5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

 
Die VRBM hat Nachhaltigkeit als Grundwert in ihrer Unternehmensstrategie festgeschrieben. Die zentrale Verantwortung für Nachhaltigkeitsthemen obliegt jedoch dem Vorstandsvorsitzenden Richard L. Riedmaier sowie der Stabstelle Vorstandsstab. Darüber hinaus wurde ein CSR-Kernteam implementiert sowie ein CSR-Projektteam, in dem alle Fachbereiche vertreten sind.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

 
Von jeher ist das Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken nachhaltig angelegt, das ist Teil des Genossenschaftsgedankens. Die Bank dient damit in erster Linie der Förderung der eigenen Mitglieder. Wir halten uns an unsere Compliance-Regeln und es existiert ein MaRisk-Beauftragter. Teil der Betriebsvereinbarung sind die "Richtlinien im Umgang mit Geschenken, Einladungen und sonstigen Vorteilen", die für alle Mitarbeiter gelten. Bei der Ersteinführung dieser Vereinbarung wurden alle Mitarbeiter darüber informiert, bei Neueinstellungen gibt es eine Information über die geltenden Regelungen und Betriebsvereinbarungen. Darüber hinaus zahlen wir keine vertriebsabhängigen Boni, die Anreiz für riskante Anlageempfehlung bieten können oder dem Kundeninteresse entgegenstehen. Das erst seit Kurzem installierte CSR-Projektteam wird die Nachhaltigkeitsthemen in der Bank weiter vorantreiben.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Wir halten uns an alle einschlägigen Gesetze und Selbstverpflichtungen. Das stellen verschiedene Instanzen sicher, unter anderem unser Compliance-Beauftragter. Außerdem sind unsere Grundsätze dazu in unserer Unternehmensstrategie festgeschrieben. Unser internes Revisionssystem umfasst alle Prozesse und orientiert sich dabei an den möglichen Risiken. Dazu gehört vor allem die Einhaltung der Organisationsrichtlinien, die Funktionstrennung und das 4-Augen-Prinzip.  
 
Unsere strategischen Ziele sind auf mehrere Jahre ausgelegt. Die Strategie 2018+ wurde im Jahr 2017 entwickelt und wird derzeit aufgrund der Fusion aktualisiert. Zur Steuerung und Kontrolle von Nachhaltigkeitszielen erheben wir derzeit folgende Leistungsindikatoren: 
 
Im Bereich Personalwesen: Auszubildendenquote, Übernahmequote Auszubildende, Weiterbildungstage, Krankheitsquote, Anteil der Teilzeit-Mitarbeiter, Fluktuationsquote, Altersstruktur, Betriebszugehörigkeit
 
Im Bereich Umwelt erfassen wir Papierverbrauch, Stromverbrauch, Heizenergieverbrauch. 

Alle Daten werden im Personalwesen jährlich mit derselben Methodik erhoben. Im Bereich Umwelt liefert das Energieaudit zuverlässige Daten. 

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

 
Die Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der VRBM sind im Strategiepapier 2018+ unter "Unternehmenswerte und Kommunikation" festgeschrieben. Wir glauben, dass eine gelebte Wertekultur positiven Einfluss hat, auf uns als Arbeitgeber, auf die Arbeit der Mitarbeiter, auf unsere Geschäftsverbindungen und letztlich auf unseren Unternehmenserfolg. 

Unsere Vision lautet: Wir sind überall dort, wo sich Menschen mit Finanzen beschäftigen. 

Das Thema Nachhaltigkeit ist in unseren Grundwerten explizit genannt. Unter Grundwerten verstehen wir unsere dauerhaften Vorstellungen, welche in einer Gesellschaft allgemein anerkannt und in der VRBM besonders gelebte Kultur sind. Diese Grundwerte wurden im Rahmen unseres Visionsprozesses 2017 neu definiert. Unsere Grundwerte sind: Bodenständigkeit, Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit, Offenheit, Begeisterung und Tatkraft.  

Unser Selbstverständnis: Auf Basis unserer starken genossenschaftlichen Wurzeln entwickeln wir uns stetig weiter. Wir denken vorwärts und wagen Neues. Unsere Zusammenarbeit ist wertschätzend, respektvoll und fair. Wir halten zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Gemeinsam und mit einer positiven Einstellung erreichen wir unsere Ziele und meistern die Herausforderungen. Ein Ziel - ein Team - ein erfolgreiches Unternehmen. 
 
Als Mitglied der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken sind wir den genossenschaftlichen Werten Solidarität, Nähe, Partnerschaftlichkeit, Respekt, Verantwortung und Hilfe zur Selbsthilfe sehr stark verpflichtet und praktizieren sie in unserer täglichen Arbeit. Wir stellen den Erfolg unserer Mitglieder und Kunden in den Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit. Wir orientieren uns dabei an der BVR-Konzeption "Werte schaffen Werte". 

Wir haben in unserem Haus zusammen mit der "Organisationsanweisung zur Verhinderung der Geldwäsche, der Terrorismusfinanzierung sowie der sonstigen strafbaren Handlungen" die "Ethik- und Verhaltensgrundsätze" eingeführt. 
 
 

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Vergütung unserer Mitarbeiter erfolgt auf Basis des Tarifvertrags für die Volks- und Raiffeisenbanken sowie der Genossenschaftlichen Zentralbank. Die Sondervergütung hängt vom Erreichen des geplanten Betriebsergebnisses ab. Für Vertriebsmitarbeiter ist sie direkt an seine Aktivitäten für den Kunden und unter anderem an dessen Zufriedenheit gekoppelt. Die variable Vergütung ist im Vergleich zum fixen Gehalt gering, sodass keine hohe Abhängigkeit besteht.  Es existiert darüber hinaus ein internes Vorschlagswesen. Für gute Ideen - auch um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen - erhalten die einreichenden Mitarbeiter Prämien. Soziale und ökologische Nachhaltigkeitsziele sind kein separater Bestandteil des Vergütungssystems. Da sie sich mitarbeiterbezogen schwierig messen und vergleichen lassen, ist dies auch nicht geplant.

Die Mitarbeiter werden bei der Erreichung ihrer Ziele von den Führungskräften laufend begleitet und unterstützt. Es finden mindestens jährliche Mitarbeitergespräche statt. Es ist ein kundenorientierter Vergütungsvorbehalt implementiert. Vor Auszahlung der Vertriebsvergütung wird von den Kontrollorganen und Compliance-Verantwortlichen geprüft, ob gegen Kundeninteressen verstoßen wurde. Die Geschäftsleitung steht mit dem Aufsichtsrat in ständigen Austausch und Report über die Zielerreichung. 

Bisher sind die Nachhaltigkeitsziele noch kein Bestandteil der Evaluation der obersten Führungsebene und des Kontrollorgans.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Für die Geschäftsleitungsmitglieder enthalten die Einzelverträge Regelungen für die Fixvergütung und zur Zahlung einer betriebsergebnisabhängigen Tantieme. Es wurden bestimmte Bestimmungsfaktoren vertraglich vereinbart, die die Grundlage für einen Anspruch auf Auszahlung einer variablen Vergütung bilden. Dem Prinzip der Mehrjährigkeit wird dabei Rechnung getragen. Unsere Aufsichtsräte erhalten eine feste Aufsichtsratvergütung. Die Höhe wird von der Vertreterversammlung festgelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Über diesen Leistungsindikator wird aus wettbewerblichen Gründen nicht berichtet.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Im Rahmen einer internen Stakeholder-Analyse haben wir folgende Anspruchsgruppen identifiziert und qualifiziert: Mitglieder, Mitgliedervertreter, Firmenkunden, Privatkunden, Presse (Medien) regional, Öffentliche Personen (VIP), (Noch-)Nicht-Kunden, Mitarbeiter, Öffentlichkeit, Genossenschaftsverbände.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und auch unseres gesellschaftlichen Engagements in der Region kommt es uns auf einen vertrauensvollen und permanenten Dialog mit allen unseren Interessensgruppen an. An erster Stelle steht für uns der persönliche Kontakt zu allen Stakeholdern. 
 
Zu unseren Mitgliedern suchen wir den persönlichen Kontakt im Rahmen der Beratung und Betreuung. Darüber hinaus erhalten sie kontinuierliche schriftliche Informationen über aktuelle Finanzthemen und Ereignisse in der Bank. Dazu setzen wir einen elektronischen MitgliederNewsletter ein, der regelmäßig erscheint. Ein wesentliches Dialoginstrument ist unsere Mitglieder-Spendenaktion (siehe Kriterium 18).
 
Unsere Mitgliedervertreter erreichen wir durch die jährliche Vertreterversammlung. Darüber hinaus erhalten sie Informationen über die geschäftliche Entwicklung und aktuelle Bank- und Finanzthemen im Rahmen von jährlichen regionalen VertreterForen. Diese finden in der Regel einmal jährlich in Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen, ab 2019 erstmals auch in Mainburg, statt. Des Weiteren erhalten sie Informationen über einen VertreterNewsletter. Weitere Kommunikationsmittel sind der Geschäftsbericht, die Bilanz, die G+V sowie der Lagebericht.
 
Mit unseren Firmenkunden halten wir engen persönlichen Kontakt im Rahmen der Kundenberatung und -betreuung. Zudem erhalten sie regelmäßige folgende Informationen: Fachbrief Auslandsgeschäft, Newsletter, Veranstaltungen.
 
Mit unseren Privatkunden stehen wir in persönlichem Kontakt im Rahmen der Beratung und Betreuung. Darüber hinaus bieten wir diverse Veranstaltungen an.
 
Die Presse und Öffentlichkeit informieren wir durch Bilanzpressegespräche, Presseinformationen zu allen relevanten Bankthemen und Veranstaltungen.

Mit öffentlichen Personen, beispielsweise Bürgermeistern und Landräten, stehen wir in persönlichem Kontakt und informieren sie zu aktuellen Themen. Im Rahmen von regelmäßigen persönlichen Gesprächen findet ein intensiver Austausch statt. In der jährlichen Veranstaltung VR KommunalForum informieren wir die Bürgermeister über aktuelle Themen der Branche.
 
Mit unseren (Noch-)Nichtkunden nehmen wir aktiv Kontakt auf. Zudem erreichen wir sie durch Anzeigenwerbung oder Veröffentlichungen in der Presse sowie Schaufensterwerbung.

Für unsere Mitarbeiter veranstalten wir jährlich einen Mitarbeitertag. Außerdem werden Sie über die MitarbeiterApp sowie regelmäßig erscheinende Newsletter informiert. Wir erhalten Rückmeldung von ihnen durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen. 

Mit den Genossenschaftsverbänden tauschen wir uns regelmäßig im Rahmen von Tagungen aus. Außerdem veranstalten wir eine Pressekonferenz und eine Ausbildungsabschlussfeier.  

Das Feedback aus diesen überwiegend persönlichen Kontakten wird derzeit von den Führungskräften ins Nachhaltigkeitsteam eingebracht und wird von dort aus in die Nachhaltigkeitsstrategie integriert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Mit der Stakeholdergruppe Vertreter kommuniziert unser Gesamtvorstand direkt im Rahmen der Vertreterversammlung und den regionalen VertreterForen. Hier gehen wir in den direkten Dialog: Die Vertreter können ihre Fragen vorab schriftlich einreichen oder direkt stellen. Kernthema im Berichtsjahr 2018 - bei allen Stakeholdern - war die Fusion.

Unsere Anspruchsgruppen hat im vergangenen Jahr im Wesentlichen ein großes Thema bewegt: Die andauernde Niedrigzins-Phase. Auf der einen Seite hat der Anleger nicht mehr den erwünschten Ertrag bekommen und musste somit auf bisher nicht genutzte und daher wenig bekannte Anlagemöglichkeiten zurückgreifen. Das hatte eine positive Auswirkung auf unser Dienstleistungs- und Wertpapiergeschäft. Gleichzeitig wuchs unser Einlagenvolumen um 4,1%. Auf der anderen Seite nutzten unsere Kunden die niedrigen Zinsen für Investitionen, unser Neukreditvolumen wuchs damit überproportional.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Wir sind ein regionales Kreditinstitut. Die nachhaltige Entwicklung unserer Bank und auch der gesamten Region verstehen wir ebenso als Kernaufgabe wie die Finanzierung des Mittelstandes. Als Universalbank in der Region wollen wir unsere Mitglieder und Kunden wirtschaftlich fördern und betreuen. Wir sind im Förderauftrag dem §1 Abs.1 des GenG verpflichtet. Die Leistungserbringung der Förderung beurteilen wir anhand der Kundenreichweite im Betreuungsgebiet. Als leistungsstarker Finanzpartner begleiten wir konsequent unsere mittelständischen Firmenkunden und bauen diesen Kundenbestand nachhaltig aus. Die Leistungserbringung ermessen wir anhand der Neukundengewinnung im Teilportfolio Mittelstand. Wir legen Wert auf Anlageprodukte mit einem sozialen und auch ökologischen Nutzen. Dazu arbeiten wir mit unserem Verbundpartner UnionInvestment als Produktlieferant in Wertpapieranlagen zusammen, die derzeit das größte Volumen an nachhaltigen Fondsanlagen in Deutschland managt. Wir haben uns insbesondere aktuell für zwei Fonds entschieden, die mit Nachhaltigkeitskriterien arbeiten. Darüber hinaus unterstützen wir nachhaltige und ökologische Investitionen unserer Kunden sowohl als kreditgebende Bank als auch durch Vermittlung spezieller Förderkredite. 

In den letzten zwei Jahren haben wir uns auf den Ausbau der digitalen Vertriebs- und Kommunikationswege fokussiert. Das ermöglicht uns, gemeinsam mit unseren Kunden und unseren Mitarbeitern weitgehend ressourcenschonend zu arbeiten sowie Energie und Papier zu sparen. Dazu verwenden wir systemgestützte Beratungsprozesse, mit denen ein restriktiver Umgang mit Ausdrucken von Beratungsunterlagen, Produktinformationen und Angebote gewährleistet wird. Der Kunde erhält die Unterlagen digital oder mittels eines digitalen Beratungstools, wie unserem "Vorsorgehaus". Während des gesamten Beratungsprozesses sorgen wir für Transparenz und Fairness gegenüber dem Kunden. Als Kennzahl dient uns die Anzahl der durchgeführten systemgestützten Beratungsvorgänge, das waren im Jahr 2018 61.316 Beratungen im Althaus Bayern Mitte. Derzeit liegen aufgrund unterschiedlicher Systeme noch keine vergleichbaren Zahlen aus dem Althaus Hallertauer Volksbank vor. Die Beratungssystematiken der beiden Althäuser werden sukzessive zusammengeführt.   

Gerade in unserer digitalen Welt bleibt für uns der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ein fester Baustein und Grundlage für alle unsere Innovationen. Im Dialog mit ihnen stellen wir unsere Produkte auf den Prüfstand und passen die finanziellen Lösungen laufend an die sich ändernden Bedürfnisse an. Unter Wertschöpfungskette verstehen wir die jeweilige Lebensphase unseres Kunden. Vom ersten Sparkonto bis zur Altersvorsorge sprechen wir alle finanziellen Themenfelder an, die in der jeweiligen Lebensphase des Kunden wichtig sind. So entsteht ein nachhaltiger gesamtheitlicher Blick auf Aspekte der finanziellen Situation, die unser Kunde vielleicht derzeit selbst nicht im Fokus hat. 
 
Wir sprechen unsere Kunden direkt auf nachhaltige Kapitalanlagen an. Dadurch wollen wir sie für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung sensibilisieren und das Interesse für nachhaltige Investments stärken. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Dieser Indikator wird derzeit nicht ermittelt und es findet auch keine Bewertung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren statt. Bei unseren eigenen Produkten legen wir von jeher größten Wert auf Nachhaltigkeit. Produkte unserer Verbundpartner, die wir unseren Kunden vermitteln, prüfen wir nicht selbst, sondern unsere Verbundpartner stellen sicher, dass sie die Umwelt- und sozialen Faktoren erfüllen.

Im Bereich Finanzierungen ist es uns aus technischen Gründen nicht möglich, das genaue Volumen der ökologischen Maßnahmen zu ermitteln. Eine Aufteilung in nachhaltige bzw. weniger nachhaltige Anlageformen lässt die Komplexität der Anlageprodukte derzeit nicht zu. Sobald dies technisch möglich ist, werden wir die Daten erheben.