5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die Gesamtverantwortung für Nachhaltigkeit hat die Kanzleileitung. Sie ist auch für die Koordination und Erstellung des Nachhaltigkeitsberichtes zuständig.  

Darüber hinaus wurden zwei Teams aus Mitarbeitern „Team Ökoprofit/CSR“ und „Team Digitalisierung“ gegründet. Sie führen und analysieren die Kanzlei-Kennzahlen, identifizieren Handlungsbedarf, bringen Vorschläge für Maßnahmen ein, und überwachen die Zielerreichung. Die Kanzleileitung wird hierüber entsprechend informiert.  

Die Kanzleileitung erwartet von allen Mitarbeitern einen sensiblen Umgang mit allen Ressourcen.  

Die Kanzleileitung tauscht sich in den Workshops (Ökoprofit, CSR, WFG) laufend über Entwicklungen zur Modernisierung, Nachhaltigkeit und Effizienzsteigerungen aus.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

In unserem Kanzleihandbuch werden unsere nachhaltige Kanzleistrategie, Kanzleipolitik, Aufbauorganisation sowie unser Kanzleileitbild beschrieben. Das Kanzleihandbuch wird in regelmäßigen internen und externen Audits überprüft und angepasst. Das Kanzleihandbuch ist allen Mitarbeitern bekannt und zugänglich, sie sind sensibilisiert, ihr Handeln nachhaltig auszurichten. Alle Mitarbeiter sind angehalten, Verbesserungsvorschläge in allen Themenbereichen einzubringen.

Für die Optimierung und Umsetzung neuer Nachhaltigkeitsziele ist unser Team „Ökoprofit/CSR“ zuständig. Durch regelmäßige Teamsitzungen wird sichergestellt, dass wesentliche nachhaltige Aspekte in der Kanzlei umgesetzt werden.

Durch regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen und –schulungen, aber auch durch die interne Informationsplattform ist sichergestellt, dass alle Mitarbeiter über die neuen Maßnahmen informiert werden.  

Die Teilnahme an regelmäßigen Workshops des CSR und Ökoprofit bringen darüber hinaus neue Impulse und Ideen mit.  

Seit dem Jahr 2019 führen wir Kanzlei-Kennzahlen über unsere Verbräuche; die Ergebnisse daraus werden erstmals im Jahr 2020 analysiert und bewertet, neue Zielgrößen werden geschaffen und Lösungen erarbeitet.  

Im Rahmen einer regelmäßigen Mandantenbefragung in verschiedenen Bereichen und der im Anschluss daran stattfindenden Ergebnisanalyse nehmen wir die Anregungen und Verbesserungsvorschläge auf, beurteilen sie und setzen sie um. Die Mandantenbefragungen geben uns Ausschluss darüber, wie unsere Arbeit aus Mandantensicht wahrgenommen wird und wie zufrieden sie damit sind. Die Ergebnisse sind Basis für ein kontinuierliches Qualitätsmanagement.

Geplant ist der Ausbau des Beschwerdemanagements. Beschwerden von Mandanten sollen strukturiert erfasst werden. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Mandanten aus den Beschwerden abzuleiten und daraus Optimierungspotentiale für unsere Prozesse zu generieren.  

Im Bereich Personal führen wir zur Sicherstellung des Know-Hows und zur langfristigen Bindung jährliche Mitarbeitereinzelgespräche, in denen entsprechende Karrierepfade definiert werden. Zahlreiche Aus- und Weiterbildungsangebote gewährleisten eine hohe fachliche und soziale Qualität.  

Bei auswärtigen Mandantenterminen sollte möglichst das E-Auto der Kanzlei genutzt werden. Bei der Vereinbarung von Terminen sollte geprüft werden, ob alternative Kommunikationsformen wie Telefontermine oder demnächst auch Videokonferenzen genutzt werden können, sodass Anfahrten vermieden werden können.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Unsere Kanzlei erfasst seit dem Jahr 2019 Kanzlei-Kennzahlen, die monatlich erfasst werden und ab 2020 von den Teams „Ökoprofit/CSR“ und „Digitalisierung“ jährlich ausgewertet werden sollen. Hierin sind auch die „Umweltkennzahlen“ erfasst. Durch die Erfassung der Kennzahlen soll eine Vergleichbarkeit erreicht werden. Außerdem kann überprüft werden, ob die von uns ergriffenen Maßnahmen auch tatsächlich zu Reduzierungen der Verbräuche geführt haben. Auf dieser Basis wiederum können neue Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit festgelegt werden.  

Im Rahmen der Mitgliedschaft im Ökoprofit- und CSR-Netzwerk setzen wir uns Einspar- und Effizienzziele. Wir sind zusätzlich „Ökoprofit“ zertifiziert. Hierdurch verfügen wir über erste Umweltkennzahlen. Im Jahr 2022 lassen wir uns erneut zertifizieren. Durch das gegründete Team „Ökoprofit/CSR“, bestehend aus Mitarbeitern, findet jährlich ein internes Audit statt.  

Die weitergehende Berichtspflicht des DNK soll zukünftig weiter zur internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Daneben fließen die weitergehenden Rezertifizierungen des DQS (ISO 9001) als Kontrollgröße mit ein.  

Für die Zukunft ist eine Zertifizierung als familienfreundlicher Arbeitgeber angedacht, wodurch unsere Maßnahmen des Mitarbeiterengagements, wie etwa Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Gesundheitsmanagement und Work-Life-Balance regelmäßig weiterentwickelt und kontrolliert werden können.  

Durch regelmäßig durchgeführte Mitarbeiter- und Mandantenzufriedenheitsstudien lassen sich auch die sozialen Kennzahlen kontrollieren. Eine Vergleichbarkeit ist sichergestellt und konkrete Maßnahmen können abgeleitet werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Unsere Werte und Grundsätze ergeben sich aus unserem öffentlich und schriftlich vorliegenden Leitbild:

Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch unternehmerischen Erfolg mit ökologischer, gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung in Einklang zu bringen. Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie leisten wir einen positiven Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung. Unser Leitbild spiegelt seit jeher unser Selbstverständnis für Nachhaltigkeit wieder:  

"Steuern mit Weitblick"   Für ein faires Miteinander im Umgang mit Mitarbeitern, Mandanten, Institutionen.   Für eine nachhaltige und langfristige Zusammenarbeit mit Mitarbeitern, Mandanten und der Umwelt.   Nicht (nur) die gut bewältigte Vergangenheit, sondern der planerische Blick nach vorn.

Hierdurch definieren wir uns als dauerhaft verlässlicher Partner für unsere Mandanten und Geschäftspartner sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aufgrund unseres Selbstverständnisses sind wir in vielen Punkten bereits nachhaltig., d.h. wir handeln nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Grundsätzen:
 

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Als Anreizsystem für Mitarbeiter führen wir einmal jährlich mit jedem Mitarbeiter ein individuelles Mitarbeitergespräch. 

Das Gespräch ist ein Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräch. Der Mitarbeiter erhält durch ein Mitarbeitergespräch Sicherheit über seine Entwicklungschancen und kann seine Potentiale zielgerichtet einsetzen. Maßnahmen zur Entwicklung des Mitarbeiters werden vereinbart und das Ergebnis wird protokolliert.    

Mitarbeitergespräche finden regelmäßig und in standardisierter Form statt. Das Mitarbeitergespräch umfasst folgende Bestandteile:  
Die Zielerreichung ist spätestens im nächsten Mitarbeiter-Jahresgespräch zu kontrollieren und unterjährig zu kommunizieren.  

Die Erweiterung des Mitarbeitergespräches um zusätzliche Ziele im Bereich der Nachhaltigkeit wird im Rahmen des derzeit laufenden CSR-Projektes geplant. Die qualitativen Zielsetzungen der Mitarbeiter insbesondere im Bereich der Fortbildung sollen um Ziele im Bereich der Nachhaltigkeit ergänzt werden.

Diese werden im Bereich des externen Umweltschutzes sowie des Gemeinwohls liegen, da unsere Kanzlei selbst kein produzierender Betrieb ist.

Da es sich bei der Kanzlei Mußenbrock und Partner um eine Personengesellschaft in Form einer Partnerschaftsgesellschaft handelt, gibt es keine Organe (Vorstand, Aufsichtsrat oder Beirat). Die Partner der Gesellschaft, die die Führung der Geschäfte innehaben werden unmittelbar durch den Gewinn der Gesellschaft vergütet. Eine Evaluation ist somit gesellschaftsrechtlich nicht sinnvoll umzusetzen und entfällt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Als Personengesellschaft hängt das Gehalt bzw. die Vergütung der Geschäftsleitung also der Partner der Partnerschaftsgesellschaft einzig von Gewinn oder Verlust des Unternehmens ab. Eine fixe Vergütung wird nicht ausgezahlt.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Wir achten auf faire und angemessene Gehälter. Die maximale Einkommensspreizung zwischen Höchstlohn und Niedrigstlohn beträgt weniger als 2:1.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Der Steuerberater kann nicht alle Aufgaben übernehmen, die der Mandant wünscht. Daher wird im Laufe der Zeit eine Netzwerkstruktur aufgebaut, um selbst Leistungen von externen Spezialisten/Sachverständigen in Anspruch zu nehmen oder den Mandanten zumindest eine Empfehlung aussprechen zu können. Abhängig vom Grad und der Intensität der Zusammenarbeit entstehen hierdurch Netzwerke/Kooperationen. Für die Zusammenarbeit mit anderen Berufen, aber auch mit anderen Steuerberatern sind unbedingt die berufsrechtlichen Vorgaben zu beachten.

Die Netzwerkpartner werden anhand eigener Erfahrungen oder auch Empfehlungen ausgewählt.  

Darüber hinaus schaffen externe bzw. öffentliche Kommunikation gegenüber anderen Ansprechgruppen und eine gute Beziehung zu unseren Stakeholdern ein gutes Bild von uns in der Öffentlichkeit und stärken unsere Glaubwürdigkeit.  

Zur Identifizierung der wesentlichen Anspruchsgruppen hat die Kanzlei eine interne Stakeholderanalyse durchgeführt, an deren Prozess auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Teams mit ihren Einschätzungen und Ideen beteiligt waren. 

Mitarbeiter
Zu unserer Anspruchsgruppe zählen vor allem auch unsere Mitarbeiter. Mit unseren Mitarbeitern sind wir in ständigem Austausch (tägliche Mitarbeiterrundgänge, monatliche Mitarbeiterbesprechungen, wöchentliche Teamleiterbesprechungen). Neben einer Vielzahl von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, führen wir regelmäßige interne Weiterbildungsmöglichkeiten durch (monatliche Mitarbeiterschulungen, monatliche Teamsitzungen, tägliche „Dailys“). Unseren Mitarbeitern bieten wir außerdem Möglichkeiten, sich im Rahmen unseres „Ökoprofit/CSR“-Teams und „Digitalisierung“-Teams sich an Projekten und der Weiterentwicklung der Kanzlei zu beteiligen. Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, sich kritisch zu äußern (auch anonym -> Meckerkästen), Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge an die Kanzleileitung oder an die Teams zu richten sowohl persönlich als auch schriftlich über das interne Diskussionsforum Stackfield oder auch anonym über Vorschlagsboxen.

Mandanten
Eine weitere Anspruchsgruppe sind unsere Mandanten.

Nicht nur um eine optimale Betreuung der Mandanten zu gewährleisten, sondern auch, um die Ertragskraft der Kanzlei und die Zufriedenheit der Mitarbeiter und der Kanzleiinhaber zu erhöhen, ist festgelegt, welche Mandanten in der Kanzlei betreut werden (sollen). Hierdurch erhöht sich auch die Mandantenzufriedenheit, was zu einer besseren Bindung der (richtigen) Mandanten an die Kanzlei führt.

Die bestehenden Mandate sind nicht nur nach Branchen und Aufgabenbereich zu analysieren, sondern es ist auch eine sogenannte Kosten- und Risiko-Analyse hinsichtlich der erreichten Deckungsbeiträge durchzuführen. Bei Neumandanten stehen solche im Vordergrund, die zukunftsfähig sind. Dies setzt zum Beispiel eine moderne, digitale Zusammenarbeit voraus. Dies ist auch Mindestvoraussetzung für die Aufnahme von Mandanten.

Darüber hinaus führen wir regelmäßig Mandantenzufriedenheitsbefragungen durch, um unsere Arbeitsweise auch aus Sicht der Mandanten beurteilen zu können. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden ernst genommen und schnellstmöglich umgesetzt.

Das sich im Aufbau befindliche Beschwerdemanagement sehen wir ebenfalls als Chance, Verbesserungspotentiale abzuleiten oder bereits ergriffene Maßnahmen auf ihre Umsetzung zu kontrollieren. Unsere Mandanten haben aber auch jederzeit die Möglichkeit, sich kritisch zu äußern und Empfehlung und Verbesserungsvorschläge an die Kanzleileitung zu richten.

Für die Vergabe von z.B. Dienst- und Handwerker-Aufträgen bevorzugen wir Unternehmen aus unserer Mandantschaft.  

Regionale Rechtsanwälte
Die Kanzlei greift nach aktuellem Stand regelmäßig auf Rechtsanwälte im Bereich zivilrechtlicher Fragen zurück. Auch Spezialisten in steuerlichen Fragen werden bei einzelnen Sachverhalten konsultiert und hinzugezogen.  

Nachbarn
Alle vier bis fünf Jahre nehmen wir an den Borkener Industrie- und Gewerbetagen teil, zu denen die Wirtschaftsförderung der Stadt Borken einlädt. Die Borkener Unternehmerschaft informiert mit einem attraktiven Programm über ihre Konzepte, aber auch aktuelle Themenfelder wie z.B. Digitalisierung, Klimaschutz, Ökologie und Ökonomie finden Gehör.  

Die Teilnahme am jährlichen Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung Borken bietet Gelegenheit zum Austausch und zum Netzwerken der Unternehmer.  

Kreis Borken
Im Jahr 2019 haben wir uns im lokalen Naturschutzgebiet eingebracht. Die Kanzleileitung hat als Firmenevent alle Mitarbeiter zu einer gemeinsamen Pflanzaktion aufgerufen. Wir haben dem Kreis Borken bei der Pflanzung von Wildobstbäumen geholfen und dabei etwas über den Naturschutz und das Naturschutzgebiet erfahren. Auch im kommenden Jahr möchten wir dieses oder ein ähnliches „Baumgeschenk“-Projekt unterstützen. Mit dieser Aktion haben wir nicht nur etwas Gutes für die Umwelt geleistet, sondern auch etwas Positives für unsere Teambildung.  

Banken
Zu den regionalen Banken besteht neben der persönlichen Zusammenarbeit (durch Kreditvergabe, Konten etc.) vor allem auch über die Mandanten regelmäßig Kontakt. Die Bank ist daran interessiert, dass das Unternehmen sich gesund entwickelt und ein langjähriger Kunde und Partner ist oder wird. Als Partner in finanziellen Angelegenheiten möchte sie ihren Teil ebenfalls dazu beitragen, dass es zum Erfolg kommt.  

Wirtschaftsprüferkammer/Steuerberaterkammer
Mit den Kammern stehen wir im ständigen Austausch. Kraft Gesetzes sind alle Berufsangehörigen Mitglieder der Kammern.

Die Kammern sind Ansprechpartner in allen Fragen der Berufsausübung. Durch die gesetzlich geschützte berufliche Verschwiegenheit und die detaillierte Kenntnis der wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse unserer Mandanten tragen wir ein hohes Maß an Verantwortung und haben eine besondere Vertrauensstellung.

Darüber hinaus ist einer unserer Kanzleiinhaber als Mitglied im Prüfungsausschuss der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe tätig.  

Finanzamt
Mit den regionalen Finanzämtern stehen wir im regelmäßigen Austausch.

Mit dem Finanzamt Borken führen wir in Abstimmung mit der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe regelmäßig Klimagespräche u.a. zu aktuellen steuerliche Themen, aber auch zum Thema Kommunikation und zu organisatorischen Fragestellungen vor allem im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung.    

Presse/Socialmedia
Presse und Socialmedia nutzen wir hauptsächlich, um uns mit einem positiven Bild, vor allem auch als attraktiver Arbeitgeber, Aufmerksamkeit und Bekanntheit zu verschaffen, z.B. durch Stellenausschreibungen oder Werbevideos (z.B. zur „Nacht der Ausbildung“, Azubi-Speeddating, Landing-Page Team-Mussenbrock).    

Vereine/Schulen
Neben einigen Betreuungs- und Fördervereine sowie Schul-Fördervereine im Kreis Borken unterstützen wir auch den Wohlfahrtsverband DRK durch finanzielle Spenden. Auch andere gemeinnützige Vereine wie z.B. die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. erhalten seit vielen Jahren Spenden von uns. Darüber hinaus unterstützen wir regelmäßig mit Sponsoring und Spenden regionale Sportvereine und auch Sportveranstaltungen, durch Bandenwerbung wiederum können wir langfristig regional auf uns aufmerksam machen.

Darüber hinaus ist einer unserer Kanzleiinhaber als Prüfungsvorsitzender des Berufskolleg Borken für die Berufsausbildung der Steuerfachangestellten tätig.    

Stadt Borken
Aktuell stehen wir mit dem Bau unserer „Denkfabrik im Grünen“ mit dem Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt Borken in Verbindung. Mit der energiesparenden Bauweise und dem maximalen Erreichungsgrad, was ökologisches Bauen anbelangt, dem Branchenmix und dem Gedanken des gegenseitigen Austausches konnten wir die Genehmigung zur Umsetzung des Bauvorhabens erzielen.        

Enge (vertragliche) Bindungen und Kooperationen mit Anspruchsgruppen sind derzeit nicht vorgesehen.  

Wie bei jeder Zusammenarbeit (mit Mitarbeitern, Mandanten, Gesellschaftern) ist auch die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern zu bewerten, da nur so der Erfolg der Kanzlei gesichert bzw. gesteigert werden kann. Aufgrund der derzeit losen Beziehung erfolgt keine regelmäßige Bewertung.

Soweit der Netzwerkpartner nicht oder nicht mehr den Anforderungen der Kanzlei entspricht, ist die Zusammenarbeit zu beenden. Auch hierbei sind die berufsrechtlichen Vorgaben zu beachten.

Nach Beendigung der Zusammenarbeit mit einem Netzwerk- oder Kooperationspartner sind Alternativen zu prüfen, wenn die Kanzlei die angebotenen Leistungen benötigt, um die Mandanten aus ihrer Sicht optimal betreuen zu können.

Die Netzwerkpartner haben jederzeit die Möglichkeit, sich kritisch zu äußern und Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge an die Kanzleileitung zu richten.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Aufgrund der Stakeholderanalyse stehen insbesondere die Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Fokus der Betrachtung. Die Beschäftigten werden durch verschiedene Möglichkeiten in die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens eingebunden (siehe Darstellung unter 3. Ziele und 9. Beteiligung von Anspruchsgruppen)

So wurde im Rahmen dieser Entsprechenserklärung sowie unseres CSR Projekte Team von Mitarbeitern aus allen Unternehmensteilen zusammengestellt, welche zusammen mit der Geschäftsleitung einen Maßnahmenplan entwickelt haben:  

Thema Idee / Maßnahme Zeitziel
Vereinbarkeit von Beruf und Familie Kernarbeitszeitbrüche Feb 20
Qualität der Ausbildung Ausbilderschein Jun 20
Qualität der Ausbildung Ablauf der Ausbildung noch mal allen erklären Feb 20
Qualität der Ausbildung Didaktikseminar Jun 20
Qualität der Ausbildung ProCheck für Ausbildungsplan Jun 20
Weiterbildung und Karriereplanung Interne Mitarbeiterschulung Jun 20
Arbeitsschutz und Gesundheits-
förderung
Höhenverstellbare Schreibtische Dez 20
Arbeitsschutz und Gesundheits-
förderung
Höhe der Schreibtische einstellen Mrz 20
Arbeitsschutz und Gesundheits-
förderung
Fußbank Mrz 20
Arbeitsschutz und Gesundheits-
förderung
ergonomischer Arbeitsplatz: Handballenauflage, … Mrz 20
Qualität der Führung Feedback für jeden Partner Mrz 20

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Als regionaler Steuerberater bieten wir unseren Mandanten Zugang zu modernen Dienstleistungen. Dazu zählen auch Angebote mit einem besonderen ökologischen und effizienten Nutzen.  

Unsere Dienstleistungen werden regelmäßig geprüft auf:
Aus der Kanzleistrategie und der Bewertung der bestehenden Dienstleistungen ergeben sich die Dienstleistungen, mit denen sich die Kanzlei zukünftig positionieren möchte und damit auch die Dienstleistungen, die ggf. neu zu entwickeln sind.
 

Darüber hinaus erfolgt mindestens alle zwei Jahre eine Aktualisierung des Dienstleistungskatalogs im Rahmen eines Brainstormings mit den Partnern, Teamleitern, Steuerberatern und weiteren Mitarbeitern.

Es erfolgt die Ermittlung des Mandantenbedarfs in Abstimmung mit der Mandatspolitik und die Überprüfung, inwieweit bestehende Dienstleistungen diesem Bedarf zukünftig noch entsprechen können.  

Grundlage aller aktuellen neuen Dienstleistungen und Produkte ist daher die Digitalisierung sowohl in unserer Kanzlei als auch bei den Mandanten.  

Unser interner Einsatz von Ressourcen ist im Vergleich zu anderen Branchen gering. Unser Ressourcenverbrauch beschränkt sich auf die typischen Ressourcen wie z.B. Strom und Heizungsenergie und den Verbrauch von Papier. Um den Papierverbrauch zu reduzieren, werden immer mehr digitale Wege eingeführt.

Uns ist es ein Anliegen, unsere Mandatsbeziehung auch digital zum Ausdruck zu bringen und erlebbar zu machen. Dazu müssen digitale Lösungen gefunden werden und im Einklang mit den Erwartungen der Mandanten stehen. Durch verschiedene Angebote der DATEV (z.B. Unternehmen online, Kassenbuch online, Arbeitnehmer online etc.), aber auch über digitale Formulare auf unserer Homepage, können Mandanten Finanz- und Lohnbuchhaltungen abwickeln. Diese digitalen Lösungen wirken sich positiv auf die CO2-Bilanz aus, z.B. durch die Verringerung des Papierverbrauchs, Vermeidung von Anfahrtswegen sowie die Bereitstellung von Unterlagen im Online-Portal oder per Email; diese Lösungen bringen auch eine große Zeitersparnis mit sich.  

Darüber hinaus werden unsere Mandanten stetig hinsichtlich neuer digitaler Verfahren beraten.  

Auch mit eigenen Initiativen versuchen wir den Gedanken der Nachhaltigkeit in den Kreis zu tragen, z.B. mit unserem eigens gegründeten ERFA-DUO-Club. Die Mandanten profitieren von Erfahrungen und Kenntnissen durch den Austausch mit anderen Nutzern des Programms „Unternehmen online“ und werden gleichzeitig zum Thema Digitalisierung und Ressourceneffizienz sensibilisiert.  

Nicht zuletzt halten wir unser Know-How durch ständige Fortbildungen auf Seminaren und in Inhouse-Schulungen auf aktuellen Stand. So sind wir in der Lage, Aktivitäten des Gesetzgebers und der Verwaltung direkt in unsere Prozesse einzuarbeiten und unser Beratungsportfolio immer aktuell halten und bei Bedarf erweitern.

Die Auswirkungen insbesondere hinsichtlich der sozialen und ökologischen dieses regelmäßigen Innovierungsprozess zeigen sich zum einen durch eine gestiegene Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung (anonyme Befragungen) und zum anderen durch einen gesunkenen Papierverbrauch in Relation zur gewachsenen Größe der Kanzlei. (Papierverbrauch in Relation zum Umsatz, Papierverbrauch in Relation zur Mitarbeiterzahl). Eine detaillierte Erhebung zum Vergleich dieser Werte erfolgt erst im Rahmen zukünftiger Berichte , da die Datenbasis nunmehr erhoben wird.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Finanzanlagen sind nicht vorhanden.