4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Natursteingewinnung und -verarbeitung in Abbauländern wie Indien, Afrika oder China und der Transport aus Übersee erfolgen häufig unter Verletzung der Menschenrechte und gehen mit Umweltzerstörung einher. Am bedeutsamsten für die nachhaltige Wertschöpfung ist für uns, wo und wie der Naturstein gewonnen und verarbeitet wird.   Die Überprüfung der gesamten Lieferkette für Natursteinmaterial aus Übersee hinsichtlich sozialer Nachhaltigkeitskriterien ist nach wie vor sehr schwierig. Selbst Gütesiegel wie Fair Stone oder Xertifix können nicht garantieren, dass das Natursteinmaterial in den Abbauländern nicht von Kinderhand oder durch Lohnsklaverei gewonnen bzw. verarbeitet wurde.   Daher wird von uns ausschließlich deutscher oder europäischer Naturstein bezogen, und zwar zu 100 % von deutschen Zulieferern. Die Überprüfung der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitskriterien erstreckt sich auf die direkten Zulieferer: Ökologische Aspekte in der Nutzungsphase:
Grabmale aus Naturstein haben eine sehr lange Nutzungsphase, oft mehr als 20 Jahre, und bleiben bei guter Gestaltung zeitlos schön.

Ökologische Aspekte nach der Nutzungsphase:
In der Regel werden nicht mehr genutzte Grabmale von den Friedhofsverwaltungen wie Abfall behandelt und zu minderwertigem Schotter für den Baubereich verarbeitet. Grabmalrecycling hat in jedem Fall positive Umwelteffekte, durch die Erhaltung der individuellen und hochwertigen Ressource Naturstein und kurze Lieferwege.