4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Sparkasse Saarbrücken ist ein wichtiger Faktor des regionalen Wirtschaftskreislaufes und arbeitet zum Wohle der Menschen, der lokalen Wirtschaft und der Region. Als verlässlicher und kompetenter Partner bieten wir allen Bürgern, Selbstständigen, Wirtschaftsunternehmen, Vereinen und Kommunen moderne Finanzdienstleitungen an.
Die Förderung des Spargedankens, die Liquiditäts- und Kreditversorgung der regionalen Wirtschaft, Existenzgründungen und -festigungen, Produktangebote für die private Altersvorsorge sowie die Immobilienfinanzierung für Privatpersonen und Wirtschaftsunternehmen gehören u. a. zu den Kernaufgaben unseres Hauses.
Anders als im produzierenden oder verarbeitenden Gewerbe erbringen wir als Finanzdienstleister den Großteil unserer Wertschöpfung selbst. Eine detaillierte Betrachtung bzw. Analyse von Wertschöpfungsketten neben dem originären Bankgeschäft erfolgt aktuell aufgrund der untergeordneten Wesentlichkeit nicht.
Bereits im Rahmen der Umsetzung der EMAS-Verordnung (EU) 2017/1505 wurden in 2017 erstmals diejenigen Umweltauswirkungen analysiert, bewertet und berücksichtigt, die in vor- bzw. nachgelagerten Abschnitten des Lebensweges einer Finanzdienstleistung entstehen. Als exemplarische Finanzdienstleistung wurde die Prozesskette einer Anlageberatung analysiert. Dabei wird im Vorfeld ein Finanzcheck durchgeführt, mit dessen Hilfe in der späteren Anlageberatung Bedarfslücken erkannt, Handlungsbedarf abgeleitet und Beratungsanlässe geschaffen werden können. Hierzu müssen beispielsweise u. a. ein Arbeitsplatz, Büro- und Informationsmaterialien sowie die notwendige IT-Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden.
Bei der durchgeführten Lebenszyklusbetrachtung sind keine wesentlichen Umweltauswirkungen oder wesentliche Risiken festgestellt worden. Dennoch ist es unser Anliegen, die eigene Geschäftstätigkeit dabei so nachhaltig wie möglich zu gestalten. So sind etwa die Themen Betriebsökologie, Beschaffung oder auch der Umgang mit Partnern und Lieferanten fester Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Die Bestrebungen im Bereich Betriebsökologie umfassen beispielsweise alle direkten und indirekten Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit. Den Grundstein legten wir im eigenen Haus. Um den Gebäudebetrieb ökologisch verantwortlich zu gestalten, quantifizieren wir unsere Umweltleistung mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch und die daraus entstehenden Emissionen sowie weitere Umweltauswirkungen zu begrenzen. Auf diesem Weg haben wir bereits 2013 ein EMAS-zertifiziertes Umweltmanagement eingeführt, um konsequent unsere Umweltleistungen nachvollziehbar zu verbessern und zu steuern.
Auch der Umgang und die konkrete Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Lieferanten ist ein Aspekt unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Im Hinblick auf unsere Lieferbeziehungen pflegen wir ein Vorgehen, das neben Qualität, regionalem Bezug, Technologie, Kosten und Liefertreue auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Beim Einkauf und der Beschaffung wird beispielsweise allgemein darauf geachtet, dass in keiner Weise von einer Gesundheitsgefährdung für Kunden oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszugehen ist sowie der Aspekt der Umweltverträglichkeit berücksichtigt wird. Bereits bei der Auftragsvergabe wird die Einhaltung der zuvor genannten Aspekte thematisiert und letztendlich in der jeweiligen Vertragsgestaltung festgehalten.