4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater erbringen wir unsere Wertschöpfungskette durch unser Beratungsangebot größtenteils selbst und richten unser Beratungsangebot an unsere regionale Zielgruppe, den Unternehmen im westlichen Münsterland, aus. Die Tiefe der Wertschöpfungskette ist daher gering.

Dennoch sind wir bestrebt, in allen Bereichen Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen.  

Im Jahr 2019 investierten wir rund 1.555T € für Löhne, Gehälter und Sozialabgaben in unsere Mitarbeiter. Der größte Teil davon bleibt als Kaufkraft in der Region, weil unsere Mitarbeiter hier leben und arbeiten. Aufgrund dieser Investition sowie unserer persönlichen Präsenz in der Stadt Borken sind wir ein stabiler, wirtschaftlich attraktiver und nachhaltiger Arbeitgeber und Steuerzahler für die Region.  

Wir beauftragen vorrangig Dienstleister und Lieferanten aus der Region oder aus dem eigenen Mandantenkreis, um lange Lieferwege zu vermeiden und die Geschäftsbeziehung zu stärken. Die Dienstleister sind oftmals persönlich bekannt und langjährig am Markt. Hierbei sind wir mit den Lieferanten im stetigen Austausch. Eine weitere spezielle Kommunikation mit Lieferanten und Dienstleistern findet daher nicht statt. Von den Dienstleistern erwarten wir die Einhaltung jeweils geltender Umwelt- und Sozialstandards.  

Wir sehen derzeit keine ökologischen und sozialen Risiken innerhalb der Wertschöpfungskette. Das Risiko, dass Lieferanten und Dienstleister die vertraglichen Vereinbarungen nicht einhalten, kann nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen halten wir dieses Risiko jedoch für gering.