4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Naturgemäß ist die Wertschöpfungskette bei Finanzinstituten sehr schmal. Die Sparkasse Rhein-Maas erbringt den größten Teil der Wertschöpfungskette selbst durch ihre Finanzdienstleistungen bzw. in der Betreuung und Beratung Ihrer Kunden. Durch die Immaterialität des Bankgeschäfts ist die Wertschöpfung im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe als gering einzustufen und Nachhaltigkeitsaspekte dabei eher von untergeordneter Bedeutung.   

Durch unser Geschäftsmodell wird der Nachhaltigkeitsgedanke in der Region unterstützt. Durch die Umwandlung von Kundeneinlagen in Kredite für den Wohnungsbau und Unternehmensinvestitionen werden nachhaltige Investitionen unterstützt (s. auch Kriterium 10). Neben der Förderung gemeinnütziger Projekte ist die Sparkasse ein bedeutender Steuerzahler und leistet damit auch einen bedeutenden finanziellen Beitrag für die Kommunen.  

Im Rahmen der ganzheitlichen Beratung bieten wir allen privaten und gewerblichen Kunden Zugang zu passenden Finanzdienstleistungen und auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Personen- und Altersgruppen zugeschnittene Beratungsansätze („Beziehungs-Banking“). In diesem Sinne werden unsere Beschäftigten immer weiter qualifiziert und unterstützt.

Die mit stetig steigenden Informationspflichten einhergehende Komplexität von Finanzprodukten wollen wir damit reduzieren und unseren Kunden somit verständlich zu machen.  

Gleichzeitig unterstützen wir die Kunden auch bei ihren Wünschen nach Digitalisierung und der Möglichkeit, Finanzdienstleistungen jederzeit  und an jedem Ort in Anspruch nehmen zu können. Online-Banking und die Sparkassen-App gehören hier genauso dazu wie die Nutzung des elektronischen Postfachs, um beispielsweise den Druck der Kontoauszüge zu minimieren und damit natürlich auch den Papierverbrauch zu reduzieren. 

Weitere Ansatzpunkte sind hier auch die bildschirmgestützte Beratung zusammen mit dem Kunden, die die klassische -papiergebundene- Beratung nach und nach ersetzt. Auch damit wird dem ökologischen Problem „Papierverbrauch“ Rechnung getragen.  

Die Digitalisierung ermöglicht es uns, durch die Reduzierung der Ressource "Papier" einen wesentlichen ökologischen Beitrag zu leisten. 

Als Dienstleistungsunternehmen spielt der Einkauf von Produkten und Waren für uns eine untergeordnete Rolle; dennoch achten wir z. B. beim Einkauf von Papier darauf, dass dieses recyclebar und mit Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen hergestellt ist. Es wird nur Papier mit dem EU-Ecolabel genutzt. In der Beschaffung legen wir Wert auf die Einbindung von Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe sowie ortsansässiger oder regionaler kleiner und mittlerer Unternehmen bzw. Anbieter. Diese unterliegen somit alle der deutschen Rechtsbarkeit und Kontrolle der zuständigen Behörden (s. Kriterium 17).  

Den regelmäßigen Austausch bzw. Dialog mit unseren Lieferanten über das Thema Nachhaltigkeit suchen wir daher nicht. Als ausschließlich regional agierendes Dienstleistungsunternehmen sehen wir entlang unserer Wertschöpfungskette keine sozialen oder ökologischen Risiken.