4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Wertschöpfung der Transformation zur Nachhaltigkeit GmbH basiert auf Beratungs-, Konzeptions- und Dienstleistungen. Für die Realisierung werden handelsübliche Waren und Dienstleistungen in Anspruch genommen und dabei nach Möglichkeit und Verfügbarkeit die gesamte Liefer- und Wertschöpfungskette betrachtet. Die Wertschöpfungskette ist überschaubar: Büromaterialien, Nutzung von Energie für Rechner und Kommunikation, Nutzung von Wasser, Entsorgung, Nutzung von Fremdräumen (ohne Einfluss), Büro (Versorger ist gesetzt) und Homeoffice (eigenen Anteil kann ich unmittelbar steuern). Die Grundsätze für Beschaffung, Mobilität, Logistik, Kommunikation, Bewirtung sind denkbar einfach: lokal und regional, saisonal, fair, ökologisch. In jedem Fall gilt: Vor- und nachgelagerte Bereiche (in Bildungsinstituten und Unternehmen) kann ich beeinflussen und Veränderungen kontinuierlich ansteuern. Auch die Ablehnung von Aufträgen ist denkbar und erfolgt nach dem Leitbild „Purpose statt Profit“.   

Für die Bewirtung von Kunden werden Kaffee, Obst und Schokolade aus nachweislich nachhaltiger Produktion gereicht; das Mineralwasser kommt aus der Region, Verpackungen werden möglichst vermieden. Bestellungen und Auftragsvergaben erfolgen unter Berücksichtigung von CO2-Emissionen (Vermeidung, Reduzierung, Kompensation) und der Einhaltung von Sorgfaltspflichten. Hierzu wird entsprechend recherchiert vor Auftragsvergabe bzw. Bestellung. Lehr- und Beratungsleistungen werden in der Regel mit eigenen Ressourcen und in Werk-Partnerschaft erbracht, wobei die Auswahl der Partner/-innen auf Basis des Bekenntnisses zum Prinzip der Nachhaltigkeit und der nachvollziehbaren Realisierung (z. B. mittels DNK-Entsprechenserklärung) erfolgt.   

Update: Der Produktionsbereich „rething - Upcycling-Produkte“ wurde 2019 vollständig an den Verein für Behindertenhilfe Wiesbaden Rheingau Taunus e. V. übergeben. Im dort neu geschaffenen Berufsbildungsbereich ist auch der Erwerb hauswirtschaftlicher Tätigkeiten eingebunden. In diesem Kontext wurde ein Nähatelier eingerichtet, zu dessen Ausstattung wir mit Geräten und Material beitragen konnten.