3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Die Nachhaltigkeitsstrategie hat die gesamte Geschäftstätigkeit im Blick, um nachhaltigeren Konsum und Tourismus in der Breite des Marktes zu etablieren. Die REWE Group formuliert Ziele und scheut auch vor komplexen Problemstellungen nicht zurück.  

Innerhalb der für die vier Nachhaltigkeitssäulen definierten Handlungsfelder legt jede Vertriebslinie die Schwerpunkte auf die für sie relevanten Themen. Den vier Nachhaltigkeitssäulen stehen Bereichsvorständ:innen oder Geschäftsführer:innen vor, um der Bedeutung der Nachhaltigkeitssäulen und deren Arbeit Rechnung zu tragen. Aus den Nachhaltigkeitssäulen heraus werden Maßnahmen passend zu den Zielen und Positionierungen der Vertriebslinien erarbeitet, die im Rahmen der regulären Jahres- und Strategieplanung der Vertriebslinien entschieden werden. Die Verantwortung ist so bis hin zur operativen Ebene in die etablierten Entscheidungsprozesse integriert.

Grüne Produkte

Thema KPI Ziel Status
Trainingsprogramm für bessere Arbeitsbedingungen Anteil der strategisch relevanten Produktionsstätten, die in ein Trainingsprogramm (Capacity-Building) integriert sind 100 % bis Ende 2030 in Umsetzung
Beschwerdemechanismus Einführung eines Beschwerdemechanismus-Systems in relevanten Lieferketten Ende 2025 in Umsetzung
Umweltprogramm Anteil der relevanten Food- und Non-Food-Produzenten, die in einem Umweltprogramm integriert sind (REWE und PENNY in Deutschland) 100 % bis Ende 2030 in Umsetzung
Verpackung Anteil umweltfreundlicherer Eigenmarkenverpackungen 100 % bis Ende 2030 in Umsetzung
Treibhausgasemissionen in der Lieferkette Absolute Treibhausgasemissionen in den Lieferketten der Eigenmarkenartikel (REWE und PENNY in Deutschland) Bis 2030 gegenüber 2019 um 15 % reduzieren in Umsetzung
Zucker- und Salzgehalt Anteil der Eigenmarkenartikel, die auf den Zucker- und Salzgehalt überprüft wurden 100 % bis Ende 2020 Ziel erreicht
Anteil der relevanten* Eigenmarkenartikel, bei denen eine Zucker- oder Salzreduktion umgesetzt wurde 50 % bis Ende 2020 Ziel erreicht

*Nicht relevant sind z.B. Monoprodukte wie beispielsweise Reis, Kartoffeln oder Mehl sowie Produkte, die keinen Zucker-/Salzzusatz haben, wie Mineralwässer, Speiseöle oder Essig.  

Zudem gibt es Ziele für einzelne Rohstoffe wie z.B. Fisch, Palmöl, Kakao, Kaffee, Eier oder Baumwolle. Mehr Informationen finden sich im REWE Group Nachhaltigkeitsbericht in den Abschnitten Fokusrohstoffe – Food und Fokusrohstoffe – Non-Food.


Energie, Klima und Umwelt 

Thema KPI Ziel Status
Treibhausgasemissionen auf Unternehmensebene Treibhausgasemissionen (CO2-Äquivalente) für Deutschland und Österreich pro Quadratmeter Verkaufsfläche Bis 2022 gegenüber 2006 halbieren -53,6%
Kältemittelbedingte Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche (in kg CO2-Äquivalenten/m²) in Deutschland und Österreich Reduzierung um 35 % zwischen 2012 und 2022 -46,7%
Treibhausgasemissionen auf Unternehmensebene  Bis 2030 gegenüber 2019 um 30 % reduzieren

Klimaneutralität bis 2040
Kein Status, da neue Ziele
Stromverbrauch Stromverbrauch je Quadratmeter Verkaufsfläche (in kWh/m²) in Deutschland und Österreich Senkung um 7,5 % zwischen 2012 und 2022 -11,2%


Mitarbeiter:innen

Thema KPI Ziel Status
Ausbildungsquote Ausbildungsquote (Anteil Auszubildender an Gesamtbelegschaft in Full Time Equivalent) Bis 2025 bei 5,4 % halten 5,3%
Interne Besetzung Interne Besetzung von Führungspositionen Bis 2025 auf 80,0 % erhöhen 72,4%
Geschlechterverhältnis Geschlechterverhältnis in Führungspositionen Bis 2025 ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Führungspositionen erreichen   45,6% weiblich, 54,4% männlich
Unfälle Unfälle pro 1.000 Full Time Equivalents Bis 2025 die Anzahl der Unfälle pro 1.000 FTE auf 43,5 senken 46,5
Behindertenquote Behindertenquote nach Köpfen* Bis 2025 mindestens auf dem Niveau von 3,0 % halten* 3,0%

*Die Behindertenquote wird nach Köpfen berechnet und hat damit eine andere Berechnungsgrundlage als die Pflichtbeschäftigungsquote von schwerbehinderten Menschen nach § 154 SGB IX (Deutschland). Die Berechnung der Behindertenquote nach Köpfen wurde gewählt, um länderübergreifend (Deutschland und Österreich) eine einheitliche Kennzahl ermitteln zu können. Die Definition von Menschen mit Behinderung erfolgt gemäß Sozialgesetzbuch (SGB) § 2 (Deutschland) und Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) (Österreich).


Gesellschaftliches Engagement 

Thema Kennzahl Status
  Anteil langfristig angelegter Projekte (> zwei Jahre) 88%
Ernährung und Bewegung Anzahl erreichter Kinder und Jugendlicher (2020) 43.271
Kinder und Jugendliche Anzahl erreichter Kinder und Jugendlicher (2020) 12.580
Bewusster Umgang mit Lebensmitteln Anteil der Filialen (REWE und PENNY in Deutschland sowie Vertriebslinien in Österreich), die mit den Tafeln zusammenarbeiten (2020) 84%
Artenvielfalt und Umweltschutz Projektsumme (2020) 3.432.500 Euro


Sustainable Development Goals 
Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen adressieren die wesentlichen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung auf globaler Ebene. Sie haben einen Zeithorizont bis 2050 und werden durch 169 Teilziele konkretisiert. Die REWE Group ist bestrebt, mit ihrem Nachhaltigkeitsengagement einen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele zu leisten. Aus diesem Grund hat sie ihre Nachhaltigkeitsstrategie und ihre Geschäftsprozesse mit den 17 Zielen und den zugehörigen 169 Teilzielen abgeglichen. Auf Grundlage dieser Analyse wurden die SDGs und ihre Teilziele von den Nachhaltigkeitsverantwortlichen der REWE Group priorisiert und so ein Ranking der relevantesten SDGs gebildet. Dieses wurde auf dem REWE Group-Dialogforum im Jahr 2016 mit Stakeholdern im Rahmen einer Podiumsdiskussion erörtert. Das Feedback der Stakeholder floss in ein Gesamtranking ein, das die folgenden SDGs mit hoher Relevanz für die REWE Group beinhaltet:

SDG 12: Verantwortungsvoller Konsum und nachhaltige Produktion
SDG 12 zielt auf die notwendige Veränderung von Lebensstilen und Wirtschaftsweisen ab. Es bezieht sich somit sowohl auf den individuellen Konsum als auch auf die Umgestaltung der Wertschöpfungsmuster, die der Produktion zugrunde liegen. Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Lieferketten sind dabei ebenso relevant wie die Vermeidung beziehungsweise die verantwortungsvolle Entsorgung von Abfällen sowie die Eindämmung von Lebensmittelverschwendung.  

Große Teile des Engagements der REWE Group tragen zur Zielerreichung des SDG 12 bei. Basis hierfür sind die vom Unternehmen definierten Grundsätze und Leitlinien – die Umweltaspekte und soziale Belange entlang ihrer Lieferketten adressieren (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Grundsätze und Leitlinien, Ökologische Aspekte in der Lieferkette und Soziale Aspekte in der Lieferkette). Als wichtigen Beitrag für eine nachhaltigere Landwirtschaftsproduktion werden Bio- und regionale Eigenmarkenprodukte gefördert sowie Produkte, bei denen die REWE Group soziale und ökologische Verbesserungen in den Lieferketten erreicht. Dabei setzt das Unternehmen auf international anerkannte Zertifizierungsstandards, arbeitet gemeinsam mit der Branche in Initiativen und setzt eigene Projekte auf. Zudem kennzeichnet es seit 2010 Produkte, die sozial und ökologisch nachhaltiger produziert sind oder erhöhte Tierwohlstandards erfüllen, mit dem PRO PLANET-Label – bis Ende 2025 sollen 25 Prozent der Eigenmarken von REWE und PENNY in Deutschland dieses Label tragen. Verbraucher:innen erhalten so einen Wegweiser für nachhaltigere Produkte und transparente Informationen für ihre Einkaufsentscheidung (mehr dazu in den Abschnitten Managementansatz Grüne Produkte, Regionalität, Bio und PRO PLANET). Zur Eindämmung von Lebensmittelverschwendung werden moderne Prognosesysteme und automatisierte Bestellverfahren – unterstützt durch die kaufmännische Erfahrung der Mitarbeiter:innen – eingesetzt. Sie ermöglichen eine bedarfsgerechte Versorgung der Märkte mit frischer Ware. Zudem sensibilisiert die REWE Group ihre Kund:innen über Kampagnen für dieses Thema und arbeitet mit 940 lokalen Tafeln zusammen (weitere Beispiele des Engagements der REWE Group finden Sie in den Abschnitten Nachhaltiger Konsum fördern und Projekte und Förderungen). Der bewusste Umgang mit Ressourcen spiegelt sich auch im REWE Group-Fokusthema Kreislaufwirtschaft wider, bei dem vor allem Verpackungen eine wesentliche Rolle spielen. Hier lautet der strategische Ansatz „vermeiden, verringern, verbessern“. Bis Ende 2025 sollen zum Beispiel bei den Verkaufs- und Serviceverpackungen der REWE- und PENNY-Eigenmarken 20 Prozent weniger Kunststoff verwendet werden und, wo dies unvermeidbar ist, der Kunststoff recyclingfähig sein (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verpackung).  

SDG 15: Leben an Land
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen – das sind die Ziele des SDG 15.  

Um Biodiversität zu schützen und zu fördern, setzt die REWE Group auf Kooperationen und Projekte, zusammen mit zahlreichen Landwirt:innen und Partnern wie dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) oder der Bodensee-Stiftung. So wurde erst im März 2021 der Verein „Food for Biodiversity“ gegründet. Und bereits seit 2010 wird durch das PRO PLANET-Projekt in Zusammenarbeit von Landwirt:innen und Naturschützer:innen die biologische Vielfalt auf konventionellen Obst- und Gemüsebetrieben verbessert – zuerst mit Fokus auf Apfel- und Birnenplantagen, seit 2016 auch bei verschiedenen Obst- und Gemüsekulturen. Bis 2025 sollen alle relevanten, regionalen Freilandobst- und -gemüseprodukte auf einen biodiversitätsfördernden Anbau umgestellt sein. Auch bei der Gestaltung nachhaltigerer Sortimente ist der Erhalt der biologischen Vielfalt ein wichtiges Kriterium, das über Standardsysteme wie Bio, Fairtrade oder Forest Stewardship Council (FSC®) berücksichtigt wird. Die REWE Group engagiert sich außerdem für eine umweltgerechte und sozialverträgliche Waldwirtschaft: Bis Ende 2025 sollen Lieferketten in den Bereichen Holz/Papier, Palmöl und Soja-Futtermittel entwaldungsfrei sein (mehr Informationen finden Sie im Abschnitt Fokusrohstoffe – Food). Und das Unternehmen bezieht zunehmend Holz und Papier für seine Produkte und Verpackungen aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen, die gemäß Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert sind (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Nachhaltigen Konsum fördern, Ökologische Aspekte in der Lieferkette und Fokusrohstoffe – Non-Food).  

SDG 14: Leben unter dem Wasser Dieses SDG zielt darauf ab, die Verschmutzung der Ozeane und Meere erheblich zu verringern. Darin inbegriffen sind die Reduktion der Versauerung, die nachhaltige Bewirtschaftung der Küstenökosysteme und der Fischbestände.  

Die REWE Group ist sich der Auswirkungen im Bereich Wasser, die entlang ihrer Lieferketten auftreten, bewusst und arbeitet kontinuierlich an der Auflösung identifizierter Hotspots: Zum Beispiel soll mit einem Detox-Programm für Bekleidung, Schuhe und Heimtextilien der Eigenmarken die Verunreinigung von Wasser durch Chemikalien gezielt reduziert werden (für mehr Informationen siehe Abschnitt Ökologische Aspekte in der Lieferkette). Auch will das Unternehmen komplett auf schädliches Mikroplastik in den Eigenmarkenprodukten verzichten – und diesen Verzicht auch auf weitere Warengruppen ausweiten (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Wasser). Und in der Leitlinie für Fisch und Meeresfrüchte macht die REWE Group ihren Lieferanten Vorgaben zur Transparenz – im Sinne einer nachhaltigen Nutzung der Ressource Meer und nachhaltigen Fischerei. Das Ziel hier ist, in den Bereichen Tiefkühlung, Convenience, Frische und Konserve 100 Prozent zertifizierte Eigenmarkenartikel (MSC, GLOBALG.A.P., ASC, Bio-Zertifizierung) zu beziehen (weitere Informationen finden Sie in der Leitlinie für Fisch und Meeresfrüchte und im Abschnitt Fokusrohstoffe – Food).  

SDG 8: Gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum
Ziel des SDG 8 sind kontinuierliches, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, eine produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle.

Als international tätiges Unternehmen bekennt sich die REWE Group in ihrer Grundsatzerklärung Menschenrechte sowie in ihrer Leitlinie für Fairness dazu, innerhalb der Lieferketten aller Eigenmarkenprodukte von REWE, PENNY und toom Baumarkt Menschenrechte zu stärken und Arbeitsbedingungen zu verbessern – im Fokus stehen die Themen Kinder- und Zwangsarbeit, existenzsichernde Löhne und Einkommen sowie Frauen in der Lieferkette. Bis 2030 will die REWE Group beispielsweise, dass alle strategischen Lieferanten an Trainingsprogrammen teilnehmen, um negative Auswirkungen entlang der Lieferkette gezielt zu reduzieren. Dazu soll bis 2025 ein Beschwerdemechanismussystem für relevante Lieferketten etabliert werden (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Soziale Aspekte in der Lieferkette, Kinder- und Zwangsarbeit, Existenzsichernde Löhne und Einkommen und Frauen in der Lieferkette). Auch lokal setzt sich die REWE Group mit ihrer Vertriebslinie REWE für eine nachhaltige und faire Zusammenarbeit ein: Mit der „REWE Lokal-Partnerschaft“ werden lokale Lieferanten und Erzeuger gefördert und eine verbindliche Zusammenarbeit definiert (mehr Informationen im Abschnitt Regionalität). Als Arbeitgeber bietet die REWE Group ihren Mitarbeiter:innen unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, betriebliches Gesundheitsmanagement und zeigt großes Engagement bei Ausbildung und Entwicklung (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Mitarbeiter:innen, Beruf und Lebensphasen und Aus- und Weiterbildung). Zudem sind in nahezu allen Entscheidungen der REWE Group Vertreter der Belegschaft als gewählte Gremienvertreter:innen der Betriebsräte oder Aufsichtsräte eingebunden (siehe Abschnitt Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis).  

SDG 2: Kein Hunger
Das SDG 2 strebt an, den Hunger auf der Welt zu beenden, eine bessere Ernährung zu erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern.

Um Hunger in den Lieferketten zu bekämpfen, setzt sich die REWE Group unter anderem dafür ein, die Existenzgrundlage von Kleinbäuer:innen zu stabilisieren und ihnen Planungssicherheit zu geben – etwa mit Abnahmegarantien. Zudem sollen in Pilotprojekten bis 2025 Ansätze zur Sicherstellung von existenzsichernden Löhnen und Einkommen getestet und, falls erfolgreich, skaliert werden. Die REWE Group will außerdem vor allem Frauen entlang der globalen Wertschöpfungsketten stärken – zum Beispiel mit Frauenkomitees in Projekten wie dem der Fairtrade-Kaffeekooperative Valle de Incahuasi in Peru, die sich mit Ernährungssicherung, Fortbildungen und Maßnahmen zur Einkommensbeschaffung speziell für Frauen beschäftigen (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Soziale Aspekte in der Lieferkette, Existenzsichernde Löhne und Einkommen und Frauen in der Lieferkette). Um eine bessere Ernährung zu erreichen, sensibilisiert die REWE Group ihre Verbraucher:innen zu diesem Thema, etwa durch Kampagnen. Kinder und Jugendliche werden in Kitas und Sportvereinen in verschiedenen Workshops an eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung herangeführt, Schulklassen erhalten gesunde Lebensmittel. Zudem informiert das Unternehmen transparent über die Nährwerte der Produkte – seit 2020 nutzt die REWE Group hierfür auch die Nutri-Score-Kennzeichnung. Darüber hinaus passt das Unternehmen das Produktangebot und die Rezepturen bei den Eigenmarken durch Reduzierung von Zucker, Salz, Fett oder gesättigten Fettsäuren an (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Bio, Ernährung, Nachhaltigen Konsum fördern und Projekte und Förderungen).  

SDG 7: Erneuerbare Energien
Ziel des SDG 7 ist es, dass alle Menschen Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie haben. Zudem soll der Anteil von erneuerbaren Energien im weltweiten Energiemix deutlich erhöht und die Steigerungsrate der Energieeffizienz verdoppelt werden.

Die REWE Group hat im Sinne der Ziele des SDG 7 bereits Anfang 2008 den Stromeinkauf für Märkte, Lager und Reisebüros in Deutschland und Österreich auf Grünstrom umgestellt und somit einen Beitrag zum Ausbau regenerativer Energien geleistet. Zudem spart das Unternehmen Energie durch ein wirksames, zertifiziertes Energiemanagementsystem und die Optimierung der Logistik. Und mit seinem Green Building-Konzept verfolgt der Konzern seit 2009 einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz für seine Standorte (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Energie, Logistik und Mobilität und Green Building). Die Nutzung erneuerbarer Energien und die konsequente Einsparung von Energie sind wesentliche Bestandteile, um die Klimaziele des Unternehmens zu erreichen – etwa die absoluten Treibhausgasemissionen auf Unternehmensebene bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2019 zu reduzieren und in den Lieferketten seiner Eigenmarkenartikel eine absolute Reduktion der Treibhausgasemissionen von 15 Prozent bis Ende 2030 im Vergleich zu 2019 zu erreichen (weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten Klimaschutz in der Lieferkette und Klimaschutz auf Unternehmensebene).  

Zu diesen sechs Zielen hat die REWE Group insgesamt 27 SDG-Teilziele identifiziert, die für ihre Geschäftstätigkeit von ausgeprägter Relevanz sind.