4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Wertschöpfungskette lässt sich vereinfacht wie folgt darstellen:

Abfallanlieferung  Abfalllagerung  Feuerung/Dampferzeuger  Abgasreinigung  energetische Nutzung

Unter "Allgemeines" wird die Bedeutung des Standortes der RETA in unmittelbarer Nähe des Sodawerkes beschrieben. Der Dampf für die Sodaproduktion und deren Folgeprodukte ersetzt Primärenergieträger und limitiert den Ausstoß von Treibhausgasen (vgl. Kriterium 12). Gleichzeitig werden die entstehenden Abfälle der RETA verwertet, um die bei der Sodaproduktion entstehenden Kavernen zu sichern bzw. zu verfüllen. Auf diese Weise ist die RETA in das Nachhaltigkeitskonzept für die Gesamtproduktion des Sodawerkes systemisch eingebunden.

Mit der Einspeisung von elektrischer Energie in das öffentliche Leitungsnetz trägt die RETA als Betreiber durch Reduzierung des Bedarfes an Primärenergie und der damit verbundenen Einsparung von CO2-Äquivalenten aktiv zum Klimaschutz bei.

Ökologische Risiken sind – nicht zuletzt aufgrund der ökologischen Innovationen (vgl. auch Kriterium 1,10,12), der Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsbetrieben und langfristigen Geschäftspartnern aus der Region – nicht bekannt.

Soziale Risiken sind in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht bekannt (vgl. auch Kriterien 15, 16 und 17).

Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Geschäftspartnern ist ein reger Austausch hinsichtlich nachhaltigkeitsrelevanter Erfordernisse der RETA gewährleistet (vgl. auch Kriterium 18).