5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Das Thema Nachhaltigkeit liegt im Zuständigkeitsbereich der Geschäftsführung, da dieses auf das Engste mit der Unternehmensstrategie verknüpft ist. Die Themenfindung und Bearbeitung von nachhaltigen Haupt- und Teilzielen erfolgt durch Eigenkontrolle, welche regelmäßig durchgeführt wird und Schwerpunktthemen setzt.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Wir verfolgen ein nachhaltiges Handeln gemäß dem Grundsatz:
Die Ressourcen unserer Welt nur in solch einem Maße in Anspruch zu nehmen, dass die gleichen Ressourcen für die nachfolgenden Generationen in gleicher Qualität UND ausreichender Quantität weiterhin zur Verfügung stehen.

Nach diesen Gesichtspunkten werden unternehmerische Entscheidungen nach ökonomischen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten bewertet und vollzogen. Dies gilt für alle Bereiche des Unternehmensstandortes, als auch im Zuge der Präsenz beim Kunden sowie für während der Dienstleistung verwendeten Büro-,  Hilfs- und technischen Mitteln.

Auf Grund der Unternehmensgröße wurden Leitlinien, Prinzipien und Prozesse bisher nicht verschriftlicht. In Anlehnung an die ISO 19600 werden derzeit einzelne Bausteine (z.B. Risikoanalysen, Einkaufsrichtlinien, Regelkreise) ermittelt. Bis zur nächsten DNK-Erklärung ist eine Fertigstellung der Unternehmensleitlinien vorgesehen.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Durch die Corona-Pandemie sowie des angepassten Geschäftsfeldes (Online-Meetings) ist 2021 die Reisetätigkeit extrem gering ausgefallen.

Der verbliebene Kraftstoffverbrauch wurde durch Tankbelege ermittelt. Strom und Wärme werden durch die jährliche Abrechnung des Energieversorgers nachverfolgt.

Der Papierverbrauch wurde geschätzt.

Derzeit werden Quelldaten erfasst wenn diese Anfallen. Im Zuge der Erstellung einer internen Kommunikationsplattform wird zukünftig eine Struktur der Erfassung der zuvor genannten Daten verschriftlicht werden, um die Konsistenz der Daten zu gewährleisten.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Der Kern unserer Tätigkeit liegt in der Realisierung einer Corporate Sustainable Environment. Dadurch liegt auch insgesamt gesehen der Themenkomplex Nachhaltigkeit in unserem Fokus. Als Unternehmensberatung wirken wir an der Schnittstelle zwischen Umwelt und Gesellschaft sowie der Wirtschaft mit ihren menschlichen Akteuren. Dabei unterstützen wir unsere Geschäftspartner Schritt für Schritt in das Themenfeld Nachhaltigkeit hinein zu wachsen und sich dadurch eine individuelle Nachhaltigkeits- und Zukunftsstrategie zu erschaffen.

Grundsätzlich richten wir uns nach der Definition für Nachhaltigkeit und dem Leitbild eines ehrbaren Kaufmanns.

Definition Nachhaltigkeit:
"Nachhaltig handeln diejenigen, die unsere Ressourcen nur in solch einem Maße in Anspruch nehmen, dass die gleichen Ressourcen für die nachfolgenden Generationen in gleicher Qualität UND ausreichender Quantität weiterhin zur Verfügung stehen."

Darüber hinaus sind die Ausrichtung unseres Unternehmens und unseres Handelns hin auf Transparenz, nachhaltiges Wirtschaften sowie Verantwortung für die Natur, der Gesellschaft und für die Zukunft unser Kompass an dem wir uns orientieren.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

In der inova existiert kein Aufsichts- oder Verwaltungsratsgremium noch ein Beirat, welcher die Zielsetzungen kontrolliert oder evaluiert. Die Einhaltung der Ziele wird allein durch die Geschäftsführung gewährleistet.

Ein spezielles Belohnungssystem für die Erreichung von (Nachhaltigkeits-) zielen existiert derzeit nicht. Inwiefern die Attraktivität bestimmter Nachhaltigkeitsprojekte durch Anreize gesteigert werden kann, wird zum Zeitpunkt eines weiteren Ausbaus des Unternehmens geprüft werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Für die Geschäftsführung gilt keine gesonderte Vergütungspolitik.

Bei zukünftigen Mitarbeitern wird die Vergütung in Form eines Gehaltes erfolgen. Zusätzliche Vergütungsmodelle wie Boni, Gewinnbeteiligungen etc.  sind angedacht. Die Vergütung wird leistungsgerecht erfolgen. Das Engagement jedes Einzelnen im Bereich Nachhaltigkeit wird z.B. über individuelle Fortbildungen honoriert werden.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Die inova ist augenblicklich ein Einzelunternehmen das mit Netzwerkpartnern arbeitet, jedoch keine eigenen Mitarbeiter*innen beschäftigt. Aufgrund des augenblicklichen Unternehmensstatus ist dieser Leistungsindikator daher derzeit nicht relevant.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Da die inova augenblicklich noch als Einzelunternehmen geführt wird, ist eine interne Anspruchsgruppe, bis auf die Geschäftsführung selbst, nicht existent. Im Rahmen der Tätigkeiten der inova interagiert diese mit verschiedenen Anspruchsgruppen, wobei für die Sichtbarmachung der Anspruchsgruppen direkt keine Methode zur Verwendung kommt.

Die hauptsächlichen Anspruchsgruppen, mit denen die inova in Kontakt kommt, sind die Kunden selbst sowie Kooperationspartner und weitere temporäre Dienstleister. Hierbei stellen die Kunden selbst die wichtigste Anspruchsgruppe dar.

Die Anspruchsgruppe „Kunden“
Ziel der inova sind langfristige Kundenbeziehungen um die Kunden auch in der Tiefe verstehen zu lernen und dadurch bestmöglich begleiten zu können. Fokus dabei ist eine kontinuierliche Kommunikation auf Augenhöhe, die während den Analysen, Workshops sowie Teil- und Abschlussgesprächen gelebt wird.

Die Anspruchsgruppe „Kooperationspartner“
Durch die Corona-Pandemie und der daraus entstandenen Umstrukturierung ist ein Kooperationspartner-Netzwerk derzeit noch im Aufbau. Die Vorgehensweis bei den Kooperationspartnern ist mit der bei den Kunden nahezu identisch. Geplant sind hier zusätzliche Workshops zur Abgleichung des jeweiligen Status in Bezug auf die Intensität und Qualität der Bearbeitung des Themas Nachhaltigkeit in den jeweiligen Partnerunternehmen. Diese sollen dann regelmäßig stattfinden, wobei die Ergebnisse und beschlossene Handlungsweisen dokumentiert und die Umsetzung in dem darauffolgenden Workshop kontrolliert werden.

Die Anspruchsgruppe „temporäre Dienstleister (kurzfristig)“
Temporäre Dienstleister sollen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen beauftragt werden. Das Ziel ist hier wie bei den Kunden, eine langfristige Geschäftsbeziehung, eine dauerhafte Kooperation zu etablieren.

Derzeit entsteht ein Ideenpool, in dem Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Stakeholderkommunikation gesammelt, ausgewertet und dokumentiert werden.

Die so entstehende Knowledgebase soll ein Nachschlagewerk darstellen, in dem bei Bedarf Vorgehensweisen für zukünftige Nachhaltigkeitsprojekte nachgeschlagen und direkt übernommen werden können.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Grundsätzlich werden Themen und Anliegen in direkten Gesprächen mit den Stakeholdern im Rahmen der stattfindenden Beratungen sowie durch Hinweise und Themenvorschläge aufgenommen. 
 
Besonders Themen wie der CO2-Fußabdruck und die dazugehörigen Berechnungsgrundlagen sowie die Kompensationsthematik und die kommende Berichterstattung im Rahmen der Lieferkettengesetze, waren im Berichtszeitraum besonders relevante Themen der Stakeholder.
 
Um hierzu den Stakeholdern bestmögliche Informationen bereitzustellen, wurden wiederholt Informationsveranstaltungen abgehalten, Beiträge über verschiedene Medien/Plattformen veröffentlicht und bei Bedarf die Stakeholder direkt im persönlichen Gespräch informiert.
 
Wesentliche Themen der Stakeholdergruppe „Kunden (produzierende Unternehmen)“ waren Klimaneutralität und CO2-Footprint sowie die aktuelle und zukünftigen Berichtspflichten (LkSG und CSRD).
 
Darüber hinaus sind noch folgende Themenbereich über alle Stakeholdergruppen hinweg relevant:
 
 

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Unsere Dienstleistungen sind speziell auf das nachhaltige Handeln von Unternehmen und der dazu gehörenden Kommunikation ausgerichtet. Damit unterstützen wir die Unternehmen sich grundsätzlich nachhaltiger und damit auch zukunftssicherer aufzustellen. Allein das Beschäftigen mit dem Thema Nachhaltigkeit verändert die Unternehmen dauerhaft zum Positiven.

Das tiefere Verständnis für die internen Zusammenhänge der einzelnen Unternehmensabläufe, die Kenntnisse über die Auswirkungen des eigenen (mitarbeiterbezogen) aber auch des unternehmerischen Handelns und die positive, zukunftsorientierte Ausrichtung hierzu, ergeben eine wesentlich stärkere und wertschätzende Unternehmensumwelt.

Nachhaltige Handlungsweisen, durchgeführte Nachhaltigkeits-Projekte sowie deren Kommunikation mit allen tangierenden Anspruchsgruppen, bewirken eine positivere Außendarstellung der jeweiligen Unternehmen. Dadurch wird die eigene Marke gestärkt, wobei dies wiederum für eine höhere und positivere Sichtbarkeit am Markt sorgt, was schlussendlich die Basis für eine stabile Unternehmensentwicklung darstellt und damit die Zukunft des Unternehmens sichert.

Die sozialen und ökologischen Wirkungen unserer wesentlichen Dienstleistungen ermitteln wir in direkten Gesprächen mit unseren Kunden, in denen die vorher/nachher Situationen beleuchtet, die Unterschiede ermittelt und auch kommuniziert werden.

Innovationsprozesse werden bei unserer Tätigkeit durch verschiedene Triggerpunkte innerhalb einer Beratung ausgelöst. Meistens sind es Beobachtung, direkte Anfragen oder erlebte Situationen, die einen Innovationsprozess auslösen. Die Förderung und Steigerung der Nachhaltigkeitsleistung sehen wir hauptsächlich durch die Anwendung und der Weitergabe zuvor beschriebenen Erfahrungssituation bei nachfolgenden Beratungen, als auch über verschiedene Projekte, wie z.B. unseren Nachhaltigkeitsblog. Intern versuchen wir neu sichtbar werdende, positive Aspekte der Nachhaltigkeit schnellstmöglich in die Unternehmensabläufe zu integrieren.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Die inova verfügt über keine Finanzanlagen.