5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Thomas Tillmann ist Inhaber von Thomas Tillmann Consulting - Nachhaltiger Wirtschaften und trägt die Verantwortung für alle Nachhaltigkeitsthemen

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Die operative und strategische Ausrichtung ist ausschließlich auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Daher ist die klar definiert, dass nur mit Unternehmen kooperiert wird, die das Thema Nachhaltigkeit als Kernausrichtung haben. Dazu zählen Geschäftspartner ebenso, wie Lieferanten.  

Um dahingehend sicher zu sein, bzw. die entsprechenden Aussagen bestätigt zu bekommen, werden diese Gruppen anhand einer Selbstauskunft über den jeweiligen Status zur Nachhaltigkeit befragt. Inhaltlich bezieht sich diese Auskunft auf den Säulen der Nachhaltigkeit; Ökonomie, Ökologie und Soziales.  

Bzgl. des Einkaufs gibt es aktuell aufgrund der reinen Beratungstätigkeit nur zwei Schwerpunkte: Kundenbesuche bzw. grundsätzlich Geschäftsreisen, aktuell nur in Deutschland, werden zum größten Teil (ca. 90%) nur per Deutsche Bahn durchgeführt. Flüge gibt es nicht (nicht nur Corona bedingt!). Die restlichen Fahrten werden mit dem ÖPNV oder mit den entsprechenden Fahrzeugen der „grünen Flotte“ der Autovermieter bevorzugt.  

An Büromaterial besteht nur ein geringer unwesentlicher Bedarf. Der Bedarf wird bei zertifizierten Anbietern durchgeführt. Ansonsten werden alle anderen Vereinbarungen auf Basis von Eignung generell, Qualität und den entsprechenden Werten durchgeführt. Als Einzelunternehmen ohne Partner existiert ansonsten kein kennzahlenorientiertes System.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Bedingt durch die Größe des Unternehmens als Einzelunternehmen gibt es keine definierten Kennzahlen. Es erfolgt weder Kontrollen noch existiert eine entsprechende Planung. Die Abstimmung bzw. Steuerung erfolgen ansonsten durch den Inhaber.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Das Unternehmen ist ausschließlich auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Die Vision und das Selbstverständnis sind die Definition des nachhaltigen Wirtschaftens vorzuleben und dieses in die Unternehmen zu bringen.
  • Was wollen wir erreichen?  
Die Mission und das Ziel des Unternehmens ist es das Thema Nachhaltigkeit, das Verständnis und die Definition richtig und sinnvoll in den Unternehmen umzusetzen.  
  • Wie wollen wir es erreichen?
Die Grundsätze und die Strategie beruhen auf eine manifestierte Grunderfahrung in der Nachhaltigkeit. Ein vorhandenes Netzwerk trägt zur Überzeugung und Verbreitung der Strategie bei.  
 
Auf die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards wird ebenso wie auf die rechtlichen Vorgaben geachtet. Nachhaltiges Denken und Handeln bestimmen die Entwicklung von Thomas Tillmann Consulting und dienen zur entsprechenden Orientierung. Das Handeln des Unternehmens ist darauf ausgerichtet die Werte im Bereich des Sozialen aber auch der Umwelt zu bewahren und weiter zu entwickeln. Dies im eigenen Interesse, aber auch im Sinne der Geschäftspartner, Kunden und allen anderen Stakeholdern. Nachhaltigkeit hat neben den ökologischen und sozialen Auswirkungen auch eine positive Entwicklung auf eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Dies dient sowohl der Kernausrichtung des Unternehmens, nutzt zudem für den Ausbau und den Fortbestand des Unternehmens.

Das Unternehmen handelt respektvoll und reagiert aktiv gegen Diskriminierung und Belästigung. Es wird ein respektvoller, fairer und vertrauensvoller Umgang mit allen Geschäftspartnern gepflegt und eingehalten. Bevorzugt werden dabei Geschäftspartner, Dienstleister und Kunden, die die nachweislich nachhaltig wirtschaften und den kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck hinterlassen und / oder daran Interesse haben.


Bei der Beschaffung notwendiger Produkte und Dienstleistung für das Unternehmen steht der regionale Bezug im Vordergrund. Dort wo es sinnhaft erscheint wird zudem auf etablierte Zertifizierungen und Kennzeichnungen geachtet. Absprachen, Vereinbarungen mit Geschäftspartnern, Kunden und anderen Institutionen, Verbänden, Lieferanten und Dienstleistern werden nach den Kriterien Qualität, Wert und Eignung getroffen.  

Das Unternehmen wird niemals ein Angebot offerieren oder annehmen, um eine Geschäftsentscheidung bevorzugt zu bekommen, geschweige denn diese dadurch zu beeinflussen. Sollte es zur Kenntnisnahme solcher oder anderer Verstöße die gegen unsere Prinzipien und Werte verstoßen bei den Geschäftspartnern kommen, werden diese direkt und offen kommuniziert. Hierbei wird auf Offenlegung, Klärung und Abänderung Wert gelegt.

Als letzte Konsequenz. bzw. bei Nichteinhaltung wird der Prozess bzw. ein Verstoß gegen geltende Gesetze öffentlich gemacht und zur Anzeige gebracht.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Es gibt keine Zielvereinbarungen im Einzelunternehmen. Daher gibt es dementsprechend keine entsprechenden Bewertungen (Anreizsysteme).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Eine Vergütungsstrategie bzw. Vergütungspolitik gibt es aufgrund der Einzelunternehmerschaft nicht.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Eine Jahresgesamtvergütung gibt es aufgrund der Einzelunternehmerschaft nicht. Dieser Wert wird nicht ermittelt und liegt deshalb nicht vor.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Durch ein bestehendes Netzwerk von Kunden, Geschäftspartnern und dementsprechend regelmäßig stattfindenden Aktionen, wie z.B. Webveranstaltungen, Messen und (Web-) Konferenzen etc. ist ein gleichmäßiger Austausch mit Stakeholdern gewährleistet. Zu den wichtigsten Stakeholdern gehören u.a.    
  • Kunden
  • Geschäftspartner
  • Verbände
  • IHKs
  • Städte / Stadtverwaltungen
  • Mittelständische Unternehmen (aller Branchen)
  • Fachmedien
  • Lieferanten
  • Wettbewerber
  • Interessenten
  • Hochschulen / Universitäten
Es finden zudem regelmäßig Schulungen, Beratertagungen und Vorträge statt. Die Informationen und Ergebnisse aus diesen Veranstaltungen werden in den weiteren Nachhaltigkeitsprozessen intern als auch extern berücksichtigt.    

Der Prozess zur Identifizierung der Stakeholder erfolgt über eine Wesentlichkeitsmatrix. Neben der Ermittlung der wichtigsten Stakeholder werden hierbei auch die entsprechenden Prioritäten ermittelt. Durch die regelmäßigen Aktionen (s.o!) ist eine kontinuierliche Anpassung und Pflege der entsprechenden Prioritäten bzw. Anforderungen gewährleistet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Aktuell hat es bei Thomas Tillmann Consulting noch keinen Stakeholderdialog gegeben. Aus den bisherigen Gesprächen und Analysen haben sich allerdings folgende Schwerpunkte herauskristallisiert:  

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Als Dienstleister berät und begleitet Thomas Tillmann Consulting die Kunden auf dem Weg in ein nachhaltigeres Wirtschaften.

Diese Prozesse sind angelehnt an Zertifizierungssystemen bzw. Managementsystemen (z.B. ISO 45001, 50001, ISO 14001 etc.). Daher verfolgen diese Vorgänge einem klaren Weg. Durch eine mögliche Zertifizierung -vorausgesetzt alle vergebenen Kriterien sind erfüllt- erfolgt eine jährliche Überprüfung der einzuhaltenden Vorgaben, Verbesserungen und entsprechender Veränderungen.    

Auf diese Weise ist für eine kundenseitige Optimierung der Geschäftsprozesse gesorgt. Eine Messung der entsprechenden Aspekte erfolgt über die Vorgaben, die für eine (mögliche, aber nicht notwendige) Zertifizierung erforderlich sind.  

Für diese Prozesse werden mess- und belegbare Auswirkungen erzielt. Und zwar in den Bereichen der Ökologie, der Ökonomie und Soziales. Das zu beratenden Unternehmen wirtschaftet positiver, effizienter, zukunftssicherer und macht sich zudem als Arbeitgeber mit z.B. fairen Löhnen und Quoten attraktiver. Als gemeinsamen Aspekt verschafft sich das Unternehmen damit einen attraktiven wichtigen Wettbewerbsvorteil.    

Die Bearbeitung einer Checkliste macht die ökologischen und sozialen Wirkungen der Dienstleistungen des Beratungsunternehmens sichtbar. Dies dient in Verbindung mit den darin genannten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeits-Performance des Kunden. Anhand dieser frei zugänglichen Checkliste können Stakeholder jederzeit die Entwicklung bzw. deren entsprechenden Prozesse nachverfolgen.    

Durch Revisionen, bedingt u.a. durch regelmäßiges Marktscreening, sowie den permanenten Weiterentwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeit z.B. in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik wird die Checkliste laufend angepasst. Somit ist eine permanente Aktualisierung und zeitnahe Weiterentwicklung der gesamten Nachhaltigkeitsberatung (Leistung) gewährleistet.  

Durch die Beratung fließt dieses Kunden-Know-how automatisch auch in die Überlegungen der eigenen Ressourcennutzung und weiterer relevanter Nachhaltigkeitsprozesse von Thomas Tillmann Consulting mit ein.   

Um das nachhaltigere Verhalten zu fördern, bedarf es einer permanenten Weiterentwicklung des Angebots von Thomas Tilmann Consulting. Als Basis für diesen Prozess werden die Fragen und Diskussionen aus den angebotenen Seminaren, Beratungen, den Stakeholder -Dialogen und den entsprechenden Wesentlichkeitsanalysen ausgewertet und entsprechende Anpassungen vorgenommen. Dabei wird der Fokus im Schwerpunkt auf den Mittelstand gelegt. Jedes Unternehmen wird einzeln betrachtet und entsprechend individuell beraten, bzw. betreut. Somit ist ein zum Teil deutlicher Wandel in der internen Einstellung und dem nachhaltigeren Verhalten problemlos möglich und zu erwarten.  

Da Thomas Tillmann Consulting allerdings (vorerst) keine systematische Evaluation der Vorher-Nachher-Entwicklung vornimmt, können aktuell keine validen Daten über den tatsächlichen Impact beim Kunden angeben werden.  

Ein weiterer, wichtiger Baustein des Innovations- und Produktmanagements bei Thomas Tillmann Consulting ist die Weiterentwicklung von Fachwissen sowie der intensive Austausch mit Institutionen (z.B. IHK, BVMW), Partnern der CSR-Branche und dem Zentrum für nachhaltiges Wirtschaften der Universität Witten, - dem Exklusiv-Partner von Thomas Tillmann Consulting.  

Weiterhin finden Fortbildungen des Inhabers auf Fachtagungen, Kongressen und Workshops (nach Corona) und aktuell durch Online-Workshops statt. Zusätzliche Aspekte sind Informationen und Austausch auf sozialen Netzwerken und die Zugehörigkeit zu diversen CSR/Nachhaltigkeitsgruppen z.B. auf Xing und LinkedIn.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Als Einzelunternehmen hat Thomas Tillmann Consulting keine Finanzanlagen.