4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die ZVO Holding ist mit dem Controlling, der Finanzbuchhaltung, der Revision und der Beteiligungssteuerung zentrales Element aller Ver- und Entsorgungsleistungen der ZVO-Unternehmensgruppe.
Die ZVO Holding hat Einfluss auf die Ausgestaltung der Leistungen sowie deren Preis-/Entgelt-/Gebührengestaltung und nimmt dies im Sinne der gemeinwohlorientierten Daseinsvorsorge wahr.
Als wesentlicher Bestandteil der Aufsichtsgremien der Gesellschaften können Entscheidungen insbesondere mit Auswirkungen auf Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz im Sinne der nachhaltigen Entwicklung beeinflusst werden.

Nachhaltigkeitsrelevanz

Nachhaltigkeitsrelevant sind insbesondere die nachhaltige Gestaltung der neuen ZVO-Unternehmenszentrale und die entsprechenden neuen Arbeitsprozesse (Abwärme aus dem Müllheizkraftwerk, Flächeneffizienz, ein generell sparsamer Umgang mit Ressourcen, ein System der Abfallgetrenntsammlung, Planungsprozesse im Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ein weitgehend papierarmes Büro durch eine schlanke und einheitliche Ablagestruktur, ein digitales Dokumentenmanagement etc. – vgl. Kriterium 10 und 12).
Im kommenden Berichtszeitraum wird geprüft, ob eine Systematisierung im Bereich der nachhaltigen Beschaffung bei der Holding etabliert werden kann.

Ökologische und soziale Probleme

Ökologische Probleme sind in der Wertschöpfungskette nicht bekannt, da sie durch die beschriebenen Maßnahmen bereits Berücksichtigung fanden. Soziale Probleme liegen in der Akzeptanz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund z.T. veränderter Arbeitsabläufe, Prozesse und Rahmenbedingungen. Gleiches gilt für die nachhaltige Beschaffung. Hier sind weitere Beteiligungsprozesse erforderlich, um Maßnahmen in Richtung Nachhaltigkeit verständlich zu machen und die Akzeptanz entsprechend zu fördern.  

Austausch mit Lieferanten und Geschäftspartnern

Die genannten Probleme betreffen in erster Linie interne Prozesse, daher hat es in diesem Bereich keinen Austausch mit Lieferanten und Geschäftspartnern gegeben. Diese werden jedoch sukzessive über den DNK-Prozess informiert, um eine weitere Sensibilisierung für Nachhaltigkeitsfragen in der Wertschöpfungskette zu erzielen.