5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Aus der Sparkassenidee heraus fühlen wir uns dem Gedanken der Nachhaltigkeit verpflichtet. Wesentliche Aspekte der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit sind daher integraler Bestandteil unserer Geschäftsstrategie. Eine gesunde, funktionsfähige Umwelt ist darüber hinaus das Fundament unseres Wirtschaftssystems. Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine weltweite Aufgabe, zu der wir als Sparkasse unseren Beitrag leisten. Auch in unserem Geschäftsgebiet hat sich in den vergangenen Jahren, die durch extreme Wetterlagen geprägt waren, deutlich gezeigt, dass die Veränderung des Klimas unmittelbare Auswirkungen hat und messbare Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft mit sich bringt (z.B. Überflutung Geschäftsstelle und ganzer Ortsteile).
Als Sparkasse Hegau-Bodensee bekennen wir uns zum Prinzip der Nachhaltigkeit. Für uns steht wirtschaftlicher Erfolg mit sozialer und ökologischer Verantwortung im Einklang. Im Geiste ihres öffentlichen Auftrags agiert die Sparkasse Hegau-Bodensee verantwortungsvoll gegenüber ihren Kunden, Mitarbeitern, Trägern, Lieferanten sowie der Umwelt. Wir wollen dazu beitragen, dass die Menschen auch künftig in einer lebenswerten Region zu Hause sind. Die Sparkasse ist davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Teil des „Genetischen Codes von Sparkassen“ ist – der öffentliche Auftrag wird damit neu und zeitgemäß interpretiert. In den Leitlinien für nachhaltiges Handeln sind die Verantwortlichkeiten für Nachhaltigkeit geregelt. Die Gesamtverantwortung für Nachhaltigkeit liegt beim Vorstand. Für die operative Steuerung ist der Nachhaltigkeitsbeauftragte verantwortlich. Dieser leitet u. a. das „Koordinationsteam Nachhaltigkeit“, das die nachhaltige Ausrichtung der Sparkasse Hegau-Bodensee begleiten soll und welches sich aus Fachvertretern folgender Abteilungen zusammensetzt: Firmenkundenberatung, Gesamtbanksteuerung/Compliance, Marktbereiche, Organisation, Personalabteilung, Prozess-/Daten-/Projektmanagement, Rechnungswesen, Vertriebsmanagement.
Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen erfolgt über die Prozessverantwortlichen.

Qualitätsstandards für die Kundenberatung
Qualität ist unser oberstes Unternehmensziel in der Kundenberatung. Wir wollen unsere Kunden durch unsere Beratung in die Lage versetzen, selbstbestimmte Finanzentscheidungen zu treffen. Grundlage für unser Qualitätsversprechen ist eine hochwertige, an den Kundeninteressen ausgerichtete Beratung durch gut ausgebildete Mitarbeiter. Wir betreuen unsere Kunden kontinuierlich und aktiv durch einen persönlichen Berater. Unser ganzheitlicher Beratungsansatz nach dem Sparkassen-Finanzkonzept ermöglicht es uns, individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und sie bei der Auswahl der richtigen Produkte, die zu ihrer persönlichen Lebensplanung passen, zu unterstützen. Dabei erfasst der Berater die Lebens- und Finanzsituation, die Risikoneigung, die Anlageziele sowie die Erfahrungen und Kenntnisse des Kunden. Im vergangenen Jahr führten wir über 8.000 ganzheitliche Beratungen bei privaten und gewerblichen Kunden durch. Das Zielsystem der Sparkasse orientiert sich an der Zufriedenheit unserer Kunden. Der reine Produktverkauf steht bei uns nicht im Vordergrund. Bei der Umsetzung unserer Qualitätsvorgaben setzen wir auf die Eigenverantwortung der Mitarbeiter und die Unterstützung durch die Führungskräfte. Variable Vergütungsbestandteile in Ergänzung zur festen Grundvergütung nach dem Tarifvertrag zielen darauf, unsere Mitarbeiter zu einer qualitativ hochwertigen Beratung und zu einem für den Kunden passenden Produktabschluss zu motivieren. Bei der Leistungsbemessung werden qualitative Erfolgsziele wie Kundenzufriedenheit, Kundenkontaktquote und Anzahl ganzheitlicher Beratungen mit einbezogen.

Unser Qualitätsversprechen
1. Wir betreuen unsere Kunden kontinuierlich und aktiv durch einen persönlichen Berater.
2. Wir stellen die Ziele und Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt unserer Beratung.
3. Wir beraten unsere Kunden kompetent und bieten hochwertige Produkte zu fairen Konditionen.
4. Wir sind überall und immer für unsere Kunden erreichbar.
5. Wir sind freundlich, professionell und sprechen so mit unseren Kunden, dass sie uns verstehen.
6. Wir bearbeiten die Wünsche unserer Kunden zügig und sorgfältig.
7. Die Meinung unserer Kunden ist uns wichtig.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Die in Kriterium 3 dargelegten übergeordneten Ziele werden in der Leitlinie für nachhaltiges Handeln beschrieben. Diese orientieren sich an den „Leitsätzen zur Nachhaltigkeit“ der Sparkassen-Finanzgruppe. Aus ihr geht hervor, dass wir eine betriebswirtschaftliche und gemeinwohlorientierte Geschäftspolitik verfolgen. Die Zielerreichung der derzeitigen nachhaltigkeitsrelevanten Aspekte wird im Rahmen des jährlichen Strategieprozesses überprüft, bewertet und geeigneten strategischen Vorhaben zugeordnet. Die Ergebnisse dieses Strategieprozesses werden jährlich zusammengefasst und mit dem Verwaltungsrat erörtert.
Die festgelegten Ziele und Maßnahmen sind an standardisierten Leistungskennzahlen ausgerichtet, welche den Ausgangspunkt der jährlichen strategischen Überprüfung in einem fortlaufenden Prozess darstellen. Die Kontinuität dieser Leistungsindikatoren gewährleistet eine durchgängige Vergleichbarkeit. Die Entwicklung im Bereich Nachhaltigkeit erfolgt durch ein bereichsübergreifend besetztes Koordinationsteam „Nachhaltigkeit“, das dem Vorstand jährlich einen Maßnahmenplan zur Beschlussfassung vorlegt.
Die Operationalisierung der Geschäftsstrategie erfolgt mit Festlegung der operativen Planung und Ableitung konkreter Aktivitäten im Rahmen eines Planungsprozesses. Die Regelmäßigkeit dieses Prozesses führt dazu, dass sowohl die Geschäftsstrategie als auch die operativen Aktivitäten stets zeitgemäß sind und veränderte nachhaltigkeitsbezogene Kundenbedürfnisse frühzeitig erkannt werden können. Unsere Leitlinien für nachhaltiges Handeln, flankierend aufgenommen in unsere Geschäftsstrategie, werden als internes Dokument von uns nicht öffentlich kommuniziert.
Die einzelnen nachhaltigkeitsbezogenen Ebenen sind mit verschiedenen Prozessen im operativen Geschäft implementiert, die regelmäßig in Kombination zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beitragen. Als Beispiel seien verschiedene Verkaufsprozesse zur Sicherstellung der Marktführerschaft oder verschiedene Personalprozesse zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit genannt. Im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Kundenzufriedenheit besteht beispielsweise ein systematischer Beschwerdeprozess mit dem Ziel einer kontinuierlichen Steigerung der Kundenzufriedenheit, des Erhalts der Marktführerschaft und der flächendeckenden Versorgung mit Finanzdienstleistungen.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Die Leitlinien werden jährlich sowie ggfs. anlassbezogen überprüft. Dies erfolgt in Abstimmung zwischen dem Vorstand sowie der Abteilung Gesamtbanksteuerung/ Compliance“. Darüber hinaus wurde ein Koordinationsteam „Nachhaltigkeit“ institutionalisiert, welche aktuellen nachhaltigkeitsbezogenen Impulse in den Überprüfungsprozess einbringt. Die festgelegten Ziele und Maßnahmen sind an standardisierten Leistungskennzahlen ausgerichtet, welche den Ausgangspunkt der jährlichen strategischen Überprüfung und eines fortlaufenden Prozesses darstellen. Die Kontinuität dieser Leistungsindikatoren gewährleistet eine durchgängige Vergleichbarkeit. Die flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen, als Grundlage der Wohlstandssteigerung und nachhaltigen regionalen Entwicklung, wird mit dem Leistungsindikator „Mindestmarktanteil“ für unsere Marktführerschaft in der Strategielandkarte operationalisiert. Die Zielerreichung wird jährlich auf Basis der Geschäftsmodellanalyse kontrolliert, indem die aktuellen Ausprägungen erhoben und gegenübergestellt werden. Diese Marktpositionen können wir nur mit einer hohen Kundennähe und -zufriedenheit sicherstellen. Der Leistungsindikator „Kundenzufriedenheit“ wird in regelmäßigen Abständen mit internen und externen Verfahren gemessen. Der Leistungsindikator für die externe Nachhaltigkeit wird durch die jährliche Aufstellung unserer Spenden sowie unseres Sponsorings und die anschließende Weitergabe an den Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW) dargestellt. Der SVBW fasst die Meldungen der Sparkassen zusammen und kommuniziert diese Summe als Leistung der S-Finanzgruppe für gemeinnützige Zwecke und Einrichtungen in der Region.

Die Verhaltensstandards für die Beschäftigten der Sparkasse sind in einem Konvolut von Kodizes enthalten. Dazu gehören hauptsächlich die Satzung, die allgemeine Dienstanweisung, die Geschäftsstrategie 2025 und der Code of Compliance.

Leitgedanke
Integrität/Einhaltung des geltenden Rechts
Informations- und Kommunikationspolitik
Vermeidung und Handhabung von Interessenkonflikten
Datenschutz
  Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Nachhaltigkeit
Unsere Leitlinien für nachhaltiges Handeln orientieren sich an den „Leitsätzen zur Nachhaltigkeit“ der Sparkassen-Finanzgruppe, verknüpfen diese mit einer nachhaltigen regionalen Entwicklung, nachhaltigen Produkten sowie den Bedürfnissen sämtlicher Anspruchsgruppen und berücksichtigen darüber hinaus die angemessene Kommunikation.
Schutz von Unternehmenswerten

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI SRS-102-16: Werte
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. eine Beschreibung der Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen der Organisation.

Wirtschaftswachstum und Wohlstandssteigerung als Grundlage einer verbesserten Lebensqualität und nachhaltigen Entwicklung des Geschäftsgebietes werden im Leistungsindikator „Mindestmarktanteil“ für unsere Marktführerschaft operationalisiert. Die Kundenzufriedenheit wird durch regelmäßige Befragungen mit den Leistungsindikatoren "Weiterempfehlungsbereitschaft" und "Zufriedenheit mit der Beratung" gemessen. Die Förderung des Gemeinwesens, als wesentlicher Aspekt unserer Mission, wird mit der jährlichen Aufstellung unserer Spenden und die anschließende Weitergabe an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband aufgezeigt.

Die Grundsätze für eine mitarbeiterorientierte Führung wurden in Form sogenannter Führungsleitplanken im Jahr 2018 erarbeitet und in 2019 kommuniziert. Exemplarisch sind darin Themen wie Teamgedanke, unternehmerisches Denken und Handeln sowie Fehlerkultur und Lernorientierung beinhaltet.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Sparkasse hat als Kreditinstitut umfangreiche rechtliche Anforderungen einzuhalten, die spezialgesetzlich fixiert sind. Neben den Regelungen, denen alle Kreditinstitute unterworfen sind (KWG, WpHG, GWG, etc.), gelten für sie zusätzlich besondere sparkassenrechtliche Bestimmungen (SpkG, SpkVO, Spk-Satzung). Die Unternehmensführung in der Sparkasse orientiert sich an den Grundsätzen, dass sie eine rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts ist, das Angebot kreditwirtschaftlicher Dienstleistungen gewährleistet sowie in erster Linie gemeinwohl- und nicht gewinnorientiert handelt.

Die Mitarbeiter der Sparkasse Hegau-Bodensee können neben der tariflichen Grundvergütung in untergeordnetem Umfang eine variable Vergütung aufgrund besonderer, individueller Leistungen erzielen:

  1. Vertriebsorientierte Erfolgsvergütung (VEV)
Die Sparkasse Hegau-Bodensee stellt seit vielen Jahren Vertrieb und Absatz in den Mittelpunkt ihrer geschäftspolitischen Überlegungen. Dabei legt das Haus besonderen Wert auf eine ganzheitliche Beratung der Kunden. Um diesen Ziel gerecht zu werden und dennoch auch finanzielle Anreize für die Berater zu schaffen, sich um die Belange der Kundschaft in besonderer Weise zu bemühen, wurde im Jahre 2016 eine vertriebsorientierte Erfolgsvergütung (VEV) implementiert, die sowohl das gesamte Produktportfolio des Hauses als auch Maßstäbe für eine qualitativ hochwertige Beratung umfasst.
Die Regelungen von VEV gelten für alle Mitarbeiter der Vertriebs-Abteilungen mit individuellen Zielen bzw. Teamzielen. Ab dem Jahr 2020 werden nur noch Teamziele herangezogen.
Das Zielsystem der vertriebsorientierten Erfolgsvergütung verknüpft qualitative und quantitative Aspekte und ist auf einen langfristigen und nachhaltigen Geschäftserfolg sowie die Geschäftsstrategie 2025 ausgerichtet.

Der Sparkasse Hegau-Bodensee ist eine langfristige Kundenbeziehung verbunden mit einer hohen Beratungsqualität und einem vertrauensvollen Umgang sehr wichtig. Deshalb gewährt die Sparkasse Privatkundenberatern, die mindestens 3 bzw. 5 Jahre auf dem gleichen Beraterplatz tätig sind, eine Prämie von 3 TEUR bzw. 5 TEUR. Diese Prämien werden erstmals zum 01.01.2021 bzw. 01.01.2023 unter der Voraussetzung bezahlt, dass die durchschnittliche Gesamtzielerreichung der drei Jahre 2018, 2019 und 2020 bzw. der Jahre 2018 bis 2022 mindestens 90% beträgt.

   2. 15*10-Zahlungen (für alle Bereiche des Instituts)  
Die Führungskräfte haben im Rahmen der vom Vorstand festgelegten Abteilungsbudgets die Möglichkeit, besondere Leistungen einzelner Mitarbeiter zu honorieren. Die Prämien aus dieser übertariflichen Vergütung werden über das Gehalt im Folgejahr als Einmalzahlung ausbezahlt.

Als grundlegendes Ziel ist in unserer Geschäftsstrategie verankert, dass wir beim Nachhaltigkeitscheck der Sparkassen überdurchschnittlich abschneiden möchten. Die Ergebnisse des regelmäßig durchgeführten Checks werden an den Verwaltungsrat reportet. Des Weiteren haben wir die Ziele „Attraktive Arbeitsbedingungen“ sowie „Zufriedene Mitarbeiter“. Die Qualitätssicherung erfolgt hierbei durch Zufriedenheitsbefragungen.

Die Ausgestaltung des Vergütungs-und Sozialsystems steht in der Gesamtheit mit den strategischen Zielen im Einklang. Das Vergütungssystem der Vorstandsmitglieder orientiert sich an den Empfehlungen des SVBW.

Die Aufstellung von Nachhaltigkeitszielen für Führungskräfte ist zukünftig vorstellbar.

Seit dem Jahr 2019 bietet die Sparkasse Hegau-Bodensee allen Mitarbeitern ein VHB-Job-Ticket vom Verkehrsverbund Hegau-Bodensee an. Die Sparkasse vergütet über das Gehalt einen Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 10 EUR pro Mitarbeiter und Monat. Die Pauschalsteuer in Höhe von 15 % übernimmt die Sparkasse. Die Gesamtkosten für das Job-Ticket betrugen im Jahr 2019 für die Sparkasse ca. 11.500 EUR.
Darüber hinaus sind keine konkreten Nachhaltigkeitsziele definiert.

Kundenzufriedenheit
Die Zufriedenheit unserer Kunden steht für uns an erster Stelle. Sie ist die Grundlage der Erfüllung unseres öffentlichen und gesellschaftlichen Auftrags, denn zufriedene Kunden empfehlen uns als Finanzpartner weiter – und ermöglichen es uns so, die Ressourcen zu erwirtschaften, die wir in die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Region investieren. 97% unserer Kunden beantworten die Frage „Würden Sie den Berater/die Beraterin im Freundeskreis weiterempfehlen?“ mit „Ja, auf jeden Fall“ oder mit „Ja, wahrscheinlich“. Die Umsetzung der Qualitätsvorgaben überprüfen wir regelmäßig im Rahmen des Qualitätsmanagement-Systems sowie durch Kundenzufriedenheitsbefragungen. Auch Kundenbeschwerden sehen wir als Chance, uns zu verbessern. Im Rahmen des Beschwerdemanagements analysieren wir alle Kundenäußerungen, um kontinuierlich potenzielle Fehlerquellen zu entdecken und unser Angebot im Sinne der Kunden weiterzuentwickeln. Im vergangenen Jahr wurden 351 Impulse im Beschwerdemanagement registriert. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Verringerung um 8,3 Prozent.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten:
i. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließlich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien;
ii. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz;
iii. Abfindungen;
iv. Rückforderungen;
v. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten.

b. wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen stehen.

Eine Vergütungspolitik, die auf kurzfristige Parameter ausgerichtet ist und einseitig Erfolg belohnt, ohne Misserfolg ausreichend zu sanktionieren, kann dazu verleiten, den langfristigen und nachhaltigen Unternehmenserfolg aus dem Blick zu verlieren. Eine derartige Vergütungspolitik läuft einem angemessenen Risikomanagement zuwider. Wie die Finanzmarktkrise gezeigt hat, können die durch eine verfehlte Vergütungspolitik gesetzten Fehlanreize Risiken nicht nur für die Stabilität einzelner Unternehmen, sondern auch für die Finanzstabilität im Allgemeinen begründen.
Die Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV) trägt den oben genannten Gesichtspunkten Rechnung. Neue Vorgaben wurden in Deutschland im Wesentlichen durch die am 4. August 2017 in Kraft getretenen Änderungen der InstitutsVergV umgesetzt. Am 16. Februar 2018 hat die BaFin die aktualisierte Auslegungshilfe zur neuen InstitutsVergV veröffentlicht, in der sie Hinweise zur Umsetzung der Anforderungen gibt. Die Sparkasse Hegau-Bodensee hat die Änderungen entsprechend umgesetzt und in einem Vorstandsbeschluss im Mai 2018 dokumentiert. Wesentliche Änderungen der novellierten Institutsvergütungsverordnung sind: Die Sparkasse Hegau-Bodensee hält die Institutsvergütungsverordnung ein.

Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.

Die Sparkasse Hegau-Bodensee hält die Institutsvergütungsverordnung ein. Bei den Kennzahlen zur Vergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters handelt es sich um vertrauliche Informationen und diese werden daher nicht veröffentlicht. Eine weitergehende Auswertung erfolgt nicht. Die Sparkasse Hegau-Bodensee beschäftigt nur Mitarbeiter im Inland.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und unseres gesellschaftlichen Engagements sind wir in einem kontinuierlichen Dialog mit unseren Anspruchsgruppen. Die Stakeholdergruppen wurden vom "Koordinationsteam Nachhaltigkeit" mittels der Brain-storming-Methode identifiziert. Die wesentlichen Anspruchsgruppen der Sparkasse Hegau-Bodensee sind  
- Kunden, Geschäftspartner
- Mitarbeiter
- Gremien (Verwaltungsrat, Beirat)

Ergänzt werden diese Kernanspruchsgruppen durch den Informationsaustausch mit   - kommunalen Vertretern und Entscheidern
- regionalen Institutionen und Verbänden (Presse, Handwerkskammer, IHK, etc.)
- Schulen und Bildungseinrichtungen
- Vereinen und gemeinnützigen Organisationen
- Öffentlichkeit

Für unsere Kunden sind wir multikanal erreichbar, persönlich in unseren Filialen, telefonisch, per Internet, E-Mail und Sparkassen-App. In unseren regelmäßigen Finanzkonzeptgesprächen stellen wir Wünsche und Ziele unserer Kunden in den Mittelpunkt. Über regelmäßige Kundenbefragungen sowie ein aktives Lob- und Beschwerdemanagement werden Wünsche, Erwartungen und Erfahrungen unserer Kunden zeitnah ermittelt. Durch den engen Kontakt des Vorstandes und unserer Mitarbeiter zu den Anspruchsgruppen werden deren Interessen identifiziert und in angemessenem Umfang bei der nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Sparkasse berücksichtigt.
Mit unseren Mitarbeitern sind wir intensiv im Dialog. Dies dokumentieren vielseitige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, die Mitarbeiterzeitschrift „Insider“, „Kamingespräche“ mit dem Vorstand, Führungskreisrunden und Teambesprechungen. Ein wertvoller Gedankenaustausch mit unserem Verwaltungsrat und Beirat erfolgt in den regelmäßigen Sitzungen sowie in der „Jahresauftaktveranstaltung“. In 2020 werden wir Prof. Peylo, Hochschule Kempten, als Gastreferent gewinnen. Herr Prof. Peylo spricht über „Megatrend Nachhaltigkeit – Öko-Rausch oder viel mehr?“. Über Details dieser Veranstaltung berichten wir in 2020.

Im Befragungszeitraum 15.04.2018 bis 25.05.2018 wurde der "Sparkassen-Onlinekunden-Dialog" (SOKD) in Zusammenarbeit mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW) durchgeführt. Dabei beurteilten unsere Kunden unsere Leistungen mit dem Prädikat "ausgezeichnet", "sehr gut" oder "gut". Die Sparkasse erzielte dabei ein Gesamtergebnis von 87 %. Im Mai/Juni 2020 werden wir wieder am SOKD teilnehmen.

Kommunikation mit Anspruchsgruppen
Die Sparkasse ebenso wie die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter sind in der Region verwurzelt. Als kommunal verankertes Kreditinstitut führen wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und unseres gesellschaftlichen Engagements einen kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden und Trägern, der Wirtschaft, den gesellschaftlichen Institutionen und den Bürgern in der Region. Diese Dialoge waren bislang häufig nicht im Sinne der Nachhaltigkeit formalisiert, umfassen aber ein breites Spektrum an Themen, die für die zukunftsfähige wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung der Region wesentlich sind.
Wir nutzen den Austausch mit unseren Anspruchsgruppen, um unsere Geschäftspolitik, unser Produktangebot und unsere gesellschaftlichen Initiativen weiterzuentwickeln. Im Folgenden sind beispielhaft Dialogformate aus dem Berichtsjahr aufgeführt:

Maßnahme / Dialog Anspruchsgruppe Ergebnis
Spendenplattform „Schenken mit Herz“ Kunden, Öffentlichkeit, Vereine, gemeinnützige Organisationen, Schulen 30.000 EUR an 57 Begünstigte verteilt
Infoveranstaltung Sprachreise Jugendliche, Schüler/Schulen, Eltern 90 Teilnehmer an der Veranstaltung, 38 Teilnehmer an der Sprachreise
Erzählzeit – Beteiligung an einer kommunalen Literaturveranstaltungsreihe Kunden, Öffentlichkeit, Mitarbeiter, Gremien, kommunale Vertreter, Presse 150 Teilnehmer
Kundendialog öffentliche Fördermittel/Innovationsfinanzierung Firmenkunden 45 Teilnehmer
Kundendialog Sozialprojekte der Sparkassenmitarbeiter Projekt Afrika Kunden, Öffentlichkeit, Mitarbeiter, Gremien, kommunale Vertreter, Presse 120 Teilnehmer
Ausstellung Seniorenrat Radolfzell Kunden, Öffentlichkeit, Mitarbeiter, Gremien, kommunale Vertreter, Presse 70 Teilnehmer

Ausgewählte Kunden (Privat- und Firmenkunden) wurden, wie bereits berichtet, in einem Nachhaltigkeits-Workshop in 2018 zu ihren Erwartungen, Anforderungen und Anregungen an eine nachhaltige Sparkassengeschäftspolitik befragt. Die Ergebnisse gingen in die Maßnahmenplanung Nachhaltigkeit in 2019 ein. In 2020 ist ein Kundendialog/Workshop (Arbeitstitel „Eure Zukunft! Gemeinsam nachhaltig gestalten“) in der Anspruchsgruppe Jugendliche und Schüler in Zusammenarbeit mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg geplant. Über dessen Ergebnis werden wir in der DNK-Erklärung 2020 berichten. Für weitere relevante Wesentlichkeitsprüfungen verweisen wir auf die Analyse der Nachhaltigkeits-Ratingagentur imug, Hannover. Diese wurde vom Sparkassenverband Baden-Württemberg in 2019 beauftragt. In unserem Handeln orientieren wir uns daran. Bezüglich deren Einzelheiten verweisen wir auf die Studie.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem:
i. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen − auch über ihre Berichterstattung − reagiert hat;
ii. die Stakeholder‑Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben.

Im Befragungszeitraum 15.04.2018 bis 25.05.2018 wurde der "Sparkassen-Onlinekunden-Dialog" (SOKD) in Zusammenarbeit mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW) durchgeführt. Dabei beurteilten unsere Kunden unsere Leistungen mit dem Prädikat "ausgezeichnet", "sehr gut" oder "gut" wie folgt:
- Das Online Banking: 86 %
- Den Service: 84 %
- Die Beratung: 81 %
- Die Sparkasse insgesamt: 87 %

Die Impulse unserer Kunden sind uns wichtig. So wurden beispielsweise die aus obiger Kundenbefragung geäußerten Wünsche nach verlängerten Öffnungszeiten sowie besserer telefonischer Erreichbarkeit durch angepasste Servicezeiten sowie durch den Ausbau unseres Kundenservicecenters Rechnung getragen.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Als Finanzdienstleister haben unsere angebotenen Produkte keine direkten negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen. Es ist von uns nicht geplant, die mittelbaren Konsequenzen zu ermitteln.
Als Sparkasse engagieren wir uns jedoch umfassend für das Gelingen der Energiewende in der Region. Dabei ist es uns ein Anliegen, private Kunden und Sparer, Verbraucher, Unternehmen und Institutionen vor Ort in die ökologische Weiterentwicklung unserer Region einzubeziehen. Die Refinanzierung unserer Kredite erfolgt über Förderbanken oder über Eigenmittel der Sparkasse.  Staatlich geförderte Finanzierungsprogramme (u. a. KfW, Lastenausgleichsbank, etc.) sind Bestandteil unserer Finanzierungsberatung im Privat- und Firmenkundengeschäft. Für unsere aktive Vermittlung von Förderkrediten wurden wir im Jahr 2019 von der Landesbank Baden-Württemberg mit dem Zertifikat "Prämien-Partner Förderberatung" ausgezeichnet.

Als regionales Kreditinstitut bieten wir allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu modernen Finanzdienstleistungen. Dazu gehören auch Anlageprodukte mit einem besonderen ökologischen und sozialen Nutzen. Zum Ende des Berichtsjahres 2019 waren unsere Kundinnen und Kunden mit einem Volumen von circa 3,6 Millionen Euro in nachhaltigen Anlageprodukten investiert.

Die energetische Modernisierung von privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden sowie die Investitionen in die Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz sind eine langfristige Aufgabe, an der wir als Sparkasse mit Ausdauer und Engagement arbeiten. Die Refinanzierung entsprechender Kredite erfolgte über Förderbanken oder über Eigenmittel der Sparkasse. Somit fördern wir den Umweltschutz und die Energie- und Ressourceneffizienz. Die Steigerung der Energieeffizienz in privaten Haushalten, Unternehmen und bei der öffentlichen Hand ist unabdingbar für das Erreichen aller Klimaziele. Das Volumen im Förderkreditgeschäft in 2019 belief sich im Bereich der Finanzierung ökologischer Zwecke auf über 21 Mio. EUR. Im Bereich der sozialen Zwecke belief sich das Volumen auf 12 Mio. EUR.
Darüber hinaus finanzieren wir den Bau von Schulen, Kindertagesstätten und altersgerechtes Wohnen. Die Refinanzierung dieser Kredite erfolgt über Förderbanken und Eigenmittel der Sparkasse Hegau-Bodensee. Damit unterstützen wir die Daseinsvorsorge in der Region und sichern eine zukunftsorientierte Standortentwicklung.  Die Optimierung der Finanzprodukte hinsichtlich ihrer Energieeffizienz zu ermittlen ist aufgrund der Immaterialität der Produkte sehr komplex.
Um nachhaltiges Wertpapiergeschäft in unserer Sparkasse zu gewährleisten, durchläuft jedes Finanzinstrument einen definierten Investmentprozess, der den langfristigen und nachhaltigen Erfolg für unsere Kunden fokussiert. Aber auch im Sinne des nachhaltigen Investierens halten wir qualitätsgeprüfte „Nachhaltigkeitsinvestments“ in Anleihen und Aktien bereit. Dabei bedienen wir uns der Expertise unserer Sparkassenorganisation, in der die Deka und die LBBW unterschiedliche Angebote zur Verfügung stellen.
Die Entwicklung neuer Produkte und Vertriebswege folgt bei der Sparkasse Hegau-Bodensee einem eng definierten Prozess. Er bindet die Interessen sämtlicher Anspruchsgruppen der Sparkasse umfassend mit ein. Dabei orientieren wir uns stets am Nutzen des neuen Produkts für unsere Kunden. Neue Produkte bringen wir grundsätzlich nur dann auf den Markt, wenn diese in einer Testphase ihre Nützlichkeit und nachhaltige Erfordernis unter Beweis gestellt haben. Unbeeinflusst ist dadurch unsere Verpflichtung, Finanzdienstleistungen allen Bevölkerungsschichten anzubieten und damit unter sozialen Gesichtspunkten eine Grundversorgung mit Finanzdienstleistungen für alle Einwohner im Geschäftsgebiet sicherzustellen.  
Wir wollen unseren Kunden die gesamte Bandbreite der Finanzdienstleistungen anbieten und sie mit langfristig sinnvollen Produkten versorgen. Unsere Kunden müssen das Produkt verstehen, beherrschen und gegebenenfalls die Risiken zweifelsfrei nachhaltig tragen. Wir prüfen unser Produktportfolio fortlaufend und bei Bedarf passen wir es an. Voraussetzung für die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen ist ein ausgewogenes Ertrags-/Risiko-Profil. Für neue Produkte ist grundsätzlich ein Einführungsprozess vorgesehen, sofern sich aus den MaRisk keine Erleichterungen ergeben. Details insbesondere zu den einzubindenden Stellen regeln die Arbeitsablaufbeschreibungen. Spekulative und hochriskante Umsätze im laufenden Geschäft sind kein Bestandteil des Geschäftsmodells der Sparkasse Hegau-Bodensee. Wir tragen stattdessen Risiken der Realwirtschaft in der Region mit. Wir achten dabei auf eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Risikoverteilung und auf die Vermeidung von Klumpenrisiken. Geschäftsbeziehungen zu einzelnen Branchen, deren Tätigkeiten mit dem Wertegefüge unserer Sparkasse nicht vereinbar sind, gehen wir nicht ein.
Unsere Produkte und Dienstleistungen wollen wir regelmäßig an die Bedarfe anpassen. Dafür wurde das neue Kundenforum "Treffpunkt Sparkasse - mit den Kunden im Dialog" institutionalisiert. Wir fördern und fordern Innovationen gezielt durch unseren etablierten „Kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ (KVP). Hier können unsere Mitarbeiter konkrete Ideen und Verbesserungsvorschläge zu unserer Weiterentwicklung - auch zum Thema Nachhaltigkeit- einbringen.

Nachhaltige Fonds und Zertifikate
Mit den nachhaltigen Fonds der DekaBank, der Landesbank Baden-Württemberg und weiteren Anbietern sowie Zertifikaten mit Nachhaltigkeits-Indizes als Basiswert bietet die Sparkasse ein breites Produktspektrum für Kunden, die ihr Geld in sozial und ökologisch besonders verantwortlich handelnde Unternehmen und Institutionen investieren möchten. Im Einzelnen wurde im Berichtsjahr in folgende nachhaltige Fonds investiert: Deka Portfolio Nachhaltigkeit Globale Aktien LBBW Global Warming LBBW Multi Global Plus Nachhaltigkeit Deka-Nachhaltigkeit Aktien CF (A) Deka-Nachhaltigkeit Renten CF (A) Swisscanto (LU) Equity Fund Sustainable AA Swisscanto (LU) Portfolio Fund Sustainable Balanced AA

Produkte zur Stärkung sozialer Eigenvorsorge
Eine eigenverantwortliche finanzielle Zukunftsvorsorge wird für die Menschen angesichts zunehmend instabiler Arbeitsverhältnisse und aufbrechender familiärer Strukturen immer wichtiger. Durch regelmäßiges Sparen sorgt die breite Mehrheit unserer Kunden vor. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase entschieden sich jedoch auch viele Sparer, ihre Gelder nur kurzfristig anzulegen. Insgesamt flossen im Berichtsjahr 146 Millionen Euro in Sichteinlagen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link (Seite 38)

(Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten)

Die Sparkasse Hegau-Bodensee ist Finanzdienstleister. Unsere angebotenen Produkte haben keine direkten negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen - deshalb werden diese auch nicht von uns ermittelt.