4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Als Basis unserer Nachhaltigkeitsstrategie wird mittelfristig jedes Produkt in Verwendung und Dienstleistung geprüft. Dazu wurde eine Richtlinie zum nachhaltigen Einkauf erstellt, die Kriterien für alle Produkte und Bereiche definiert, eine Selbstverpflichtungserklärung der Geschäftsleitung wurde unterzeichnet und öffentlich einsehbar für alle Abteilungen abgelegt. Eine Checkliste, die für alle Abteilungen transparent einsehbar und abrufbar ist, macht eine vergleichbare Prüfung aller Produkte auf Basis der angegebenen, nachhaltigen Kriterien möglich.

Lebensmittel, Möbel, Dekorationen und technische Geräte mit entsprechender Entstehung, Herkunft, Saison, Regionalität, Verfügbarkeit, Lebensdauer, Wartungszyklen sowie den Themen Transport, Logistik, Verpackungen und Ressourcenschonender Herstellung und Verpackung.
Diese Produkte und die anhängende Dienstleistung der Herstellung, Bereitstellung und des Transports werden in den einzelnen Abteilungen: Küche, Maintenance, Veranstaltungsverkauf geprüft.
Hier bedarf es nicht nur eines Dialoges mit den Lieferant*Innen, sondern auch die Durchdringung bis zum Hersteller*In.
Ein wichtiger Bestandteil ist hier die Akzeptanz der Kunden und die Preisgestaltung.
Die Kommunikation des Konzeptes bis in die letzte Reihe der Veranstaltungsteilnehmenden ist hier ein sehr wesentlicher Bestandteil, um Verständnis für das Angebot zu erlangen und auch ein Umdenken herbeizuführen, welches nicht nur auf Verknappung, Verteuerung und Verboten basiert.


Die Dienstleistung durch Menschen ist der zweite große Aspekt, die Bereitstellung von Lebenszeit der Mitarbeitenden zur richtigen Zeit in der richtigen Menge, wird zu einer zentralen Angelegenheit in der Veränderung der Branche. Ständige Verfügbarkeit und ein sehr großzügig gesteckter Rahmen an Arbeitszeit werden bisher als Zeichen der Dienstleistungsbereitschaft verstanden. Dieses falsche Verständnis muss sich in Zusammenarbeit mit den Kund*Innen, den Mitarbeitenden, dem Arbeitgebenden und auch unter Zuhilfenahme technischer Hilfeleistungen verändern.