4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Nachhaltigkeit bedeutet eine ganzheitliche Betrachtung aller Prozesse ohne eine zeitliche Begrenzung. Denn das Thema Nachhaltigkeit hat kein Verfallsdatum - es ist ein kontinuierlicher Prozess.
Ziel ist es, die erste Wahl bei unseren Kunden für nachhaltige Verpackungslösungen zu sein.
Eine Grundlage dabei ist unser Integriertes Managementsystem, welches die Elemente Qualität, Umwelt, Energie und Arbeits-/Gesundheitsschutz beinhaltet.

Die Blechwarenfabrik Limburg ist ein engagiertes Mitglied im Verband Metallverpackungen. Gemeinsam mit dem Verband und seinen Mitgliedsunternehmen haben wir uns das Ziel gesetzt, insbesondere die Recyclingquote zu steigern und ein positives Image des Wertstoffes Weißblech voran zu treiben.
Des Weiteren unterstützt die Blechwarenfabrik die europaweite Brancheninitiative "metal recycles forever". Die Initiative will dem Verbraucher das Recycling-Potenzial, das in der Metallverpackung steckt näher bringen. Seit Anfang 2015 können Füllguthersteller das neue Recyclinglogo auf ihre Produktverpackungen aus Metall aufbringen. So zeigen sie, dass sie auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft Wert legen und dabei auf Verpackungen setzen, die dies auch ermöglichen. Zugleich appelliert das Logo an die Konsumenten, selber tätig zu werden und den Kreislauf zu schließen.
Auch wenn Metallverpackungen jedes Jahr aufs neue Top-Recyclingraten erzielen, hat eine Studie im Auftrag vom europäischen Dachverband "Metall Packaging Euripe" ergeben, dass vielen Verbrauchern die besondere Eignung von Metall für Recycling nicht klar ist. Das Logo soll den unendlichen Kreislauf von Metall verdeutlichen. Zugleich hebt es den Beitrag, den Hersteller und Verbraucher von Verpackungen aus Metall für eine Kreislaufwirtschaft leisten, hervor.

Die Blechwarenfabrik Limburg betrachtet sich bewusst als Teil der Gesellschaft und der Lieferkette. Sie bewertet sorgfältig die Auswirkungen ihres Handelns und ihrer Produkte auf die unterschiedlichen Interessengruppen, ihre Stakeholder.
Umgekehrt bezieht sie deren Erwartungen und Anforderungen in ihre Geschäftspolitik ein.
Alle drei Jahre findet ein Stakeholder-Dialog statt. Auf Basis einer Befragung werden die wesentlichen Themen der Stakeholder bestimmt und in einer Wesentlichkeitsmatrix mit den wesentlichen Themen der Blechwarenfabrik abgeglichen.