4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Als reines Dienstleistungsunternehmen erfolgt der nahezu ausschließliche Teil unserer Wertschöpfung innerhalb unseres Unternehmens bzw. bei unseren Kunden vor Ort. Input für unsere Wertschöpfung erhalten wir auf Veranstaltungen oder bei Weiterbildungen (größtenteils digital).

 

Unsere Wertschöpfungskette in 3 Schritten:

- Eigene ständige Weiterbildung
- Ideen entwickeln und Wissens-Umwandlung in anwendbare Format
- Praxisnahe Vermittlung unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen


Wir vermitteln die praxisnahe Anwendung in Form von Seminaren, Beratung, Audits, Moderation und durch Dozententätigkeit. Unser Kernkapital ist unser Expertenwissen und unsere Erfahrung im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens.

 

Zugekauft werden hauptsächlich


Serviceleistungen:
Bank-, Versicherungs-, Internet-, Telefon-, Domain-, Beratungs- und Mobilitätsleistungen, sowie Design & Marketin
g

Verbrauchsgüter:
Ernährung, Elektrizität, Erdgas, Benzin, Büromaterial

Auswahl von Kooperationspartnern:
Über den rein materiellen Einkauf hinausgehend arbeiten wir in einigen Projekten mit Kooperationspartnern zusammen, die wir gezielt ausgesucht haben und an die wir weitgehende Anforderungen stellen.



In den Bereichen Serviceleistungen und Verbrauchsgüter stellen wir hohe Anforderungen, schätzen unseren Einfluss (aufgrund unserer Unternehmensgröße) allerdings als gering ein. Wir sehen hier unsere Möglichkeiten in der Auswahl nachhaltiger Unternehmen und Produkte bzw. Dienstleistungen. Die Serviceleistungen und Verbrauchsgüter wählen wir nach öko-sozialen Grundsätzen und unseren 5-R des Ressourcenverbrauchs aus.

Unsere Kooperationspartner (Projektzusammenarbeit) wählen wir sehr genau aus und schätzen unseren Einfluss als wesentlich ein.

 

Lieferanten-Gruppen

Unsere Kooperationspartner Gruppen

Berater

Groß- und Einzelhandel

Subunternehmer

Hersteller

Versorger (Energie, Telefon, Internet)

Berater

Auditoren

Die 5-R unseres Ressourcen-Bedarfs:

Rethink: Ist diese Beschaffung/Verbrauch notwendig? Gibt es Möglichkeiten darauf vollständig zu verzichten?

Refuse: Wie lassen sich (unnötige) Verbräuche (Energie, Verpackungen, Dienstreisen, etc.) ablehnen?

Reduce: Wie können die benötigten Beschaffungen in der Gesamtmenge reduziert werden? Wie können die öko-sozialen Anteile gesteigert und dadurch

schädliche Anteile vermieden werden?

Reuse: Verwenden wir bereits alle unsere existierenden Materialien wieder?

Recycle: Sind die zu beschaffenden Materialien stofflich bzw. umweltfreundlich verwertbar?

 

Bei der Auswahl unserer Kooperationspartner erwarten wir eine Zertifizierung nach oder eine Erstellung in Übereinstimmung mit einem der folgenden Standards GWÖ, GRI, DNK oder ein zertifiziertes Managementsystem nach ISO 14001 bzw. EMAS.

 
Kommunikation mi Lieferanten-Gruppen:
Mit Groß- & Einzelhandel, Herstellern und Versorgern findet die Kommunikation passiv statt. Informationen über die betroffenen Unternehmen werden via Internet gesammelt und evauliert. Zu den Beratern und Subunternehmern besteht immer eine direkte Kommunikation. Die Nachhaltigkeitsanforderungen gehören zum regelmäßigen Inhalt der Kommunikation, da es sich in der Regel um Nachhaltigkeits-Projekte handelt.

Die Kommunikation mit unseren Kooperationspartnern findet regelmäßig und intensiv statt. Die Nachhaltigkeitsentwicklungen sind regelmäßiger Bestandteil von Treffen, Gesprächen etc.

Die Nachhaltigkeitsleistungen unserer wesentlichen Lieferanten (Anteil am Gesamteinkaufsvolumen ≈ 80%) evaluieren wir regelmäßig.

Ausführliche Informationen zu unseren wesentlichen Lieferanten und unseren Lieferanten-Evaluationskriterien finden sie unter 17. Menschenrechte und SRS-414-1.

Zu den meisten unserer Lieferanten bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen.