4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Als integrierter Systemanbieter für optisch anspruchsvolle Kunststoffteile und -baugruppen deckt die Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoffeinkauf über die Synthese und Formulierung von Materialsystemen über die Produktion, Montage bis hin zur Veredelung und Vertrieb ab.  Wir sind uns als stark wachendes mittelständisches Unternehmen unserer Verantwortung für nachhaltiges Handeln in der Region Ostwestfalen-Lippe bewusst und verfolgen seit einigen Jahren über die gesamte Wertschöpfungskette ökonomische, ökologische und soziale Zielsetzungen.  

Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG ergänzt mit diesem Schritt ihre Wertschöpfungskette und übernimmt als Partner seiner sehr viel größeren Kunden die Gesamtverantwortung für ausgewählte komplette Baugruppen. Die Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG steuert und verantwortet alle Schritte von Entwicklung bis hin zur Veredelung der zu Baugruppen montierten Kunststoffteile.  

Ein wesentlicher Aspekt der Nachhaltigkeit in unserer Wertschöpfungskette – von der ersten Bearbeitung der Rohstoffe über Produktion und Montage bis zur Veredelung – liegt im Energieverbrauch. Daher ist der nachhaltige, effiziente Umgang mit Energie ein Ziel. Dieses gestalten wir zukünftig durch eine transparente Darstellung der Verbräuche und ermöglichen so eine höhere Überprüfung der Vergleichbarkeit.  

Die Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG tritt auch als Einkäufer am Markt auf. Die Lieferanten der Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG verpflichten sich bei Vertragsunterzeichnung die für den jeweiligen Standort gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu befolgen. Der weitaus größte Teil der in der Lieferkette vorgelagerten Unternehmen ist in der Europäischen Union ansässig, so dass strenge nationale Vorgaben und Gesetze in Bezug auf Arbeits- und Menschenrechte eingehalten werden. Zudem verfügen die größten Lieferanten der Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG über eigene umfassende Nachhaltigkeits- und Supply Chain Management Systeme, so dass hier kein Risiko für Zwangs- oder Kinderarbeit besteht. Diese werden unsererseits jährlich über ggf. Lieferantenselbstauskünfte bei den Lieferanten abgefragt und finden in der Lieferantenbewertung Berücksichtigung.

Um die Überprüfung der Nachhaltigkeitsstrategien auch bei den Lieferanten und Dienstleister zu überprüfen, wird seitens der EKT das Dokument  „Verhaltenskodex für Lieferanten und Dienstleister“ ins Leben gerufen.
Dieser basiert auf den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen sowie der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über die grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und wird zukünftig in regelmäßigen Abständen bei den Lieferanten und Dienstleistern in Form einer Selbstauskunft abgefragt.

Ziel ist die gemeinsame Verbesserung der Situation, um die Anforderungen des Verhaltenskodex zu erfüllen. Die Eifler Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG und die EKT CZ k.s. behalten sich dann vor, bei Verstößen geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Als Zielsetzung seitens EKT wird angestrebt, zukünftig in regelmäßigen Abstände die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards bei seinen Lieferanten und Dienstleistern abzufragen und im Bedarfsfall diese durch einen Nachhaltigkeitsaudit direkt beim Lieferanten zu überprüfen.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind der EKT keine sozialen oder ökologischen Probleme auf den einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette bekannt. Die Kenntnis über soziale – z.B. Zahlung unterhalb Mindestlohn – und ökologische – z.B. illegale Entsorgung umweltgefährdender Stoffe – hätte anlassbezogene Lieferantengespräche und ggf. eine Beendigung der Geschäftsbeziehung zu diesem Lieferanten zur Folge.