5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Betriebsleitung

Die Verantwortung für Nachhaltigkeitsthemen liegt bei der Betriebsleitung.

Nachhaltigkeitsbeauftragte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EAD werden vom Institut für Nachhaltigkeitsbildung geschult und könnten zukünftig als „Nachhaltigkeitsbeauftragte“ fungieren (vgl. Kriterium 16). Sie sind – in enger Abstimmung mit der 1. Betriebsleiterin und den Abteilungsleitungen – für die Weiterentwicklung der strategischen Nachhaltigkeitsausrichtung sowie die Fortschreibung der DNK-Erklärung und der Nachhaltigkeitsvisitenkarte verantwortlich.

Bereits in anderen Funktionen benannte und bestellte Personen des EAD mit Nachhaltigkeitsbezug gilt es, sukzessive in die Nachhaltigkeitsstrategie zu integrieren, ebenso Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den einzelnen Abteilungen (vgl. dazu auch Kriterium 3).
 

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Prozesse und Strukturen

Die onlinebasierte Nachhaltigkeitsvisitenkarte gewährleistet eine kontinuierliche Fortschreibung und eine damit einhergehende Evaluierung. Interne und externe Schulungen (vgl. Kriterium 16) ermöglichen den vom Institut für Nachhaltigkeitsbildung geschulten Beschäftigten und zuständigen Ansprechpartnerinnen und -partnern einen stetigen Kompetenzzuwachs.

Die Anspruchsgruppen werden künftig über die Aspekte und Ziele der strategischen Nachhaltigkeitsausrichtung des EAD informiert, um Möglichkeiten der Mitwirkung, Transparenz und Kontrolle aufzuzeigen.

Zertifizierungen und Auszeichnungen des EAD

Der EAD ist u.a. seit
Seit 2008 ist das Krematorium Träger der Siegelurkunde „Kontrolliertes Krematorium“.
Ebenfalls arbeiten der EAD seit 2008 und der Zoo Vivarium seit 2014 nach einem prozessorientierten integrierten Managementsystem (DIN EN ISO 9001), das mit seinen Zielen, Prozessen, Regelungen und Kennzahlen der kontinuierlichen Verbesserung dient. Vorrangiges Ziel des Qualitätsmanagementsystems des EAD ist die Steuerung und stetige Verbesserung der Erfüllung der Kundenanforderungen und der Einhaltung öffentlich-rechtlicher Belange.
Der Zoo Vivarium ist seit 2014 als „Seniorenfreundlicher Betrieb“ vom Seniorenrat Darmstadt e.V. ausgezeichnet.

Bronzene Auszeichnung für Nachhaltigkeit

EcoVadis hat dem Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) der Wissenschaftsstadt Darmstadt die bronzene Auszeichnung für Nachhaltigkeit verliehen. EcoVadis setzt sich weltweit für die verantwortungsvolle Beschaffung von Gütern und Dienst­leis­tungen einerseits, die Verbesserung der sozialen und ökologischen Standards andererseits ein (Corporate Social Responsibility). Die Auszeichnung erhielt der EAD im Rahmen seiner Teilnahme an der 2011 gegründeten Initiative „Together for Sustainability“.  

Fehlerfreies SEDEX-Audit nach SMETA

Supplier Ethical Data Exchange (SEDEX) ist eine Mitglieder-Organisation für Unternehmen, die sich einer kontinuierlichen Verbesserung des ethischen Verhaltens in ihrer Lieferkette verpflichtet haben. Im Fokus stehen hier insbesondere die Themen Arbeitnehmerrechte, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und Geschäftsethik.
Das anspruchsvolle Sedex Members Ethical Trade Audit (SMETA) wurde an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Februar 2018 beim EAD durchgeführt. Es ist ein Audit, das von führenden Händlern und Marken akzeptiert wird. Als Messinstrumente liegen ihm der ETI-Code und die nationale Gesetzgebung zugrunde. Zu den Kunden des EAD zählen einige „große Marken“, wes­halb diese Auditierung für den EAD unentbehrlich ist.  

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Eine nachhaltigkeitsbezogene und abteilungsübergreifende Systematisierung wird aufgrund der Vielfalt und Komplexität der Tätigkeiten für den kommenden Berichtszeitraum angestrebt. Die Kriterien des DNK sowie die Leistungsindikatoren dienen dabei als Grundlage für die Bestimmung der Indikatoren.

Im Folgenden werden ausgewählte Indikatoren genannt, die für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts der Stadtwirtschaft Darmstadts wesentlich waren:

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator EFFAS S06-01
Anteil aller Lieferanten und Partner innerhalb der Lieferkette, die auf die Einhaltung von ESG-Kriterien bewertet wurden. Link

Die in Kriterium 6 beschriebenen Auszeichnungen verdeutlichen die Ziele des EAD im Hinblick auf eine nachhaltige Beschaffung und das ethische Verhalten in der Lieferkette.

Der Stadtkonzern erwartet u.a. von den Lieferanten und Geschäftspartnern, sich zu einem Katalog von Grundwerten aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Nachhaltigkeit und Korruptionsbekämpfung zu bekennen, sie zu unterstützen und innerhalb ihres Einflussbereichs in die Praxis umzusetzen.

Bei Ausschreibungen des EAD hat jedes Unternehmen eine Erklärung zur Kampagne der Wissenschaftsstadt Darmstadt „Aktiv gegen Kinderarbeit" zu unterzeichnen. Es gelten zudem die sozialen und ökologischen Vorgaben des hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (vgl. auch Kriterium 17). Damit werden die Geschäftspartner bei Ausschreibungen entsprechend bewertet.

Leistungsindikator EFFAS S06-02
Anteil aller Lieferanten und Partner innerhalb der Lieferkette, die auf die Einhaltung von ESG-Kriterien auditiert wurden. Link

Der EAD beauftragt zum überwiegenden Teil Subunternehmer, die ein Zertifikat als Entsorgungsfachbetrieb nachweisen können. Diese wirken laut § 56 des
Kreislaufwirtschaftsgesetzes an der Sicherstellung des Schutzes von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen nach Maßgabe der hierfür geltenden Rechtsvorschriften mit.
Bei den übrigen Unternehmen wird eine Kontrolle/Lieferantenbewertung (vom "Besteller") durchgeführt.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Vergütungssystem

Eine Vergütung für Führungskräfte mit unmittelbarem Bezug zur strategischen Nachhaltigkeitsausrichtung erfolgt beim EAD nicht.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EAD gibt es eine jährliche Erfolgsbeteiligung. Die leistungsorientierte Vergütung ist seit Jahren etabliert. Diese orientiert sich u.a. am Umgang mit Betriebsmitteln (
Nachhaltigkeitsziele).

Eine verpflichtende interne Schulung für alle Führungskräfte ist in diesem Zusammenhang die „Leistungsorientierte Vergütung im EAD“. Die Schulungsinhalte umfassen u.a. die Entstehung und Weiterentwicklung der Dienstvereinbarung, das System der leistungsorientierten Vergütung im EAD und die Erfolgsbeteiligung im EAD.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des EAD wird die aktive Mitarbeit an der strategischen Nachhaltigkeitsausrichtung als nicht-monetärer Anreiz ermöglicht (vgl. Kriterium 5). Darüber hinaus wird die Mitwirkung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen von Innovationsworkshops ermöglicht (vgl. Kriterium 10).
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Anspruchsgruppen

Der EAD hat im Rahmen des Qualitätsmanagements die interessierten Parteien in einem Workshop identifiziert.

Interne Anspruchsgruppen

Eigentümerinnen und Eigentümer, Gremien (Dezernenten, Betriebskommission, Stadtverordnetenversammlung, Magistrat, diverse städtische Ämter)

Beschäftigte (u.a. Personalrat und Betriebliche Kommission)

Externe Anspruchsgruppen

Kunden (Gebührenzahlerinnen und -zahler, gewerbliche Kundschaft, Bürgerinnen und Bürger/Besucherinnen und Besucher/Nachbarinnen und Nachbarn, Wissenschaftsstadt Darmstadt)

Stellen mit öffentlich-rechtlichen Anforderungen (Gesetzgeber, Behörden)

Lieferanten mit wesentlichem Leistungsbezug (Lieferung von Arbeits- und Betriebsmitteln, Bauleistung, Dienstleistung)

Verbände/Vereine (VKU, Güteschutz Kanalbau, Gütegemeinschaft Kompost, Arbeitskreis kommunaler Krematorien, Zooverband, Verband der Zoologischen Gärten, Deutscher Wildgehegeverband, Citymarketing e.V., Kommunaler Arbeitgeberverband, Förderverein Kaupiana)

Die interessierten Parteien sowie die zugeordneten Themen werden einmal jährlich im Rahmen eines Managementreviews aktualisiert.

Der Austausch mit den Gruppen erfolgt anlassbezogen (z.B. Genehmigungsbehörden), in Gremien (z.B. Betriebliche Kommission), im täglichen Arbeitsalltag (z.B. Kunden), durch den Umwelt- und Familientag etc.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Am Beispiel der folgenden innovativen Ziele und Maßnahmen werden die entsprechenden sozialen und ökologischen Auswirkungen aufgezeigt:

Elektromobilität

Im November 2018 erhielt der EAD für die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Berlin symbolisch den Förderbescheid im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität und zum Förderprogramm Ladeinfrastruktur. Ziel der Förderprogramme des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist es, die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der zugehörigen Ladeinfrastruktur zu erhöhen.
Im Rahmen der Mobilitätsordnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist der EAD für die Beschaffung des städtischen Fuhrparks zuständig. Die Fördersumme von rund 840 000 Euro wird für die Erweiterung des städtischen Fuhrparks inklusive der entsprechenden Ladeinfrastruktur verwendet. Geplant ist die Anschaffung von mehreren Elektrofahrzeugen in verschiedenen Segmenten, von Kleinwagen bis zu Transportern und Nutzfahrzeugen. Der größte Einzelposten im Rahmen des Förderprogramms ist eine Kleinkehrmaschine mit Elektroantrieb.
Die Elektromobilität bietet eine große Chance, die Lebensqualität in den Städten deutlich zu verbessern. In der Straßenreinigung nutzt der EAD bereits seit über 20 Jahren umweltfreundliche, mit Strom betriebene Fahrzeuge. Aktuell sind neun emissionsfreie, leise Elektrofahrzeuge des Eigenbetriebes und sechs weitere Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark täglich im Einsatz. Das Ziel des EAD ist es, mit den Fördergeldern den städtischen Fuhrpark nach und nach um weitere Elektrofahrzeuge zu erweitern und im Rahmen der Elektromobilität zu einer geringeren Schadstoffbelastung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt beizutragen.

Partner der Biologischen Vielfalt

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat im Rahmen der Kampagne „Wildes Hessen?! – Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt!“ den EAD als „Partner der Biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet.
Auf dem EAD-Gelände werden naturnahe Flächen mit Vegetation sowie das Reptilien- und Amphibienbiotop geschaffen. Damit leistet der EAD einen Beitrag zur Erhaltung von Artenvielfalt. Im Zoo Vivarium sind die Nachzucht von Schmetterlingen und der Erhalt naturbelassener Areale zu nennen. Der EAD bietet öffentliche Führungen für Besucherinnen und Besucher zum Thema an. (Agenda 2030: Nachhaltigkeitsziel 15)

Zoo Vivarium Darmstadt

Der Erhalt bedrohter Tierarten gehört zu den wichtigsten Aufgaben Zoologischer Gärten. Eine Möglichkeit, diese Arten in Menschenobhut zu erhalten, ist die koordinierte Zucht. Unter dem Dach der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), der der Zoo Vivarium Darmstadt angehört, werden mehr als 180 Europäische Erhaltungszuchtprogramme (EEP) geführt. Hierbei leitet ein Artkoordinator ein EEP. Der Koordinator trägt alle verfügbaren Kenntnisse über die in den europäischen Zoos gehaltenen Tiere dieser Art zusammen und spricht Haltungs- und Zuchtempfehlungen aus. Alle beteiligten Zoos verpflichten sich dabei, im Sinne dieses EEPs zu handeln und den Empfehlungen des Artkoordinators nachzukommen. Das Ziel ist, über einen langen Zeitraum eine stabile Zuchtpopulation aufzubauen, um bei geeigneten Bedingungen, bedrohte Arten in ihrem ursprünglichen Vorkommensgebiet wieder anzusiedeln. (Agenda 2030: Nachhaltigkeitsziel 15)
Seit Mai 2018 werden im Darmstädter Zoo Vivarium die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Terrarium der Riesenschildkröten und den beiden Großterrarien für afrikanische bzw. australische Reptilien mittels Sensoren gemessen – und das rund um die Uhr. Diese Neuerung bedeutet eine enorme Arbeitserleichterung für die Zoobeschäftigten, die zuvor mehrmals täglich alle Messwerte im Terrarium selbst ablesen mussten, um sie dann händisch ins System einzutragen.
Die Datenübertragung erfolgt mittels der LoRaWAN-Technologie (d.h. Long Range Wide Area Network = Low-Power Wireless Netzwerk-Protokoll), die beim Senden der Daten wenig Energie verbraucht und sehr zuverlässig funktioniert. Die Idee für den Einsatz von Internet-of-things-Technologie im Zoo Vivarium stammt aus einem Innovationsworkshop des EAD.

Wirkungen innovativer Maßnahmen entlang der Wertschöpfungskette

Die Wertschöpfungskette wird in Kriterium 4 am Beispiel der Abfallverwertung dargestellt. Daher beziehen sich die folgenden Beispiele auf diesen Tätigkeitsbereich:

Sensor-System

Im Bereich der Abfallverwertung testet der EAD ein Sensor-System, das per Datenübertragung informiert, wenn die Müllbehälter voll sind und zur Leerung angefahren werden können. Das System erkennt zum einen, welche Mülltonnen wie gefüllt sind, und empfiehlt zum anderen auf dieser Erkenntnis die Routen für die Leerungstour. Ziel ist es, durch dieses technische Erfassungssystem im Sinne der Nachhaltigkeit Kosten einzusparen, Emissionen zu vermeiden und Lärm zu reduzieren, da unnötige Fahrten zur Leerung von noch nicht gefüllten Behältern vermieden werden können. (Agenda 2030: Nachhaltigkeitsziel 9)
Ein weiteres Projekt im Rahmen der Digitalisierung ist die Applikation UVV. Alle Behälter, die nach den Unfallverhütungsvorschriften jährlich geprüft werden müssen, werden aktuell mit Barcodes ausgestattet. Eine App, die auf einem gängigen Smartphone installiert wird, unterstützt die EAD-Beschäftigten  bei dieser Arbeit. Über die Anwendung werden alle relevanten Daten ermittelt und es wird angezeigt, wann die nächste UVV-Prüfung fällig ist und wo sich der Behälter befindet.

Mobile Datenerfassung im Bereich des Containerdienstes


Der EAD hat in Zusammenarbeit mit der Firma Prologa GmbH eine interne App für den Containerdienst entwickelt, die es ermöglicht, Aufträge online durch den Fahrer zu bearbeiten.
Die Vorteile der neu eingesetzten Technologie sind: schnellere Auftragsbearbeitung, Verringerung der Telefonate, fotographische Dokumentationen von Abweichungen (Nicht-Zugänglichkeit der Container, Falschbefüllung u.v.m.) direkt mit dem Fahrauftrag gekoppelt, Verringerung des Verwaltungsaufwandes, der Stand der Auftragsabarbeitung ist für die Disposition jederzeit nachvollziehbar, schnellere Reaktionszeit der Disposition bei Abweichungen oder Verzögerungen, Reduzierung des Papierverbrauches, eingehende Aufträge können an das sich in der Nähe befindliche Fahrzeug weitergegeben werden, aufwendige Telefonate für die Disposition werden verringert, Einsparung von Treibstoff und Reduzierung der Logistikkosten.

Förderung von Innovationsprozessen beim EAD  

Innovationsworkshops

Im Rahmen von Innovationsworkshops „Innovationskultur beim EAD Darmstadt: Wo stehen wir heute, wo wollen und können wir uns hin entwickeln?" erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich aktiv und innovativ in die zukunftsfähige Gestaltung des EAD einzubringen. Dadurch sollen das Verständnis für die Erfolgsbedingungen für Innovationen verbessert werden, verschiedene Methoden und Instrumente kennengelernt und die Innovationsfähigkeit in der Praxis gestärkt werden. Zu den Themenbereichen gehören z.B. die Digitalisierung, die Anpassung an den Klimawandel, der Wandel der Arbeitswelt, die Mobilität und die Prozessverbesserung.


DNK-Prozess

Der EAD erstellt als eines der ersten Unternehmen der Daseinsvorsorge in Deutschland eine DNK-Erklärung mit einer integrierten Schulung.  
 
Einbindung von Akteuren – Die Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“

Im Rahmen der Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ gibt es in vielen hessischen Städten und Gemeinden Abfall-Sammelaktionen. Bereits seit 2002 existiert die Umweltkampagne der Hessischen Landesregierung, die unter dem Namen „Sauberhaftes Hessen“ die einzelnen Aktionen („Sauberhaften Schulweg“, „Sauberhaften Kindertag“ und „Sauberhaften Herbstputz“) bündelt.

Ziel dieser Kampagne ist die Sensibilisierung für ein sauberes und gepflegtes Umfeld.
Der EAD unterstützt die Sammelaktionen mit Zangen, Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken und entsorgt die eingesammelten Abfälle.  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator EFFAS E13-01
Verbesserung der Energieeffizienz der eigenen Produkte im Vergleich zum Vorjahr. Link

Leistungsindikator EFFAS V04-12
Gesamtinvestitionen (CapEx) in Forschung für ESG-relevante Bereiche des Geschäftsmodells, z. B. ökologisches Design, ökoeffiziente Produktionsprozesse, Verringerung des Einflusses auf Biodiversität, Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen für Mitarbeiter und Partner der Lieferkette, Entwicklung von ESG-Chancen der Produkte, u. a. in Geldeinheiten bewertet, z. B. als Prozent des Umsatzes. Link

Dieser Wert ist nicht exakt zu erheben, jedoch unterstützt der EAD entsprechende forschungsbezogene Projekte mit Personal und Know-how.