5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die zentrale Verantwortung für Nachhaltigkeitsthemen liegt in ihrer Gesamtheit bei der Geschäftsleitung, in Person bei Thomas Serwill.
Auf operativer Ebene wird die Verantwortung auf die Assistenz der Geschäftsleitung, Frau Claudia Serwill, zugeteilt.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Es ist oberstes Ziel der Unternehmensleitung, dass jeder Mitarbeiter selbständig und eigenverantwortlich im Sinne des Unternehmens handelt. Vorhandene Leitlinien, Handlungsanweisungen, Ablaufschemata, Schulungen zur Arbeitssicherheit - sie alle schließen das nachhaltige Handeln nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Prinzipien ein.
So werden ausschließlich gebrauchte Versandkartons und Umverpackungen für unseren Versand genutzt, Toner und Tintenpatronen recycelt, Drucker zum Teil mit Altpapier (Rückseite von aussortierten Archivunterlagen) betrieben und zur weiteren Verbrauchsreduzierung von Papier der elektronische Rechnungsversand eingeführt.
Wir leben eine internationale Unternehmenskultur, unterstützen soziale Initiativen/Einrichtungen am Standort Leipzig und sind bestrebt den Lebenszyklus aller Dinge so weit wie möglich auszureizen (Angebot von gebrauchten Geräten, Möbeln etc. über einschlägige Portale).

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Verantwortlich für die Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen ist im Prinzip jeder Mitarbeitende. Die Geschäftsführung lebt dies umfassend vor.
Bisher stellt der Nachhaltigkeitsbericht das einzige Kontrollinstrument dar, das Nachhaltigkeit misst.
Jeder Beschäftigte ist sensibilisiert im Ablauf seiner Arbeit entsprechende Nachhaltigkeitsfaktoren zu berücksichtigen.
Allein durch das Personalcontrolling werden Indikatoren bezüglich der Mitarbeitendenstruktur, Krankenstand und Entlohnung erfasst.
Im Zusammenhang mit der Gefahrenbeurteilung am Arbeitsplatz und der halbjährlichen Arbeitsschutzbelehrungen werden auch Verbesserungsvorschläge im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ermittelt und zur neuen Richtlinie erklärt.
Über die Nutzung der Firmenfahrzeuge lässt sich die Veränderung des Transportaufkommens  auswerten.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Wir sind ein Unternehmen, das seit knapp 30 Jahren inhabergeführt am Markt besteht. Der Grundsatz des "ehrbaren" Kaufmanns bildet den unternehmerischen Überbau. Eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Kunden bildet die Grundlage für unseren Unternehmenserfolg. 
Kundenzufriedenheit steht in unserem Unternehmen an oberster Stelle. Nach dem Motto "Es gibt nichts, was es nicht gibt!" bieten wir einen überzeugenden Service und erfüllen Kundenwünsche auch über unser Kerngeschäft hinaus.
  

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Eine Evaluation der obersten "Führungsebene" findet nicht strukturiert durch Prozesse oder Gremien statt. Dafür ist das Unternehmen zu klein. Geschäftsführer und Mitarbeitende sitzen - im wahrsten Sinne des Wortes - in einem Raum.
Kurze Kommunikationswege ermöglichen einen schnellen und effizienten Austausch über Ziele, Leistungen und Maßnahmen. 
Über Verbesserungssvorschläge seitens der Mitarbeiter leitet sich u.a. die Motivation zu nachhaltigem Handeln aller Beschäftigten ab.
Die Unternehmensleitung ist offen für neue Wege und Strukturen. Die Kontrolle der Nachhaltigkeitsziele erfolgt im monatlichen Teammeeting durch die Geschäftsführung.

Es gibt weder ein Vergütungssystem noch ein anderes, nicht-monetäres Anreizsystem für Mitarbeitende und Führungskräfte, in dem Nachhaltigkeitsziele integriert sind. Es ist auch kein solches geplant.

Nachhaltigkeitsziele sind kein Bestandteil der Evaluation der obersten Führungsebene.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Es gibt auf allen Ebenen ein Grundgehalt (Geschäftsführergehalt) ohne Bezug zu bestimmten Leistungskriterien.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Das Verhältnis der Jahresvergütung der am höchsten bezahlten Person zum mittleren Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne höchstbezahlte Vergütung) beträgt 2:1.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Es wurde noch kein Prozess zur Identifikation relevanter Anspruchsgruppen aufgesetzt.

Unsere Hauptanspruchsgruppen sind Lieferanten und Kunden. Es gibt derzeit keinen kontinuierlichen Dialog, dessen Ergebnisse in einen Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Einer unserer Hauptkunden trägt derzeit ein erkennbares Interesse an einer nachhaltigen Geschäftsbeziehung an uns heran, was uns in dieser Hinsicht aktuell fordert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Unsere Kunden tragen im Allgemeinen bisher keine besonderen Nachhaltigkeitsanliegen an uns heran. Im Rahmen eines Ausschreibungsvertrages ist zuletzt ein Kunde mit einer Umfrage an uns als Lieferant herangetreten, in der Nachhaltigkeitsthemen - vorrangig ökologische - abgefragt wurden. Die darin ausgeführten Anregungen, die ggf. bei der nächsten Ausschreibung zu Anforderungen umformuliert werden, haben wir zum Anlass genommen, um unser Nachhaltigkeitskonzept im Unternehmen zu konkretisieren und zu ergänzen.   

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Derzeit finden im Unternehmen keine geeigneten Prozesse statt, welche die sozialen und ökologischen Wirkungen der wesentlichen Produkte/Dienstleistungen ermittelen.

Als nicht-produzierendes Unternehmen liegt unsere Möglichkeit für ökologische und soziale Lösungen allein auf der Ebene der Dienstleistung. Das heißt, der Umgang mit unseren Kunden und die Wahl unserer Lieferanten auf der einen Seite und auf der Ebene des Verhaltens unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der anderen Seite.
Die Beschäftigten sind über Entwicklungen im Unternehmen informiert und werden nach ihrer Meinung und ihren Ideen gefragt.
Die Geschäftsleitung geht mit gutem Beispiel voran und achtet auf ressourcenschonenden Umgang in vielen Bereichen, was die Beschäftigten durch ihr Verhalten mit umsetzen.

Innovationsprozesse wie z.B. im Bereich ökologisch hergestellter Produkte oder Einsparungspotenziale durch die zunehmende Digitalisierung und bessere Energieeffizienz der Bürotechnik zeigen Wirkungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Produkte aus Recyclingmaterial bieten eine gute Alternative zu traditionellen Büroartikeln.
Wir beraten unsere Kunden konsequent hinsichtlich energiesparender Drucktechnik und bauen unser Angebot an "nachhaltigen Büromaterialen" stetig aus.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Es gibt keine Finanzanlagen.