5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Der Inhaber Dr. Frank Simon trägt die Verantwortung für die nachhaltige Unternehmensführung.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Für die internen Abläufe des Instituts für Nachhaltigkeitsmanagement existieren keine separaten Regeln und Prozesse, da sie für ein Einpersonenunternehmen nicht notwendig sind. In der Zusammenarbeit mit Partnern werden die wesentlichen Nachhaltigkeitsdimensionen situationsbezogen in den Kooperationsverträgen festgehalten.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Zu den Leistungsindikatoren siehe Punkt 3. Die Empfehlungsquote wird durch Befragung ermittelt, die übrigen Indikatoren durch Aufzeichnungen und halbjährliche interne Analysen verifiziert.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator G4-56
Beschreiben Sie die Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen (Verhaltens- und Ethikkodizes) der Organisation. Link

Siehe Kriterium 2

(Werte nach ISO 26.000)

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Nicht relevant, da im Berichtsjahr 2016 keine Mitarbeiter beschäftigt wurden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator G4-51a
Vergütungspolitik – Berichten Sie über die Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und die leitenden Führungskräfte. Link

Der Zugang zu Informationen und Beratung in Nachhaltigkeitsfragen soll für Kunden nicht an der Vergütungspolitik scheitern. Grundsätzlich werden faire und im Markt angemessene Tagessätze vereinbart. Für soziale Organisationen gibt es Sonderregelungen. Mindestens 30 % der regulären Arbeitszeit im Durchschnitt von drei Jahren sollen ehrenamtlich erbracht werden.

Leistungsindikator G4-54
Nennen Sie das Verhältnis der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit signifikanten geschäftlichen Aktivitäten zum mittleren Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land. Link

Nicht relevant, da im Berichtsjahr keine Mitarbeiter beschäftigt wurden.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die wesentlichen Anspruchsgruppen des Instituts für Nachhaltigkeitsmanagement sind (potenzielle) Kunden, Kooperations- und Marktpartner, Wissenschaftler, Verwaltung, Verband- und NGO-Vertreter sowie die Medien. Es sind die Partner, mit denen das Institut sowohl in der geschäftlichen wie auch in der ehrenamtlichen Arbeit in Kontakt steht und die einen Beitrag leisten, sowohl die Arbeit des Instituts zu prägen wie auch der Weiterentwicklung des CSR-Gedankens in der Wirtschaft Impulse zu geben.

Der Austausch mit ihnen erfolgt in der Durchführung von Kundenprojekten, bei denen die Stakeholderperspektive immer ein integraler Bestandteil sind. Darüber hinaus erfolgt eine intensive Netzwerkarbeit im Rahmen des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik, dem Besuch und der Organisation von Konferenzen und Workshops, der Redaktion eines Webmagazins zur Wirtschafts- und Unternehmensethik sowie in der Übernahme von Lehraufträgen an Hochschulen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator G4-27
Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben. Link

Sustainable Development Goals: Bereits wenige Tage nach der Verabschiedung der SDGs im September 2015 fand die erste deutsche Konferenz zur Umsetzung der Ziele in praktisches Handeln im Rahmen einer DNWE Jahrestagung statt. Diese Tagung hat Dr. Frank Simon maßgeblich organisiert und auch die Dokumentation im Jahr 2016 begleitet (Forum Wirtschaftsethik 2015)

 

Vorbildliches Engagement in der Umsetzung von Unternehmensethik in der Praxis wird durch den Preis für Wirtschaftsethik des DNWE ausgezeichnet. Die Preisverleihung des Jahres 2016 an VAUDE wurde von Dr. Frank Simon organisiert.

 

Nationaler Aktionsplan Menschenrechte: Im Rahmen der Diskussion um den NAP hat Dr. Frank Simon zusammen mit dem EthNa Kompetenzzentrum der Hochschule Niederrhein drei Workshops zur Umsetzung von Menschenrechten in der Wirtschaft organisiert, u. a. mit Beteiligung des Instituts für Menschenrechte, dem deutschen Büro des UN Global Compact und Unternehmensvertretern.

 

Die in 2015 begonnene und in 2016 verstärkte Diskussion um die Flüchtlingsproblematik und die Frage nach „Solidarität“ führte zur Jahrestagung des DNWE mit dem Titel „Solidarität 3.0“, die von Dr. Frank Simon maßgeblich organisiert wurde.

 

Durch einen Impuls der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bereitete Dr. Frank Simon eine erste umfassende Artikelserie zu den ethischen Aspekten der Bioökonomie in 2016 vor, die im Jahr 2017 im Webmagazin www.forum-wirtschaftsethik.de unter Beteiligung namhafter Experten erschien.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Da die eigene Ressourcennutzung in erster Linie durch Büromaterialverbrauch und Reisetätigkeit verursacht wird, liegt das Augenmerk auf der Digitalisierung der Beratungsprozesse, um insbesondere eigene Reisetätigkeit und die der Kunden/Kooperationspartner zu vermeiden. Hierzu wird systematisch nach neuen Möglichkeiten elektronischer und audiovisueller Kommunikation gesucht.

 

Sofern sich durch die systematische Netzwerkarbeit neue Aspekte für Probleme bei Kunden oder Kooperationspartnern ergeben, werden diese auch nach Ablauf der direkten Arbeitsbeziehung in der Regel unentgeltlich weitergeleitet.

 

Für grundsätzliche Probleme, z. B. Informationsbeschaffung im Lieferkettenmanagement, werden übergeordnete Lösungen angestrebt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link (Seite 38)

Ethisches Investment steht nicht im Fokus. Eine entsprechende Kennzahl wird nicht erhoben.