4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit leistet TEQPORT - mit Unterstützung von Subunternehmern - die Identifikation und Beplanung, die Sammlung bzw. den Rückbau, den Transport, die Aufbereitung und die Vermarktung bzw. das Recycling von obsoleten Gütern der Informations- und Telekommunikationsinfrastruktur. Sowohl der Ursprung der Güter als auch die Erbringung der Dienstleistung erfolgt zum größten Teil in Deutschland und seinen Anrainerstaaten. 

TEQPORT wählt seine Geschäftspartner u.a. unter dem Aspekt der Einhaltung strenger Umweltrichtlinien aus und überprüft diese regelmäßig. Durch die enge Zusammenarbeit mit ausgewählten Subunternehmern und zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben wird gewährleistet, dass die wertvollen Ressourcen, die beim Rückbau von obsoleter Technik anfallen, dem Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Um Umweltbelastung durch unnötige Transporte zu vermeiden, werden lokale Partner eingebunden und die Transportlogistik stetig optimiert.

Um Risiken wie Kinderarbeit, Lohndumping, mangelnde Arbeitssicherheit und den falschen Umgang mit Recyclingmaterialien zu vermeiden, setzt TEQPORT - mit Ausnahme vom Handelsgeschäft - ausschließlich auf lokale Partner, welche kontinuierlich auditiert werden. Im Dialog mit den Partnern erarbeitet TEQPORT Best-In-Class-Prozesse.   

Auch der Geschäftsbetrieb von TEQPORT ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. So werden beispielsweise Betriebsmittel, wie Büroeinrichtungen und -utensilien, IT- und TK-Geräte für den eigenen Bedarf nach Möglichkeit gebraucht oder recycelt beschafft und eingesetzt. Moderne Medien werden genutzt, um Papierverschwendung zu unterbinden. Der Verbrauch von Einweg- und Mehrwegflaschen wird durch die Aufbereitung des Leitungswassers zu Tafelwasser reduziert. Bei Geschäftsreisen achten die Beschäftigten auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Fahrzeug im Fuhrpark wurde zuletzt durch ein Hybridfahrzeug ersetzt, das am Standort mit Ökostrom beladen wird.