5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die oberste Verantwortung in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit obliegt der Geschäftsführung. Diese definiert und veröffentlicht die strategischen Ziele. Die Verantwortung zu der Einhaltung der Ziele liegt in den Fachbereichen. Eine kontinuierliche Kontrolle erfolgt durch die Geschäftsführung anhand des Managementansatzes: Plan – Do – Check – Act.  

Zusätzlich ist ein Verantwortlicher für die Nachhaltigkeit auf operativer Ebene definiert.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Siehe Kriterium 5. Die Zuständigkeiten sind definiert und dokumentiert.
Die Nachhaltigkeitsstrategie wird nach dem Top-Down Prinzip im Unternehmen festgelegt und kommuniziert. Alle Nachhaltigkeit-relevantenTätigkeiten sind im Fachbereich Business Development verankert.
Die feste Integration der Nachhaltigkeitsstrategie in die Prozesslandschaft sichert eine erfolgreiche Umsetzung. Es erfolgt eine transparente Kommunikation und Dokumentation der Strategie.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Die Definition quantitativer und somit qualifizierbarer Kennzahlenbefindet sich derzeit noch in der Ausarbeitung. Es besteht das Ziel, den durch den Warenverkehr ausgestoßenen CO2 Emissiones Wert zu ermitteln und auf Produktebene bestimmen zu können. Nach dem Managementansatz Plan – Do – Check – Act erfolgt eine quantitative Soll-Ist Analyse. Die Kontrolle der sozialen Verantwortung erfolgt in regelmäßigen Abständen, indem der Erfolg der einzelnen Maßnahmen qualitativ bewertet und dokumentiert wird.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator G4-56
Beschreiben Sie die Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen (Verhaltens- und Ethikkodizes) der Organisation.

Die Werte sind Bestandteil des täglichen Handelns. Diese lauten: Vertrauen, Verbindlichkeit und nachhaltige Verantwortung. Es wird auf die Individualität jedes Einzelnen geachtet. Die Motivation erfolgt über den Teamgeist und das Engagement aller Beteiligten. Die Worte und Taten stimmen überein, die Stakeholder schätzen die Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Nachhaltige Wertschöpfung bei Leicher Engineering und messbarer Nutzen bei den Stakeholdern bestimmen das tägliche Planen und Tun.

Der interne Umgang mit Kollegen und die externe Kommunikation mit Stakeholdern basiert auf den Verhaltensstandards der Leicher Engineering. Leicher Engineering wendet den Verhaltenskodex des Landesverband Groß- und Außenhandel BGA an. Dieser beinhaltet neben allgemeinen Grundsätzen der der geschäftlichen Handlungen auch Regeln zum Verhalten gegenüber Wettbewerbern, Geschäftspartnern und Dritten. Die Vermeidung von Interessenskonflikten, der verantwortungsbewusste Umgang mit Informationen, sowie weitere Grundsätze der sozialen Verantwortung sind ebenfalls fester Bestandteil. Der Kodex ist für alle Mitarbeiter ersichtlich. Darüber hinaus besteht mit relevanten und direkten Stakeholdern eine vertragliche Vereinbarung zur Einhaltung der Verhaltensstandards.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

In dem Vergütungssystem der Leicher Engineering sind keine Nachhaltigkeitsziele integriert.
Ein solches Vergütungssystem ist nicht geplant.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator G4-51a
Vergütungspolitik – Berichten Sie über die Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und die leitenden Führungskräfte.

Es wird von einer Auslassung Gebrauch gemacht, da es sich hierbei um sensible vertrauliche Daten handelt.

Leistungsindikator G4-54
Nennen Sie das Verhältnis der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit signifikanten geschäftlichen Aktivitäten zum mittleren Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land.

Es wird von einer Auslassung Gebrauch gemacht, da es sich hierbei um sensible vertrauliche Daten handelt.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Leicher Engineering agiert ausschließlich im business to business Bereich. Die Produkte nehmen somit auf eine unterschiedlichste Art und Weise als Bestandteil einer Komponente einen Einfluss auf Mensch und Umwelt. Der Geschäftserfolg und die Reputation der Leicher Engineering werden zugleich stark von den Anforderungen und Bedürfnissen der Leicher Engineering beeinflusst. Aus diesem Grund bedarf es einem ausführlichen und intensiven Austausch mit den direkten Stakeholdern. Diese definieren sich wie folgt:

Die interessierten Parteien in diesem Zusammenhang sind

Die Stakeholder wurden mittels einer qualitativen Stakeholderanalyse identifiziert. Hierbei wurden alle Interessensgruppen identifiziert, die einen direkten Einfluss auf die Geschäftsbeziehung der Leicher Engineering haben.
Ein aktiver Stakeholderdialog trägt dazu bei, dass Trends frühzeitig erkannt, Risiken identifiziert und bestmöglich zu Chancen umgearbeitet werden. Das ist die Basis für ein zukunftsträchtiges Erreichen der Nachhaltigkeitsziele. Die Verantwortung des Stakeholderdialogs obliegt den Fachbereichen und wird von der Geschäftsführung unterstützt und kontrolliert. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator G4-27
Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben.

Der Informationsaustausch mit den Stakeholdern unterliegt oftmals Geheimhaltungsvereinbarungen. Aus diesem Grund können Themen und Anliegen, die durch die Stakeholder Kommunikation entstanden sind, nicht veröffentlicht werden.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Leicher Engineering entwickelt und optimiert mechanische Bauteile nach Kundenspezifikation. Die Definition des geeigneten Herstellverfahrens soll dem Kunden das größtmögliche Nutzen bieten, unter Berücksichtigung einer effizienten und nachhaltigen Herstellung. Es wird überwiegend mit Herstellerbetrieben zusammen gearbeitet, die eine nachhaltige und effiziente Produktion einsetzen.

 

Von der Entwicklung bis zur Serienlieferung wird der Prozess der Nachhaltigkeit unterstellt. Die Entwicklung erfolgt papierlos, es werden moderne Maschinen und Anlagen eingesetzt. Ebenso erfolgt die kaufmännische Projektphase unter Berücksichtigung der Papierlosigkeit. Bei der Herstellung werden effiziente Anlagen eingesetzt, die nicht nur ökonomische Vorteile bieten, sondern auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Die Verpackung der mechanischen Bauteile wird mit dem Kunden dahingehend abgestimmt, dass es sich möglichst um eine Mehrwegverpackung handelt oder zu einer Reduktion von Umverpackungsmaterial führt.

Es kann keine Aussage zur ökologischen bzw. sozialen Wirkung der Bauteile getätigt werden, da diese bei den Kunden der Leicher Engineering verbaut bzw. weiterverarbeitet werden. Oftmals stellen die mechanischen Bauteile keine Endprodukte dar

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen.

Es wird von einer Auslassung Gebrauch gemacht, da es sich hierbei um sensible vertrauliche Daten handelt.