4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Wertschöpfungskette eines Versicherungsunternehmens lässt sich in folgenden Prozessen darstellen: Hinzu kommen unterstützende Prozesse: Diese Prozesse werden weitestgehend von der Concordia selbst erbracht. Insbesondere in diesen Prozessen werden laufend Möglichkeiten der Integration von Nachhaltigkeitskriterien überprüft. Dies ergibt sich bereits durch die Wesentlichkeit, die in Kriterium 2 dargestellt wird. In unseren wesentlichen Handlungsfeldern werden Nachhaltigkeitsaspekte durch die Integration von ökologischen und sozialen Kriterien berücksichtigt. Insbesondere durch die Kapitalanlagerichtlinie wird bereits in diesem Handlungsfeld auf eine ökonomisch tragfähige und verantwortungsbewusste Anlagestrategie geachtet.

Es besteht eine gute Übersicht über die Wertschöpfungskette. Nachhaltigkeitsaspekte können dementsprechend auf den zentralen Wertschöpfungsstufen gut nachvollzogen werden. Die Nachhaltigkeitskriterien können bei Versicherungen in jeder Wertschöpfungsstufe und Funktion voneinander abweichen, was in den einzelnen Kennzahlen dieses Berichts sichtbar wird.

Mit unserer vor- und nachgelagerten Lieferkette und mit Kooperationspartnern gehen wir verstärkt in den Austausch und erarbeiten gemeinsam Wege und Lösungen, um auch hier Nachhaltigkeitsaspekte zu integrieren. Dafür werden bei der Beschaffung bereits Nachhaltigkeits­standards abgefragt, welche maßgeblich in die Kaufentscheidung einfließen. 

Im Kriterium 9 wird genauer beschrieben, wie wir mit verschiedenen Stakeholdern in Kontakt treten.