4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Nachhaltigkeit hat für die Wertschöpfung bei uns im Unternehmen eine hohe Bedeutung.

Integration der Nachhaltigkeit in die Stufen der Wertschöpfungskette
Stufe der Wertschöpfungskette Beschreibung Nachhaltigkeitskriterien
Direkte Lieferanten Lieferanten direkter Produkte und Dienstleistungen, z.B. Papier, Strom, Fernwärme. Nachhaltigkeitskriterien sind im Supplier Code of Conduct aufgeführt.
Diese sind:
Menschenrechte, Kinderarbeit,
Zwangsarbeit,
Vergütung und Arbeitszeiten,
Diskriminierung,
Arbeitsschutz,
Planung der betrieblichen Kontinuität,
Korruption/Bestechung,
Geldwäsche,
Datenschutz,
Kartell- und Wettbewerbsrecht,
Umwelt.
Kunden Versicherungskunden Datenschutzrichtlinie, Verhaltenskodex Vertrieb

Soziale und ökologische Probleme in der Wertschöpfungskette
Stufe der Wertschöpfungskette Problem Ansatz
Einkauf Papier Umweltbelastung durch Frischfaserpapier Die Umstellung auf Recyclingpapier wird geprüft.
Einkauf Fernwärme, Strom Umweltauswirkung, CO2-Emissionen Seit Januar 2020 bezieht die DEVK in der Zentrale und den Regionaldirektionen zertifizierten Ökostrom.
Einkauf von Produkten und Dienstleistungen generell diverse Nachhaltigkeitsaspekte Nachhaltigkeitskriterien sind im Supplier Code of Conduct aufgeführt. Diese sind: Menschenrechte, Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Vergütung und Arbeitszeiten, Diskriminierung, Arbeitsschutz, Planung der betrieblichen Kontinuität, Korruption/Bestechung, Geldwäsche, Datenschutz, Kartell- und Wettbewerbsrecht, Umwelt.


Die DEVK hat einen Supplier Code of Conduct, den alle wesentlichen Lieferanten, Dienstleister und Auftragnehmer unterzeichnen müssen. Aktuell gibt es bei der DEVK in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitsaspekte. Im Einkauf werden diese über den genannten Supplier COC geregelt. Auf der Kundenseite (nachgelagert) bietet die DEVK verschiedene Produkte an, die spezielle soziale und/oder ökologischen Mehrwert bieten. Die Produkte sind an entsprechender Stelle im Bericht aufgeführt.
Potenzielle negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte liegen zum Großteil im Bereich der Kapitalanlagen. Bei der Integration der Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage ist zu bedenken, dass sich insbesondere durch den Ausschluss von Emittenten das Universum möglicher Anlagen verkleinern kann. Das kann wiederum zu einer geringeren Diversifikation führen, was die Sicherheits- und Liquiditätsziele sowie statistische Risikomaße in der Kapitalanlage beeinflussen könnte. Die DEVK verzichtet daher weitgehend auf explizite Ausschlüsse und integriert die Nachhaltigkeitsrisikoanalysen in den Investmentprozess. Durch die weitest gehende Vermeidung eines pauschalen Ausschlusses besteht für uns als Investor auch die Möglichkeit, mit dem Management in Kontakt zu treten, um Veränderungen in Gang zu bringen. ESG-Integration bedeutet, dass Kapitalanleger in ihrer Analyse einzelner Investitionen, in ihrer Anlageentscheidung sowie über den ganzen Portfoliomanagement-Prozess hinweg systematisch ESG-Aspekte berücksichtigen.
  Bei Aktien und Zinsanlagen werden zur Beurteilung der Emittenten sektorspezifische Nachhaltigkeitsratings und ein normen- bzw. themenbasiertes Screening genutzt. So soll die Kapitalanlage z.B. nicht in Unternehmen oder Institutionen investiert werden, welche nach dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofes verbotene oder geächtete Waffen herstellen oder vertreiben. Die DEVK hat durch ISS ESG (ein Informationstool zu Environmental-Social-Governance-Ratings der Institutional Shareholder Services), Zugang zu zusätzlichen nicht-finanziellen Daten. ISS ESG liefert fundierte Einblicke in unternehmerische Geschäftspraktiken und damit verbundene Investmentrisiken und -chancen mittels eigener Research- und Analysemethoden.