5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Wir messen dem Thema Nachhaltigkeit eine hohe Bedeutung zu und haben es direkt dem Vorstandsvorsitzenden zugeordnet. Zudem wurde der Bereichsleiter Vorstandssekretariat/Unternehmensentwicklung, in dessen Verantwortung auch die Erstellung der nichtfinanziellen Erklärung fällt, zum Nachhaltigkeitsbeauftragten benannt. Die Teilnehmer an der 2019 durchgeführten Wesentlichkeitsanalyse, zu denen u. a. der Nachhaltigkeitsbeauftragte gehört, haben sich als Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit“ gebildet und werden künftig zweimal im Jahr in einem Workshop das Thema weiterentwickeln.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Das Thema Nachhaltigkeit ist, wie bei Kriterium 1 beschrieben, jetzt noch fester in unserer Geschäftsstrategie verankert. Im Rahmen eines strukturierten Entwicklungsprozesses werden wir diese Haltung nach Durchführung der Wesentlichkeitsanalyse in 2019 (vgl. Kriterium 3) ab dem Jahr 2020 mit konkreten Einzelzielen für alle als wesentlich identifizierten Nachhaltigkeitsaspekte untermauern. Dabei unterstützen uns die Ergebnisse des in 2018 durchgeführten Nachhaltigkeitscheck des Sparkassenverbands Baden-Württemberg. Er wird uns künftig in zweijährigem Abstand als Mess- und Prüfinstrument dienen.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Im Rahmen dieser DNK-Erklärung ermittelten wir im Berichtsjahr erneut eine Reihe von Leistungsindikatoren nach der „Global Reporting Initiative (GRI)“. Über die Nutzung berichten wir in diesem Bericht beim jeweiligen Leistungsindikator. Beispiele sind etwa die Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5-7 (Werte, Verhaltensnormen), die Leistungsindikatoren im Umweltbereich (zu den Kriterien 11-12 sowie 13) und zu den Arbeitnehmerrechten (Kriterien 14-16). Durch die Orientierung an diesem international anerkannten Berichtsstandard stellen wir für die Folgejahre die Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten sicher. Die interne Zuverlässigkeit der Daten stellen wir über entsprechende Prüfprozesse sicher.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Unternehmensleitbild, Werte und Verhaltenskodex – dieser sorgfältig aufeinander abgestimmte Dreiklang bildet unsere umfassenden Verhaltensstandards ab. Sie entfalten sowohl Wirkung nach innen (Geschäftsbetrieb, Mitarbeiter) wie auch nach außen (Kundenbeziehungen).

 
Unternehmensleitbild:

Unser Unternehmensleitbild enthält zum einen Nachhaltigkeitsaspekte, die wir in Kriterium 3 erläutert haben. Zum anderen haben wir uns darin wichtige Verhaltensregeln auferlegt. Wir verstehen uns als „ein Team“, das flexibel und engagiert arbeitet und in dem einer den anderen unterstützt. Dabei verhalten wir uns regelkonform. Wir bringen Kundenwünsche und wirtschaftlichen Erfolg zusammen.

 
Werte:

Welche grundlegenden Werte uns prägen, haben wir in der sogenannten „Wertewelt“ zusammengefasst. Stichworte sind: Zukunftsfähigkeit, Veränderungsbereitschaft, Markterfolg, Leistungsorientierung, Mitarbeiterorientierung und Kooperation. Drei Beispiele:  
Verhaltenskodex:

Die LBS Südwest erwartet von ihren Mitarbeitern, dass sie den Verhaltenskodex des Unternehmens einhalten. Der Verhaltenskodex regelt insbesondere folgende Themen:
Der Kodex enthält die wichtigsten Verhaltensgrundsätze als Mindeststandard und liefert einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung, Förderung und Integration einer angemessenen Risikokultur innerhalb der LBS Südwest.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Vergütungssysteme der LBS Landesbausparkasse Südwest sind in den Strategieprozess eingebettet und vermeiden negative Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risikopositionen. Sie entsprechen den geltenden Anforderungen der Bankenaufsicht. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise die Risikotragfähigkeit von variablen Vergütungsbestandteilen sichergestellt und damit die Ausrichtung auf ökonomische Nachhaltigkeit integriert. Weitere Aspekte der Nachhaltigkeit fließen hier nicht ein.
 
Die Grundvergütung der angestellten Mitarbeiter ergibt sich im Tarifbereich aus den Tarifverträgen für das private Bankgewerbe und die öffentlichen Banken. Im außertariflichen Bereich gibt es insgesamt sechs Vergütungsstufen, die im zweijährigen Rhythmus geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
 
Die Stellentypen sind durch eine analytische Stellenbewertung nach dem Verfahren der Firma Hay bewertet. Die Ergebnisse der Stellenbewertung ermöglichen eine genaue Zuordnung der Aufgaben und Anforderungen einer Stelle zu den Tarifgruppen der Tarifverträge des privaten Bankgewerbes und der öffentlichen Banken sowie darüber hinaus zu den sechs weiteren außertariflichen Vergütungsstufen.
 
Die variable Vergütung ist in der Dienstvereinbarung über eine Erfolgsbeteiligung geregelt. Bei der variablen Vergütung von Nicht-Risikoträgern wird der Gesamterfolg der LBS Südwest, bei der variablen Vergütung von Risikoträgern der Gesamterfolg der LBS Südwest, der Erfolgsbeitrag der Organisationseinheit und der individuelle Erfolgsbeitrag angemessen berücksichtigt. Die Mitarbeiter können eine Erfolgsbeteiligung in Höhe von maximal einem Monatsgehalt erhalten.  
 
Das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder der LBS Südwest richtet sich nach den Empfehlungen der Sparkassenverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus einer verbindlich vereinbarten Jahresgrundvergütung und einem variablen Teil (erfolgsabhängige variable Vergütung) sowie ggf. einer nicht ruhegeldfähigen und nicht dynamischen Zahlung. Dabei werden auch Kriterien der langfristigen Wertschöpfung berücksichtigt. Weitere Nachhaltigkeitsziele sind nicht definiert.
 
Im Übrigen entsprechen die Vergütungssysteme der LBS Südwest der Institutsvergütungsverordnung.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhalten eine Aufwandsentschädigung für ihre Tätigkeit ausschließlich nach den Empfehlungen der Sparkassenverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
 
Das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder der LBS Südwest richtet sich nach den Empfehlungen der Sparkassenverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Daher ist eine detailliertere Aufschlüsselung des Indikators für uns nicht wesentlich. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus einer verbindlich vereinbarten Jahresgrundvergütung und einem variablen Teil (erfolgsabhängige variable Vergütung) sowie gegebenenfalls einer nicht ruhegeldfähigen und nicht dynamischen Zahlung. Dabei werden Aspekte der langfristigen Wertschöpfung berücksichtigt.

Das Vergütungssystem der LBS Südwest ist so ausgestaltet, dass es mit der Gesamtstrategie sowie den konsistenten Risikostrategien in Einklang steht.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Aus wettbewerblichen Gründen und Gründen des Vertrauensschutzes erheben wir diesen Indikator nicht.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die LBS Südwest ist ebenso wie die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter fest in der Region verwurzelt. Als in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gesetzlich verankertes Institut identifizieren wir unsere Anspruchsgruppen mittels Analyse unserer unternehmerischen Tätigkeit. Wir haben so folgende Anspruchsgruppen ermittelt: Unsere Kunden und Träger, die regionale Wirtschaft, verschiedene gesellschaftliche Institutionen und die Bürger unseres Geschäftsgebietes. Mit diesen Gruppen pflegen wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und unseres gesellschaftlichen Engagements einen kontinuierlichen Austausch. Dabei ergeben sich hin und wieder auch einzelne Themenstellungen mit Nachhaltigkeitsbezug.
  
Unseren hohen Anspruch an die Beratungs- und Servicequalität sichern wir durch eine große Nähe zu unseren Kunden und eine bedarfsorientierte Beratung. Dieser Qualitätsanspruch wird durch Qualitätsstandards untermauert, deren Einhaltung im Rahmen eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements sichergestellt wird. Die Qualitätsstandards schaffen sowohl für die Kunden als auch für die LBS Südwest ein hohes Maß an Transparenz. Entscheidend für eine langfristige Kundenbeziehung ist eine gute Erreichbarkeit. Neben den eigenen Beratern vor Ort ist das zentrale Service-Center wichtigste Anlaufstelle für die Anliegen der LBS-Kunden. Dort verzeichneten wir im Jahr 2019 die stattliche Zahl von 340.229 Gesprächen.

In 2020 werden wir im Rahmen eines Workshops die Sustainable Development Goals der UN auf ihren Bezug zur Arbeit und Leistung der LBS sowie ihren Stakeholdern untersuchen und priorisieren.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Wir stehen in regelmäßigem und systematischen Austausch mit den Vertretern unserer Träger/Eigentümer und erfahren über diese die wichtigen Themen und Anliegen unserer unterschiedlichen Partner. Das reicht von den Sparkassen selbst über die öffentliche Verwaltung/Politik bis hin zu unseren Kunden. Die wichtigsten Austauschformate sind In diesen Austauschformaten können auch Nachhaltigkeitsthemen angesprochen werden, etwa zu den Bereichen Energieeffizienz und energetische Modernisierungen.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkung des Bausparens

Den Bausparkassen kommt beim Erwerb und Erhalt von Wohneigentum für die Mitte der Gesellschaft, für die das Eigenheim in der Regel die größte Investition im Leben ist, eine maßgebliche Bedeutung zu. Wohneigentum ist eine wichtige Stütze der privaten Altersvorsorge und dient der sozialen Stabilisierung und der Entlastung der Wohnungsmärkte. Gerade auch für kleinere Investitionsvorhaben (z. B. im Bereich der Modernisierung von Wohneigentum) bietet sich der Bausparvertrag an, denn die Bausparkassen verlangen im Unterschied zu vielen Banken keine Aufschläge für sogenannte Kleinkredite.
 
Bausparen ist eine Kombination aus Ansparen und Finanzieren und eine der sichersten Anlage- und Finanzierungsformen. Bereits bei Vertragsabschluss wird nicht nur für das angesparte Guthaben ein fester Zins vereinbart, sondern auch für das zukünftige Bauspardarlehen. Darüber hinaus hat der Bausparer Wahlmöglichkeiten, die ihm ein flexibles Handeln erlauben.
 
Bausparen ist ein gesetzlich besonders geregeltes und in sich geschlossenes Finanzierungssystem, das weitgehend unabhängig von den Geschehnissen auf den Kapitalmärkten funktioniert. Bausparkassen nehmen die Spargelder ihrer Bausparer entgegen und vergeben daraus nach Zuteilung wieder Bauspardarlehen an ihre Bausparer. So refinanzieren sie sich selbst, ohne auf den Kapitalmarkt angewiesen zu sein.
 
Das Bausparen ist eine seit über 90 Jahren bewährte Spar- und Finanzierungsform. Bauspardarlehen gehören zu den sichersten Darlehen überhaupt mit den geringsten Ausfallquoten. Das Eigenkapital des Bausparers, das dieser durch die Besparung seines Vertrages aufbringt, sorgt gemeinsam mit Bonitäts- und Beleihungsprüfungen bei der Kreditvergabe für eine umfassende Risikoabsicherung sowohl beim Bausparer als auch bei der Bausparkasse. Durch den regelmäßigen Vorsparprozess beweist der Bausparer seine grundsätzliche Zahlungsbereitschaft und -fähigkeit.

Mit unseren langfristigen Finanzierungsmodellen aus der Kombination eines Vorfinanzierungskredites aus Mitteln der Sparkasse/BW-Bank oder der LBS mit einem unterlegten LBS-Bausparvertrag schaffen wir vollständige Zinssicherheit für den Bausparer für einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren, ohne seine Flexibilität in der späteren Darlehensphase einzuschränken.
 
Die LBS-Stiftung “Bauen und Wohnen” widmet sich seit 1999 der Entwicklung und Umsetzung praktikabler Konzepte für preiswertes und familiengerechtes Wohnen für jüngere, ältere und auch behinderte Personen oder Familien. Sie wirkt insbesondere darauf hin, das Zusammenleben und -wohnen verschiedener Generationen zu verbessern. Dabei werden nicht nur die bauliche Gestaltung und Ausstattung der Wohnräume und Wohnungen, sondern auch die Anforderungen an deren Lage und das soziale Umfeld untersucht.
 
Ökologische Wirkung des Bausparens wird noch wichtiger

Der private Wohnungsbau – sowohl im Neubau und Erwerb als auch im Bereich der Modernisierung wurde in den letzten Jahren unter anderem von staatlichen Verordnungen zum Energiesparen, dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz oder der Energieeinsparverordnung (EnEV), stark betroffen. Zusätzlich setzt sich angesichts steigender Kosten für Energie und spürbarer Veränderungen des Lebensraums infolge des Klimawandels ein wachsendes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung durch. Gesundheitsbewusst und ökologisch sinnvoll zu handeln, ohne dabei auf Komfort und Qualität zu verzichten, darum geht es heute. Gesund und nachhaltig zu leben bedeutet auch, ökologisch zu bauen oder zu modernisieren, um Energiekosten zu sparen. Mit unseren Finanzierungsangeboten für Modernisierer (LBS-Modernisierungskredit) und unserer hauseigenen Bearbeitungszuständigkeit für KfW-Förderdarlehen unterstreichen wir unsere Kreditkompetenz. Das Ausmaß der positiven ökologischen Wirkung der von uns für Neubau bzw. Erwerb und Modernisierung von Wohneigentum ausgereichten Kredite können wir nicht quantifizieren.
 
Der wachsenden Bedeutung der Ökologie beim Wohnungsbau tragen wir auch als Kooperationspartner bei der „Förderung der energetischen Gebäudesanierung und Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen“ Rechnung. Gemeinsam mit dem baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und dem Sparkassenverband Baden-Württemberg setzen wir uns dafür ein, die Energieeffizienz deutlich zu steigern, um die Energiewende zu schaffen und die Klimaschutzziele zu erreichen.

Über unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess erhalten die Mitarbeiter die Möglichkeit, Themen der Nachhaltigkeit, darunter auch Anregungen für Innovationen, einzubringen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link (Seite 38)

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Die LBS verfolgt bei den eigenen Finanzanlagen eine konservativ orientierte Strategie.

Sämtliche Finanzanlagen durchlaufen folgende Auswahlprüfung: Darüber hinaus orientieren wir uns bei unseren Eigenanlagen am UN Global Compact. Die Spezialfonds erfüllen die Vorgaben des UN Global Compact bereits zum weit überwiegenden Teil.