3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Unter Nachhaltigkeit versteht die Sparkasse den Dreiklang aus ökologischen, sozialen und ökonomischen Faktoren. Eine weitere Leitschnur ist die so genannte "Brundtland-Definition": Um die Stabilität und Zukunft unserer Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme zu sichern, muss eine Entwicklung erreicht werden, die den Bedürfnissen der gegenwärtigen Generationen gerecht wird, ohne zukünftige Generationen zu belasten. An diesen Grundsätzen richtet die Sparkasse ihr Handeln zunehmend aus: Proaktiv und aus Überzeugung. Dabei hat sie die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die Sustainable Development Goals (SDGs) im Blick.

Im Rahmen des Nachhaltigkeits-Checks des Sparkassenverbands Baden-Württemberg 2019 wurde das Ziel der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsengagements priorisiert. Dabei strebt die Sparkasse an, sich jährlich anhand anerkannter Nachhaltigkeits-Branchenstandards mittels des Nachhaltigkeits-Checks des Sparkassenverbands Baden-Württemberg messen zu lassen und dabei ins "vordere Drittel" der teilnehmenden Sparkassen vorzustoßen.

Ein weiteres Ergebnis des Nachhaltigkeits-Checks 2019 ist die Abfassung von Leitlinien der Nachhaltigkeit und der Anstoß eines konkreten Maßnahmenprogramms, das das Feld Geschäftsbetrieb mit den Geschäftsaktivitäten Anlageberatung, Produktangebot, Kreditgeschäft, Eigengeschäft sowie die Bereiche Personal, Strategie und Kommunikation umfasst.

Die Zielerreichung wird durch das hierfür eingerichtete Nachhaltigkeitsmanagement -"Expertenteam Nachhaltigkeit"-, bestehend aus Fach- und Führungskräften aller tangierten Bereiche der Sparkasse, kontrolliert. Das Nachhaltigkeitsmanagement unterliegt einer regelmäßigen Berichtspflicht an den Vorstand der Sparkasse.