3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Gemeinsam mit den Bedürfnissen der Kunden und den Kernkompetenzen des Umweltdienstleisters bildeten die Sustainable Development Goals (SDGs) den Rahmen, innerhalb dessen die strategischen Stoßrichtungen formuliert wurden. Für jede strategische Stoßrichtung hat Interseroh spezifische Ziele und Kennzahlen hinterlegt. Das daraus resultierende Nachhaltigkeitsprogramm beinhaltet Querschnittsaufgaben für alle Unternehmensbereiche. Damit integriert Interseroh den Nachhaltigkeitsgedanken in alle Geschäftsprozesse. Anhand der Ziele steuert das Nachhaltigkeitsmanagement seine Aktivitäten und überprüft seine Erfolge.

Die Ziele werden fortlaufend mittels einem Nachhaltigkeitsindex überprüft und jährlich im 1. Quartal aktualisiert. Da der Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung maßgeblich in Verbindung mit der Ausweitung unserer Dienstleistungen steht, sind die strategischen Sotßrichtungen mit Geschäftsbezug höher priorisiert als die internen Zielstellungen (60/40 Prozent). Ein beispielhafter KPI lautet: Jährlich neue Wertstoff- und Logistikkreisläufe schließen, sodass wir insgesamt mindestens 5,5 Millionen Tonnen Ressourcen beziehungsweise 800.000 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen." 2019 und 2020 wurde dieses Ziel zu 100 % erreicht. Für alle 2020 terminierten Ziele, lag die Zielerreichung bei ca. 86%.

Verantwortungsvolle Führung, nachhaltiges Denken und Handeln sowie eine offene Unternehmenskultur sind die Leitlinien für ihr tägliches Handeln. Die Geschäftsführung ist für die Umsetzung der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen verantwortlich. Innerhalb des Teams wird das Thema Nachhaltigkeit insbesondere von Markus Müller-Drexel verantwortet. An ihn berichten auch die Nachhaltigkeitsmanager*innen, die alle Nachhaltigkeitsthemen koordinieren. Sie verfolgen die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in den Unternehmensbereichen und binden die Ländergesellschaften mit ihren marktspezifischen Nachhaltigkeitsaktivitäten ein. Unterstützt werden sie dabei von sieben Steuerkreisen, die die Umsetzung der strategischen Stoßrichtungen der Nachhaltigkeitsstrategie in folgenden Bereichen verantworten: Vertrieb, Digitalisierung, Mediär, Mitarbeiter*innen, Compliance, Lieferkette und Umwelt.

Die Nachhaltigkeitsziele von Interseroh beziehen sich auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Weitere Informationen zur Wesentlichkeitsanalyse und der Einbettung der Nachhaltigkeitsstrategie sind in Kriterium 2 dargestellt.

Das Nachhaltigkeitsmanagement von Interseroh ergänzt das integrierte Managementsystem, das alle Prozesse und Abläufe für Qualität, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz umfasst. Grundlage für die Ausweitung des integrierten Managementsystems auf zusätzliche Nachhaltigkeitsaspekte waren die Aussagen des internationalen Leitfadens zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen (ISO 26000).