4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Wertschöpfungskette als Dienstleistungseinrichtung ist sehr überschaubar, da sich die Materialflüsse überwiegend auf den Betrieb der Büroräume in Düsseldorf und Berlin sowie auf Dienstreisetätigkeiten innerhalb und außerhalb Deutschlands beziehen. Deshalb sind in der ZWH Entsorger (z. B. datenschutzgerechte Vernichtung), externe Dienstleister*innen (z. B. Steuerberatung), Fachhändler*innen für Büromaterial und elektronische Geräte, öffentliche Auftraggeber*innen (z. B. Bundesministerien), Kund*innen (z. B. Handwerksorganisationen), Privatkund*innen (z. B. Meisterschüler*innen), Logistikunternehmen, Mitarbeitende und Honorarkräfte an der Wertschöpfungskette der ZWH beteiligt.

Die ZWH achtet bei der Bereitstellung ihrer Dienstleistungen darauf, dass so viele Unterlagen wie möglich im ZWH-Intranet zur Verfügung gestellt und für Dienstreisen die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden. Beim Großteil der Produkte, d. h. Büromaterial und elektronischen Geräten, die sich die ZWH liefern lässt, berücksichtigt sie deren Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit sowie, dass sie unter guten sozialen Bedingungen für die herstellenden Arbeitenden produziert wurden. Regionalität spielt bei annähernd der Hälfte der Produkte, die sich die ZWH liefern lässt, eine Rolle. Allerdings befindet sich die ZWH mit ihren Mitarbeitenden aktuell im Prozess der gegenseitigen Sensibilisierung für das Thema Nachhaltigkeit sowie in der Planung für die Einführung von Nachhaltigkeit. Aufgrund dessen werden bisher in einem geringen Umfang Nachhaltigkeitsaspekte bei der Auswahl von Lieferant*innen sowie Fachhändler*innen beachtet und Lieferant*innen erst in der Zukunft nach ihren Zuliefer*innen befragt. Um die Mitarbeitenden zum Thema nachhaltige Beschaffung zu sensibilisieren, werden im November 2020 zwei Mitarbeitende an einer Schulung zu dem Thema teilnehmen.

Die ZWH achtet außerdem darauf, ihre Menge an Abfall zu reduzieren und so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Sie verkauft Restposten an Weiterverwender*innen in ihrem Netzwerk und nutzt zertifizierte Entsorger. Im digitalen Bereich nutzt die ZWH eine umweltbewusste Serverfarm für das Lernmanagementsystem ILIAS und die ZWH-Website. Diese wird mit Ökostrom betrieben.

Für die Dokumentation von Aufträgen, die Kundenbetreuung, die Kommunikation innerhalb der ZWH und mit Geschäftspartner*innen nutzt die ZWH bereichsübergreifend überwiegend digitale Kommunikationsformen. Ausnahmen sind u. a. Rechnungen, Vergabevermerke, Urlaubsanträge, Dienstreiseabrechnungen, Verträge (inklusive Anschreiben), Gehaltsschreiben, Entwürfe im Bereich Grafik und Öffentlichkeitsarbeit sowie Geheimhaltungsvereinbarungen für die Entwicklung von Prüfungsaufgaben, die ausgedruckt werden.