4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Unsere Wertschöpfung beginnt bereits beim Anbau unserer Rohstoffe und lässt sich grob in folgende Abschnitte unterteilen:
  1. Landwirtschaft
  2. Verarbeitung (können auch Lieferanten sein und damit Stufe 3 ersetzen)
  3. Lieferanten (Importeure, Händler) 
  4. Lebensmittelhandel & Onlineshop
  5. Konsumenten

Problemstellung
In Krunchy werden verschiedene Rohstoffe verwendet. Dabei gibt es Rohstoffe, welche mit Umweltrisiken verbunden sind, wie z.B. Palmfett oder Rohrzucker. Daneben gibt es Rohstoffe, die aus sozialen Risikoländern stammen, wie z.B. Kakao oder Kokos. Daher spielt Nachhaltigkeit bei Barnhouse in der gesamten Wertschöpfungskette eine große Rolle.

Maßnahmen
Bio
Bei Barnhouse werden ausschließlich Rohstoffe in Bioqualität bezogen und Produkte in Bioqualität produziert. Dies hat nicht nur positive Effekte auf unsere Umwelt, sondern leistet auch einen Beitrag zur Biodiversität. Ein aktiver Beitrag zur ökologischen Landwirtschaft ist uns wichtig. Dadurch minimieren wir Umweltrisiken.

Regional
Gemäß unserer Strategie beim Einkauf werden Rohstoffe so regional wie möglich, so global wie nötig bezogen. Wir versuchen für jeden Rohstoff eine regionale Alternativen zu finden. So beziehen wir einen Teil unseres Getreides aus unserem regionalen Anbauprojekt. Mit über 80 Partner-Landwirten pflegen wir ein enge Partnerschaft und backen unsere Krunchys mit deren regionalen Hafer- und Dinkelflocken.

Sozial
Der Barnhouse Kodex https://barnhouse.de/wp-content/uploads/2019/01/AGBs_Barnhouse.pdf
stellt die Grundlage unserer Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten dar.  Ihm zugrunde liegen internationale Standards und Richtlinien wie die Grundsätze der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die UN-Konventionen über die Rechte von Kindern. Dabei stellt der faire Umgang mit allen Geschäftspartnern die Grundlage unseres Wirtschaftens dar. Auch erwarten wir von unseren Lieferanten einen sorgfältigen und nachhatligen Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Um soziale Riskien in der Lieferkette zu minimieren, haben wir das Ziel alle Rohwaren, die aus BSCI-Risikoländer stammen (z.B. Kakao), mit anerkanntem Sozialzertifikat zu beziehen. In der Barnhouse Social Policy sind dabei die anerkannten Standards definiert. Weitere Informationen finden sich unter 17. Menschenrechte.

Umwelt
Barnhouse reagiert bei Rohstoffen, die potentiell umweltschädlich sind, mit Maßnahmen zur Reduzierung oder Substitution. Beispielsweise verzichten wir seit 2020 aufgrund der zunehmenden Zerstörung von Regenwald durch den Anbau und die daraus resultierende Abnahme von Artenreichtum auf Palmöl und haben dieses durch europäisches Sonnenblumenöl ersetzt.

Kommunikation
Bei der Identifikation von ökologischen oder sozialen Risiken in der Wertschöpfungskette werden von Barnhouse Anforderungen definiert. Vor Vertragsabschluss mit Lieferanten werden diese gemeinsam betrachtet und mögliche Lösungen gefunden.