges Green-Event verschriftlicht. In der täglichen Arbeit im Büro gilt der Grundsatz, so ressourcenschonend wie möglich zu arbeiten. Dazu zählt beispielsweise die Vermeidung von nicht notwendigen Ausdrucken und Kopien. Die Verpflegung von Besucher:innen und bei den (coronabedingt wenigen) internen Meetings erfolgt ebenfalls nach Nachhaltigkeitsgrundsätzen: Bio, Fairtrade sowie mit vorrangig vegetarischen und regionalen Produkten.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Seit 2019 werden innerhalb der Organisation die Treibhausgas-Emissionen von Dienstreisen und beruflich bedingten Fahrten sowie von Arbeitswegen erfasst. Zu diesem Indikator wird im Kriterium 13 detailliert berichtet. Bei Präsenzveranstaltungen werden ebenfalls die Emissionen erfasst und anschließend durch einen Dienstleister, ein Mitgliedsunternehmen, kompensiert.

Mitarbeiterbezogene Daten wie Krankheitstage und geleistete Überstunden werden als ein für uns wesentlicher Indikator für gutes betriebliches Gesundheitsmanagement zentral erfasst. Ihre Entwicklung wird vom Vorstand genau beobachtet und bei starken Veränderungen aktiv angegangen.   Darüber hinaus werden Verbräuche von Ressourcen wie Heizenergie und Strom innerhalb der Organisation erfasst. In diesem Berichtsjahr wurden außerdem erstmals interne Papierverbräuche durch Druckerpapier mit denen des Vorjahres verglichen. Da wir Mieter in einem Gebäude sind, ist die Erfassung weiterer Verbräuche jedoch abhängig von Dritten und die potenzielle Ausweitung der Erfassung daher beschränkt.

Für Druckereiprodukte die B.A.U.M. von externen Dienstleistern bezieht ist für das kommende Berichtsjahr geplant den Papierverbrauch dieser Erzeugnisse für uns als Organisation zu erfassen und zu berichten.

Im Rahmen der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie soll künftig festgestellt werden, welche weiteren Leistungsindikatoren die Nachhaltigkeitsleistung von B.A.U.M. e.V. in den verschiedenen Bereichen erfassen können und wie sie diese verbessern. Dabei wird auch darauf geachtet, dass Konsistenz und Vergleichbarkeit von neuen und alten Indikatoren sichergestellt sind.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator EFFAS S06-01
Anteil aller Lieferanten und Partner innerhalb der Lieferkette, die auf die Einhaltung von ESG-Kriterien bewertet wurden. Link

Eine Überprüfung der Lieferanten auf ESG-Kriterien findet aufgrund der geringen Wesentlichkeit für das operative Geschäft nicht statt. B.A.U.M. e.V. wählt jedoch bevorzugt Kooperationspartner und Lieferanten aus, die in ihrem Geschäftsmodell nachhaltige Grundsätze verankert haben, beispielsweise die Umweltdruckerei Lokay, der ALTOP Verlag sowie die memo AG als Lieferant für Bürobedarf von B.A.U.M. e.V. Weitere nachhaltige Geschäftspartner lassen sich über den Marktplatz Nachhaltigkeit identifizieren.

Leistungsindikator EFFAS S06-02
Anteil aller Lieferanten und Partner innerhalb der Lieferkette, die auf die Einhaltung von ESG-Kriterien auditiert wurden. Link

Audits wurden mangels Wesentlichkeit keine durchgeführt, daher 0.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Gehälter der Mitarbeiter:innen von B.A.U.M. e.V. bestehen aus festen Gehältern mit einem 13. Monatsgehalt, das gezahlt wird, wenn es die wirtschaftliche Lage des Verbandes zulässt. Die Bewertung obliegt dem geschäftsführenden Vorstand und wird abhängig von einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis des Vorjahres entschieden. Vergütungskomponenten, die explizit an Nachhaltigkeitskriterien geknüpft sind, gibt es nicht und sie sind aktuell auch nicht geplant.

Allen Mitarbeiter:innen wird das Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge gemacht, das die Umwandlung von Gehaltsbestandteilen als Zuzahlung zur Altersvorsorge vorsieht. Um die Mitarbeiter:innen hierüber zu informieren und die Maßnahmen zu diskutieren, fanden in der Vergangenheit Workshops mit dem Team statt.

Elemente eines aktiven Personalmanagements wurden in Folge des organisationalen Wandels entwickelt. Im Berichtsjahr wurden die Gehälter auf den Prüfstand gestellt und ein Gehaltstableau entwickelt, das Transparenz über die Entwicklungsmöglichkeiten erzeugt. Mit der Zielstellung, für alle Mitarbeiter:innen binnen zwei Jahren faire Bezahlung für vergleichbare Arbeit zu erlangen, wurden Gehälter teilweise in einer ersten Stufe angehoben. Die zweite Anpassung erfolgt im Frühjahr 2022. Nach der Mitgliederversammlung 2021 wurde beschlossen, das neue Gehaltstableau 2022 auch allgemein auf der Website von B.A.U.M. e.V. zu veröffentlichen, um Transparenz in Punkto Gehälter auch für potenzielle neue Mitarbeiter:innen herzustellen. Es werden 2022 jährliche Mitarbeiter:innen-Gespräche als Instrument der Personalentwicklung eingeführt.

Besondere Regelungen sowie eine gesonderte Zielerreichung und deren Evaluation für den geschäftsführenden Vorstand gibt es nicht und sie werden für die kommenden Jahre auch nicht geplant. Der Vorstand behält sich jedoch vor, eine solche Veränderung in den kommenden Jahren erneut vorzulegen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die wichtigsten Stakeholder von B.A.U.M. e.V. sind die Mitglieder des Netzwerks und seine Gremien. Um diese zu identifizieren, wurde eine Netzwerklandkarte entwickelt, die die Grundlage der verbandlichen Aktivitäten darstellt. Um das Verhältnis der verbandlichen Gremien und ihre Interaktion bildlich zu fassen, wurde 2019 für das Jahrbuch 2020 folgendes Organigramm entwickelt:





Für B.A.U.M. e.V. ist es von besonderer Bedeutung, mit den verschiedenen Stakeholdern sinnvoll in Kontakt treten zu können. Dies geschieht über verschiedene Formate wie die zweiwöchig stattfindenden Unternehmenstreffs Nachhaltigkeit sowie die im Berichtsjahr hinzugekommenen Brown Bag Lunches und Gespräche, die den Kontakt zu den Mitgliedern nochmals intensivieren. Ziel ist, dass B.A.U.M. e.V. bei den relevantesten Stakeholdern präsent ist: auf Events, durch Kontakte oder im direkten Austausch. Darüber hinaus bringen sich einige Stakeholder bereits heute aktiv in das alltägliche Geschäft von B.A.U.M. e.V. ein.Hauptsächlich geschieht dies über regelmäßige Sitzungen in den eigens dafür eingesetzten Gremien.

Im Jahr 2021 tagten die Gremien wie folgt:

- Geschäftsführender Vorstand: 9 Mal
- Gesamtvorstand: 4 Mal
- Kuratorium Wissenschaft und Beirat Unternehmen je 1 Mal in Q1/2021, sowie 1 Mal gemeinsam in Q2/2021
- Mitgliederversammlung (ordentliche Mitglieder): 1 Mal   

Als Elemente einer Stakeholderanalyse wurden im Berichtsjahr eine Umfeldanalyse nachhaltiger Wirtschaftsinitiativen und eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Als nächste Schritte planen wir in Q1/2022 eine qualitative Mitgliederbefragung (Interviews und Workshop) sowie eine Umfeldanalyse, die auch Nicht-Mitglieder von B.A.U.M. einbezieht. Dies sind für uns wichtige Elemente für die Entwicklung unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die den organisationalen Wandel von B.A.U.M. unterstützt. In der Mitgliederbefragung wurden als konkrete Themen, die unsere Mitglieder beschäftigen, genannt:

- Klima- und Umweltpolitik 
- Governance von Nachhaltigkeit in Unternehmen 
- Kreislaufwirtschaft, schonender Umgang mit Ressourcen 
- Rahmensetzung für nachhaltiges Wirtschaften (Accounting, sozial-ökologische Marktwirtschaft) und
- eindeutige Regulierung z.B. durch Festlegung konkreter Berichtsinhalte 

Im Rahmen der Befragung wurde den Mitgliedern außerdem ermöglicht, Wünsche für die zukünftige Ausrichtung von B.A.U.M. zu äußern. Diese sind besonders relevant, da wir unsere Angebote auch entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Unternehmen gestalten. Geäußert wurde hier konkret, dass B.A.U.M. sich nachdrücklicher in politische Diskussionen einbringen sollte, aber auch, dass unabhängiges Arbeiten und weitere Vernetzungsangebote in unserer künftigen Arbeit gewünscht sind. Zentrale Hindernisse für das Aufgreifen und aktive Bearbeiten von Klimathemen in Unternehmen wird B.A.U.M. weiterhin in Form von Transformationsdialogen behandeln, um Lösungsansätze für die Unternehmen aufzuzeigen.

 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Wesentliche Aspekte und Angebote sind in Kriterium 4 beschrieben. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie befindet sich noch in der Entwicklung und wir sind aktuell dabei, unsere Prozesse weiterzuentwickeln. Es gibt derzeit keine standardisierten Innovationsprozesse innerhalb der Geschäftsstelle, die über den kollegialen Austausch hinausgehen. Es bestehen somit auch keine Strukturen, um Verbesserungen und Innovationen zu entlohnen. Verbesserungsvorschläge sowie neue Ideen für Projekte oder die Verbesserung der internen Nachhaltigkeit werden jedoch fortlaufend im Team geäußert und können ggf. auch bilateral mit dem Vorstand besprochen werden.

Der umfassendste Innovationsprozess im Berichtsjahr 2021 war das Wiederaufgreifen des Strategieentwicklungsprozesses ("B.A.U.M. 5.0") und die Überprüfung der Abläufe in der Geschäftsstelle im Zuge des Vorstandswechsels. Dabei spielte gutes Teamwork der Mitarbeiter:innen untereinander, digital gestütztes kollaboratives Arbeiten und das interne Weitergeben von Anwendungswissen eine große Rolle. Die täglich stattfindenden digitalen Stand-ups (15-30 Min.) wurden im Laufe des Jahres auf 3 Termine pro Woche à 30 Minuten reduziert, um eine effektivere Kommunikation über teaminterne Prozesse zu gewährleisten. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Teamentwicklungsprozesses 4 thematisch unterschiedliche Workshops organisiert, um den Veränderungsprozess gut zu begleiten. Sie wurden im ersten Halbjahr von der neuen Vorsitzenden gemeinsam mit Teammitgliedern, im zweiten Halbjahr von flipsite, einem B.A.U.M.-Mitglied, pro bono vorbereitet und moderiert.

Unsere Veranstaltungen und Vernetzungsangebote wurden weiterhin virtuell und hybrid organisiert. Mit dem digitalen Unternehmenstreff Nachhaltigkeit, der alle zwei Wochen freitags dem Austausch über verschiedene Themen des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements Raum bietet, konnten bei relativ geringem organisatorischen Aufwand und hoher fachlicher Expertise durch Referierende aus dem Netzwerk ca. 600 Menschen erreicht werden.

Die Verleihung des B.A.U.M. | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises im Rahmen des ExtremWetterKongresses brachte ca. 90 Gäste vor Ort zusammen und ermöglichte rund 100 weiteren die digitale Teilnahme. Der Sustainable Finance Gipfel Deutschland, an dem B.A.U.M. erstmalig als Kooperationspartner des Green and Sustainable Finance Clusters Germany beteiligt war, versammelte 90 Gäste in Präsenz und weitere 458 im digitalen Raum. Beim Climate Transformation Summit von Climate Choice profitierten B.A.U.M., Telefónica und FirstClimate als Kooperationspartner von rund 800 digitalen Kontakten. Auf Basis dieser Erfahrungen ist auch für das Jahr 2022 geplant, das Format des hybriden Konferenzmanagements fortzuführen, um Mitgliedern und Interessierten aus allen Regionen eine Teilnahme zu ermöglichen. Ebenso ist vorgesehen, die Kooperationsformate fortzusetzen, um als glaubwürdiger Themenpartner der Veranstalter die Reichweite unserer Arbeit zu erhöhen und andere Zielgruppen ansprechen zu können. Bei der Auswahl der Kooperationspartner spielen Glaubwürdigkeit und Transformationspotenzial z.B. einer spezifischen Branche eine besondere Rolle. Ziel ist es, Innovationen gemeinsam mit internen und externen Partnern umzusetzen.

Das seit 2017 gemeinschaftlich mit der DBU organisierte Projekt nachhaltig.digital ist für B.A.U.M. e.V. ein Reallabor, in dem digitale Tools im Projektalltag getestet werden. Im Laufe des Projekts werden zunehmend Tools und Prozesse in die Arbeitsabläufe in der B.A.U.M.-Geschäftsstelle übernommen.

Seit Dezember 2020 erscheinen in "forum Nachhaltig Wirtschaften", einem quartalsweise erscheinenden Magazin des ALTOP  Verlags, eine Reihe von Themenschwerpunkten für nachhaltig agierende Unternehmen unter dem Titel "B.A.U.M. Insights". Die Auflagenhöhe (print) von 25.000 Exemplaren sowie die Online-Veröffentlichung der einzelnen Beiträge bieten unseren Mitgliedern eine attraktive Plattform. In diesem Jahr waren  Mobilitätswende, Wald- und Klimaschutz, Klimaneutralität sowie Kreislaufwirtschaft Schwerpunkte des Beihefts.

Darüber hinaus hat B.A.U.M. e.V. mit MobilityPolicy ein neues Projekt zur betrieblichen Mobilitätspraxis gestartet, mit dem unser Netzwerk einen wichtigen Impuls liefert, der zu einem Schub in Richtung nachhaltiger betrieblicher Mobilität führen soll – mit insgesamt deutlich geringeren Umweltbelastungen. In dem Projekt, das vom 1.4.21 bis 31.5.22 läuft, sollen Unternehmen durch eine nachhaltige Mobilitätsstrategie dazu befähigt werden, alte Gewohnheiten im Bereich Mobilität abzulegen. Empfehlungen für eine Mobilität der Zukunft, die sich an Nachhaltigkeitskriterien orientiert, werden ausgearbeitet und beworben.

Mit der Buchpublikation "Dauerwald leicht gemacht" verdeutlichte B.A.U.M. als Herausgeber seine Expertise im Bereich Wald. Tina Teucher, Mitglied des Gesamtvorstands, veröffentlichte unter dem Titel "Biodiversität verstehen & Entscheidungsträger*innen informieren" einen Leitfaden für die journalistische Befassung mit dem Themengebiet Biodiversität.

Die Auswirkungen der wesentlichen Dienstleistungen werden nach Maßgabe der Angebotsannahme (Wie viele Menschen haben mitgemacht?) evaluiert. Weitere Ermittlungen oder quantitative Erhebungen sind bislang nicht vorgesehen, da es sich bei unserer Arbeit vorwiegend um inhaltliche Tätigkeiten handelt, die nur indirekte Wirkung z.B. bei unseren Mitgliedsunternehmen erzielen. Einzelne Produkte oder Dienstleistungen können darüber hinaus eine große Strahlkraft haben oder zu positiven Skaleneffekten beitragen; diese werden jedoch bisher ebenfalls nicht gemessen, sondern nur qualitativ wahrgenommen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator EFFAS E13-01
Verbesserung der Energieeffizienz der eigenen Produkte im Vergleich zum Vorjahr. Link

Da B.A.U.M. e.V. hauptsächlich im Bereich der Dienstleistungen wie z.B. Informationsbereitstellung tätig ist, wird die Energieeffizienz der eigenen Produkte nicht erfasst und kann daher auch nicht verglichen werden. Eine Erfassung der benötigten Energie für Produkte ist aktuell nicht geplant.

Leistungsindikator EFFAS V04-12
Gesamtinvestitionen (CapEx) in Forschung für ESG-relevante Bereiche des Geschäftsmodells, z. B. ökologisches Design, ökoeffiziente Produktionsprozesse, Verringerung des Einflusses auf Biodiversität, Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen für Mitarbeiter und Partner der Lieferkette, Entwicklung von ESG-Chancen der Produkte, u. a. in Geldeinheiten bewertet, z. B. als Prozent des Umsatzes. Link

Kann nicht erfasst werden, da es keine Wertschöpfungskette im eigentlichen Sinne gibt. Jedoch ist die gesamte Arbeit von B.A.U.M. auf ökologische, soziale, wirtschaftliche und Governance Themen ausgerichtet.