4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Als Beratungsunternehmen der öffentlichen Hand fühlt sich die PD einer nachhaltigen Unternehmensführung verpflichtet und achtet auf die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien. Dies gilt sowohl für die Erbringung eigener Beratungsleistungen als auch für den Einkauf von Vorprodukten und Dienstleistungen. Die PD gehört nicht zu den produzierenden Unternehmen, insofern fällt der mit der Leistungserbringung verbundene CO2-Ausstoß im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen wie etwa dem Handel oder der Energieerzeugung gering aus (weitere Informationen zur Implementierung nachhaltiger Prozessabläufe bei der PD finden sich unter Kriterium 3 und 6).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angewiesen, im Rahmen der Beratungsleistungen und der Beschaffung von Arbeitsmaterialien (etwa aus dem Bereich der Hard- und Software) auf die Einhaltung von Nachhaltigkeitsaspekten bei den Zulieferern zu achten. Deshalb bezieht die PD ihre Vorprodukte und Arbeitsmaterialien hauptsächlich von Anbietern, die die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen ihrer eigenen Nachhaltigkeitsberichterstattung offenlegen bzw. durch eine unabhängige Zertifizierung nachweisen können (siehe hierzu auch Kriterium 17). Bislang erfolgt von Seiten der PD noch keine systematische Ansprache von Lieferanten und Geschäftspartnern, um hierüber Mindestnachhaltigkeitsstandards für die Zusammenarbeit mit der PD zu definieren.

Wie unter Kriterium 3) Ziele dargelegt, ist unser Beratungsanspruch stets, unseren Kunden eine unabhängige, fachlich-fundierte und wirkungsorientierte Beratung zu bieten, die eine langfristig funktionierende Lösung für moderne Verwaltungen und öffentliche Infrastruktur beinhaltet. Von unwirtschaftlichen, nicht nachhaltigen Projekten raten wir konsequent ab.