5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die Verantwortung für Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle der Nachhaltigkeitsstrategie von SUSTAINABILITY PARTNER liegt bei der Inhaberin Monika Stoehr.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

An Regeln und Prozessen zur Nachhaltigkeitsstrategie sind im Unternehmen die folgenden installiert:

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Die Fortschritte der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens (gemäß geschäftlichen Zielvorgaben, Verhaltenskodex sowie gemäß den Richtlinien zu Qualität, Beschaffung und Entsorgung) werden jährlich in internen Exceltabellen dokumentiert. Diese Notierung dient auch zur Verwendung in den öffentlich zugänglichen Nachhaltigkeitsberichterstattungen.

Neben dem Soll-/ Ist-Vergleich und einem Jahresvergleich/ Periodenvergleich erfolgt auch ein Vergleich mit Unternehmen ähnlicher Größe und Branche (Benchmarking).

Kennzahlen des Soll-/ Ist-Vergleichs und des Periodenvergleichs sind u.a. Zielgrößen und deren Erreichungsgrad wie unter Umweltbelange/ Ressourcenmanagement genannt, ebenso solche wie

Diese von Anfang an festgelegten Maßnahmen und Indikatoren gewährleisten Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz und sind Grundlage der weiteren Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

SUSTAINABILITY PARTNER steht für eine nachhaltige Wertschöpfung in Unternehmen, Einrichtungen und Kommunen.

Ein Impuls für unsere tägliche Arbeit ist Alexander von Humboldt's Statement "Alles ist miteinander verbunden. Alles ist Wechselwirkung".

Unser Verhaltenskodex ist Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie (siehe Strategische Analyse und Maßnahmen bzw. Punkt 6 Regeln und Prozesse).

Mitgliedschaften im DNWE Deutsches Netzwerk für Wirtschaftsethik e.V., B.A.U.M. Bundesarbeitsgemeinschaft für umweltbewußtes Management e.V. und GWÖ Gemeinwohl-Ökonomie e.V. unterstreichen unseren werteorientierten Ansatz.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Ein Anreiz für SUSTAINABILITY PARTNER liegt in der intrinsischen Motivation für die Qualität der eigenen Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit und deren Wirksamkeit/ Impact. Grundlage ist die eigene Nachhaltigkeitsstrategie. Die Feststellung der Nachhaltigkeits-Zielerreichung und von Mehrwert/ Nutzen liegt auf Ebene der Geschäftsführung bzw. bei der Inhaberin als alleinige Verantwortliche und damit auf der obersten Führungsebene.

Ebenso ist die Weiterempfehlungsquote von Kundenseite ein Anreiz. Kundenfeedback ist mit als eine Grundlage für ein in der Zukunft angedachtes internes Anreizsystem geplant. Es schließt Führungskräfte ebenso wie freie Mitarbeitende ein und soll der Teilhabe aller an der Wertschöpfung des Unternehmens dienen.

Weitere Teile eines künftigen Anreizsystems im Rahmen eines verbindlichen Partnernetzwerkes sind flache Hierarchien und adäquate Mitbestimmung, eine offene Vergütungsstruktur, Gewinnbeteiligung u.a. SUSTAINABILITY PARTNER ist ein Einzelunternehmen mit einem festen Partnernetzwerk.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Bei SUSTAINABILITY PARTNER handelt es sich um ein Einzelunternehmen. Eine Mitarbeit und Zusammenarbeit erfolgt auf freiberuflicher Basis, die Vergütung richtet sich nach der Auslastung des Unternehmens, der Qualifikation sowie nach dem Verantwortungsbereich. Bestandteile einer Vergütungspolitik sind u.a. die unter Anreizsysteme genannten Punkte.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

SUSTAINABILITY PARTNER hat seinen Unternehmenssitz in Darmstadt und betreibt keine weiteren Betriebsstätten. Das Unternehmen hat keine Angestellten, sondern arbeitet im Rahmen eines festen Partnernetzwerkes.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die relevanten Stakeholdergruppen wurden entlang der Wertschöpfungskette sowie auf Basis der wesentlichen Themen identifiziert. Im Rahmen des Stakeholder-Mappings wurde deren Interesse sowie Wichtigkeit / Möglichkeiten der Einflussnahme in Bezug auf das Unternehmen definiert.

Anhand dieser Clusterung wurden von SUSTAINABILITY PARTNER Formate zur Informationspolitik, Dialogpolitik sowie Partizipationspolitik gemäß der Unternehmensrelevanz entwickelt.

Eine Unterscheidung der Stakeholder erfolgte nach den folgenden Gruppierungen:


Stakeholdermapping und Stakeholderkommunikation  
hoch













E
I
N
F
L
U
S
S
N
A
H
M














niedrig
  • Dialog über
    • persönliche Versendung des / der Nachhaltigkeitsberichte/s
    • Regelmäßige persönliche Schreiben und Bereitstellung von Informationen
    • Teilnahme an Veranstaltungen
    • Nachhaltigkeitsstrategie
    • Netzwerkarbeit / Einladung zu eigenen Veranstaltungen
  • Information und andere Dialogformate wie zuvor genannt
  • Partizipation durch
    • persönliche 1:1 Gespräche
    • Einbindung bei Entscheidungsbildung
    • Projektstatusmeetings
    • Einbindung in die Nachhaltigkeitsstrategie unter Orientierung an den Einflußmöglichkeiten des Unternehmens auf die relevanten Punkte

  • Information und Dialog wie zuvor genannt
 
Information und sporadischer Dialog über
  • Beteiligung an eigenen Umfragen
  • Sporadische Teilnahme an Veranstaltungen
  • Bereitstellen von Informationen und Nachhaltigkeitsberichten über die Website und sozialen Netzwerke
  • Information und Dialog über
    • Beteiligung an eigenen Umfragen
    • Teilnahme an Veranstaltungen
    • Bereitstellen von Informationen und Nachhaltigkeitsberichten über die Website und sozialen Netzwerke
    • Informationen durch
    • Netzwerkarbeit/ Einladung zu eigenen Veranstaltungen
    • Einfließenlassen von Erkenntnissen in die eigene Nachhaltigkeitsstrategie
  • Information und Dialog wie zuvor genannt
 
  Interesse niedrig Interesse hoch  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Stakeholder-gruppen Deren wichtige Themen: Maßnahmen des Unternehmens:
Kunden
  • Hohe Qualität und Wirkung der Arbeit
  • Hohe Expertise
  • Zielführender Know-how-Transfer
  • Effiziente, individuelle Lösungen hinsichtlich der Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit
  • Integrität
  • Nachhaltigkeit von SUSTAINABILITY PARTNER
  • Regelmäßige interne  Fortbildungsteilnahmen
  • Entwicklung eines Verhaltenskodex
  • Hohe Problemlösungsorientierung und Kreativität
  • Hohes Engagement
  • Datenschutz
Umfeld/ Institutionen / Gesetzgebung/ Behörden
  • Compliance
Das Einhalten gesetzlicher Bestimmungen und deren Prüfung auf Aktualität ist - als Minimum - Basis der Arbeit
Partner / Partnernetzwerke
  • Ausbau der Reichweite des Angebots
  • konkrete und korrekte Anwendung
  • Inhaltliche Weiterentwicklung des Angebots
  • Verlässlichkeit/ vertrauensvolle Zusammenarbeit / Loyalität
Im Rahmen von Partnerschaften und Partnernetzwerken engagiert sich SUSTAINABILITY PARTNER nach besten Wissen und Gewissen gemäß seinem Verhaltenskodex und zum Nutzen des Netzwerkes

Gesellschaft und Umwelt
  • Sozialer Impact
  • Gesellschaftlicher Impact
  • Ökologischer Impact
  • Ökonomischer Impact
Dieser Anspruch ist die Grundlage der Gründung von SUSTAINABILITY PARTNER. Als Inhaberin engagiere ich mich zusätzlich auf freiwilliger Basis für Gesellschaft und Umwelt
Markt/ Wettbewerb
  • Kooperation
  • Fairness
Bestandteil des Verhaltenskodex und der Nachhaltigkeitsstrategie von SUSTAINABILITY PARTNER
Zulieferer
  • Verbindlichkeit
  • angemessene, zeitnahe Vergütung
  • Umgehende Zahlung von Rechnungen
  • Langjährige Zusammenarbeit

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Die unter Punkt 4 "Tiefe Wertschöpfungskette" genannten Nachhaltigkeitsaspekte des Beratungsunternehmen SUSTAINABILITY PARTNER Emissionen, Abfall, Abwasser ziehen auch als nichtproduzierendes Unternehmen in einem gewissen Umfang folgende negative Auswirkungen nach sich:

Eine positive Wirkung erzielt eine faire  Bezahlung / Fairness hinsichtlich der
Die o.a. negativen Auswirkungen werden ermittelt über die Feststellung des eigenen Ressourcenverbrauchs, Erzeugung von Emissionen und des ökologischen Fußabdrucks. Aus letztgenannten läßt sich auch die negative Auswirkung auf das Thema Biodiversität schlußfolgern (Flächenverbrauch und Zerstörung von Lebensräumen u.a.). Die positive Wirkung läßt sich ableiten aus Vergleichen mit Bezahlmodellen anderer Anbieter bzw. auch über den Einkauf von fair gehandelten Produkten.

Durch seinen Tätigkeitsschwerpunkt trägt SUSTAINABILITY PARTNER generell dazu bei, dass durch die Nutzung des Dienstleistungsangebotes des Unternehmens Innovationen, im besonderen bei der Stakeholdergruppe Kunden, angestoßen werden.

Es kann sich dabei um folgende Innovationsprozesse handeln:
Im besonderen tragen zum Innovationsprozess bei:
  1. Durch die Dialog- und Partizipationsformate in der Nachhaltigkeitstrategie bzw. im Rahmen des Stakeholdermanagements/ Stakeholderengagemens stellt SUSTAINABILITY PARTNER sicher, dass auch untenehmensintern Innovationsprozesse angestoßen und ausgeführt werden.
  2. Durch die Arbeit in einem Partnernetzwerk werden regelmäßig neue Impulse in Projekte und Maßnahmen hineingetragen
  3. Durch die Arbeit mit wechselnden Kunden ergeben sich immer neue Innovationsprozesse und Synergien.

Eingebunden in die Innovationsprozesse sind zusammengefaßt hauptsächlich

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

SUSTAINABILITY PARTNER tätigt keine Finanzanlagen