4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Wertschöpfungskette
Unsere Entscheidungen wirken sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus. Darum setzen wir mit unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten überall dort an, wo wir Verbesserungen erzielen können.

Wertschöpfungskette der Unternehmensgruppe:
    Einkauf, Qualität und CR
    Anbau und Produktion
    Lager und Logistik
    Filialen und Mitarbeiter
    Kunde und Verkauf

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Unser Einfluss 

Non-Food
Millionen von Kunden in Europa sollen mit gutem Gewissen bei uns einkaufen können. Damit dies möglich ist, übernehmen wir überall dort, wo wir unseren Einfluss geltend machen können, Verantwortung für sichere und faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Umweltstandards. Unser Non-Food-Sortiment umfasst unter anderem Textilien, Kosmetik- und Hygieneartikel sowie wöchentliche Aktionsartikel – von Elektronikgeräten über Haushaltswaren bis hin zu Möbeln. Die Lieferketten dieser Produkte sind vielfältig und weit verzweigt: Non-Food-Artikel durchlaufen in der Herstellung häufig mehrere Produktionsstätten in verschiedenen Ländern. Auch die Herausforderungen sind komplex: Themen wie Gebäudesicherheit, existenzsichernde Löhne oder die Reduktion von Chemikalien in der Textilproduktion erfordern eine branchenübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen (Non-Governmental Organisations – NGOs). Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit weiteren Akteuren in globalen Initiativen wie der amfori BSCI (Business Social Compliance Initiative) an diesen Herausforderungen. 

Wir setzen auf langfristige, faire und zuverlässige Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten, die unser Verständnis von Qualität und Verantwortung teilen. Sie lassen die von uns beauftragte Ware in Produktionsstätten in Ländern wie China, Bangladesch oder der Türkei herstellen. Gemeinsam arbeiten wir daran, hohe Umwelt- und Sozialstandards durchzusetzen. Der Schwerpunkt unserer Maßnahmen liegt auf Herkunftsländern, in denen das Risiko für Verstöße gegen Sozial- und Umweltstandards erhöht ist. Hierzu orientieren wir uns an der Liste der Länder, die von amfori (ehemals Foreign Trade Association – FTA) als Risikoländer eingestuft werden. Im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen stellen wir klare Anforderungen an unsere Lieferanten und die von ihnen beauftragten Produktionsstätten.

Food
Unser Food-Sortiment besteht vor allem aus Eigenmarkenartikeln, die wir für unsere Kunden auswählen und gestalten. Wir legen rohstoffspezifische Einkaufspolitiken fest und definieren interne Einkaufsrichtlinien. Dabei verfolgen wir einen risikobasierten Ansatz: Das heißt, dass wir dort ansetzen, wo ökologische oder soziale Herausforderungen bestehen und wo wir daher mit unseren Verbesserungen die größte Wirkung erzielen können. Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen und tauschen uns kontinuierlich zu unseren Nachhaltigkeitsanforderungen aus, damit diese unsere Anforderungen umsetzen können. Für viele Themen beteiligen wir uns darüber hinaus an branchen- oder Stakeholder-übergreifenden Initiativen, beispielweise zum Thema Südfrüchte. Damit wir die Umstellung der Rohstoffe bis zum Erzeuger steuern können, wird die Rückverfolgbarkeit der Produkte immer wichtiger. Unsere Kunden können mit dem ALDI Transparenz Code (ATC) die Herkunft von verschiedenen Produkten schnell ermitteln. Darüber hinaus arbeiten wir mit anerkannten Nachhaltigkeitslabels, -siegeln und -zertifikaten. 

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