4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Unser Geschäftsmodell ist auf die Bedürfnisse aller Menschen in der TechnologieRegion Karlsruhe  ausgerichtet. Ein kontinuierliches Engagement für wirtschaftliche, ressourcenschonende und soziale Entwicklungen ist daher selbstverständlich. Als Finanzdienstleister erbringen wir den Großteil der Wertschöpfung selbst. Die wesentliche Wertschöpfungskette der Sparkasse liegt in der Annahme von Geldeinlagen und deren Weitergabe in Form von Krediten, so dass im Kerngeschäft dem Nachhaltigkeitsaspekt in der Wertschöpfungskette nur eine untergeordnete Bedeutung beizumessen ist.

Eine kontinuierliche Betrachtung sozialer und ökologischer Probleme findet hier nicht statt. 

Doch fördert die Sparkasse mit bedarfsgerechten Produkten und Beratungsangeboten eine stabile Entwicklung der regionalen Wirtschaft, des Standorts sowie der hiesigen Infrastruktur. In nicht unerheblichem Maße beraten und vermitteln wir Förderkredite der KfW aus deren diversen Nachhaltigkeitsprogrammen. Im Wertpapiergeschäft sind sämtliche  von uns empfohlenen Investmentfonds (soweit vorhanden) mit dem entsprechenden Morningstar Portfolio ESG Score ausgestattet, was sicherstellt, dass Kundennachfragen bzgl. der Nachhaltigkeit der jeweiligen Produkte fundiert beantwortet werden können. Im Bereich der Sparprodukte wurde in 2018 das neue Passivprodukt Sparkassen-Umwelt-Sparen entwickelt, bei dem das durch unsere Kunden investierte Geld von uns vollständig zur Finanzierung von regionalen Projekten rund um die Themen „Erneuerbare Energien“ und „Energieeffizienz“ verwendet wird. Die Kunden erhalten so eine Plattform, um sich direkt nachhaltig in der Region zu engagieren. Über die Mittelverwendung (in Summe) werden wir jährlich in der Internet-Filiale berichten.

Im Bankbetrieb berücksichtigen wir soziale und ökologische Aspekte beim Einkauf von Dienstleistungen und Produkten. Die Lieferkette betrifft vor allem die Beschaffung von Infrastruktur zur Datenverarbeitung, Telekommunikation sowie Gebäude, Logistik und Büromaterial. Dabei werden vorzugsweise regionale Dienstleister und Lieferanten ausgewählt. Auch ohne einen Beschaffungsleitfaden, der Vorgaben zur Beachtung von Umwelt- und Sozialaspekten bei der Lieferantenauswahl macht, werden bei einzelnen Entscheidungen diese Aspekte berücksichtigt. Ein institutionalisierter Prozess in der Kommunikation mit Geschäftspartnern besteht derzeit aber nicht. Doch betrachten wir eigene Baumaßnahmen schon seit Jahren unter ökonomischen und ökologischen Aspekten. Auch sind die Optimierung der Verfahrensweisen in den betrieblichen Abläufen und der eingesetzten Technologien, die Verwendung umweltverträglicher Produkte sowie die Beachtung der nationalen gesetzlichen Normen und internationalen Standards zum Umweltschutz Teil unseres täglichen Handelns. 

Auf der sozialen Ebene hat die Achtung der geltenden gesetzlichen Normen und internationalen Standards zu Grund- und Menschenrechten sowie zur Gewährung fairer Arbeitsbedingungen eine wichtige Rolle.