4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Als Genossenschaftsbank handeln wir nach dem Regionalprinzip in und für die Metropolregion Hamburg. Durch unseren Förderauftrag und die damit streng risikoorientierte Erfüllung der realwirtschaftlichen Basisfunktionen – die sichere Anlage von Ersparnissen, qualitativ hochwertige Wertpapierberatung, sicherer Zahlungsverkehr, nachhaltige Kreditversorgung und die Unternehmens- inklusive Finanzberatung – stabilisieren und stärken wir die regionalen Wirtschaftskreisläufe.

Wir betrachten Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg und sind davon überzeugt, dass Unternehmen nur dann langfristig erfolgreich sein können, wenn sie weitsichtig, solide und verantwortungsvoll handeln. Wir beweisen unsere regionale Leistungsstärke auch in der bedarfsorientierten Zusammenarbeit mit den Spezialinstituten der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Damit erfüllen wir unsere Kernfunktion als genossenschaftliches Kreditinstitut: unseren Kunden ein komplettes Spektrum an erstklassigen Finanzdienstleistungen aus einer Hand anzubieten. Gleichzeitig greifen wir bei geschäftsstrategischen Entscheidungen auf das gemeinsam verankerte Werteverständnis innerhalb unser genossenschaftlichen Organisation zurück. So sind seit 2013 alle Gruppenunternehmen Mitglied im UN Global Compact und bekennen sich damit zur Umsetzung, Offenlegung und Förderung der zehn weltweit geltenden sozialen und ökologischen Prinzipien verantwortungsvollen Handelns.

Bei unseren Eigenanlagen werden neben einem Höchstmaß an Qualitäts- und Risikoanforderungen bei geschäftsstrategischen Entscheidungen der Hamburger Volksbank auch ethische Vorgaben zur Strukturierung der Eigenanlagen berücksichtigt. Durch die qualitätsorientierte Festlegung der Emittenten sowie die quantitative Begrenzung von Positionen wird möglichen Risikokonzentrationen vorgebeugt. Der größte Anteil unserer Eigenanlagen liegt bei der DZ Bank. Mit einem negativen Screening schließt die genossenschaftliche Zentralbank Investments aus, die ethischen, ökologischen oder sozialen Kriterien nicht entsprechen, wie zum Beispiel Verstöße gegen den Umweltschutz, Menschenrechte und Sozialstandards, Wettbewerbs- und Steuergesetze sowie in Bezug auf Korruption. Seit dem Frühjahr 2013 bietet die DZ Bank Gruppe keine Anlageprodukte mit Agrarrohstoffen mehr an und hat sich damit komplett aus dem Geschäft mit Nahrungsmittelspekulationen zurückgezogen.

Den größten Teil unserer Dienstleistungskette machen regionale Dienstleister aus. Zukünftig werden wir beim Einkauf einen verstärkten Fokus auf ökologische und soziale Kriterien richten. Dafür wird eine Nachhaltigkeitserklärung in unseren Dienstleistungsverträgen etabliert.