3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Zur Erreichung der strategischen Ziele wird die mittelfristige Unternehmensplanung an der Geschäftsstrategie ausgerichtet. Die notwendige Operationalisierung und Festlegung von Leistungsindikatoren und Leitplanken für nachhaltigkeitsbezogene Tätigkeiten erfolgt im Rahmen der Leitlinien für nachhaltiges Handeln. Die Regelmäßigkeit dieses Prozesses führt dazu, dass sowohl die Geschäftsstrategie als auch die operativen Aktivitäten stets zeitgemäß sind und veränderte nachhaltigkeitsbezogene Kundenbedürfnisse frühzeitig erkannt werden können. Den strategischen Aussagen werden geeignete strategische Vorhaben zugeordnet. Die hieraus abgeleitete operative Planung und Operationalisierung der Geschäftsstrategie in konkrete Aktivitäten entspricht der Grundlage für die Festlegung von Zielsystemen für die entsprechenden Fachabteilungen, welche die Zielverantwortung tragen. Zur Sicherstellung eines ganzheitlichen Ansatzes werden die nachfolgend genannten Zielgrößen als gleichwertig angesehen und nicht priorisiert.

Die flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen, als Grundlage von Wohlstandssteigerung und nachhaltiger regionaler Entwicklung, wird als Mindestmarktanteil für unsere Marktführerschaft in einer Strategielandkarte operationalisiert. Die Zielerreichung wird jährlich auf Basis der Geschäftsmodellanalyse kontrolliert. Wir wollen die Steigerung der Lebensqualität sowie die nachhaltige regionale Entwicklung mit unserer Marktführerschaft sicherstellen. Diese Marktpositionen können wir nur mit einer hohen Kundennähe und -zufriedenheit erreichen, welche wir mit einem ausgeprägten Filialnetz, einer regionalen Verankerung sowie langfristigen persönlichen Bindung verwirklichen. Die Kundenzufriedenheit wird in regelmäßigen Abständen mit internen und externen Verfahren gemessen.  

Im Rahmen der gesellschaftlichen Nachhaltigkeit ist prinzipiell zwischen einer internen sowie einer externen Sichtweise zu unterscheiden. Sowohl mit dem internen als auch mit dem externen Engagement leisten wir einen Beitrag zur Chancengleichheit und setzen ein Zeichen gegen jegliche Form von Diskriminierung, womit wir wesentlich zu einer allgemeinen Wohlstandssteigerung und einer nachhaltigen regionalen Entwicklung beitragen. Im Rahmen der internen Sichtweise leisten wir mit sicheren Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen einen Beitrag zur beruflichen Entfaltung innerhalb unseres Geschäftsgebietes. Sichere Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse sowie die berufliche Entfaltung spiegeln sich in der Mitarbeiterbindung wider, welche wir als Ziel in der Strategielandkarte festgelegt haben. Im Zusammenhang mit der externen Sichtweise leisten wir einen gesellschaftlichen Beitrag, indem wir das Gemeinwesen, Vereine und soziale Projekte, unter anderem mit der Stiftung der Sparkasse Hegau-Bodensee, unterstützen. Dieses ist bereits in unserem öffentlichen Auftrag formuliert und fest in unserer Strategielandkarte verankert. Wir stehen zu dem Klimaschutz sowie einem schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Wir übernehmen ökologische Verantwortung, indem wir uns dem ressourcenschonenden Wirtschaften verpflichten und berücksichtigen ökologische Aspekte in unserem täglichen Handeln. Hiervon sind insbesondere die Handlungsfelder „Geschäftsbetrieb“ und „Kerngeschäft“ betroffen: Im Geschäftsbetrieb verfolgen wir eine ganzheitliche Verringerung des Ressourcenverbrauches (z.B. Heizenergie, CO2-Emissionen und Stromverbrauch). Standortbezogene Maßnahmen zur Erhöhung der ökologischen Nachhaltigkeit im Geschäftsbetrieb können insbesondere bei Immobilien im Alleineigentum umgesetzt werden. Der Vorschlag von realistischen Zielgrößen für einen Abgleich erfolgt dabei von dem Prozessverantwortlichen. Auf der Grundlage der Geschäftsstrategie und des Nachhaltigkeitsverständnisses wurden z.B. folgenden Nachhaltigkeitsziele definiert: Kerngeschäft: Spezielle Förderprogramme für den ökologischen Hausbau oder den Ausbau erneuerbarer Energien und einer nachhaltigen Vermögensbildung. Prozesse: Die Operationalisierung und Festlegung von Leistungsindikatoren und Leitplanken für nachhaltigkeitsbezogene Tätigkeiten erfolgt im Rahmen der vorliegenden Leitlinien für nachhaltiges Handeln. Ökologische Verantwortung: Wir verpflichten uns dem ressourcenschonenden Wirtschaften und berücksichtigen ökologische Aspekte in unserem täglichen Handeln.

Darüber hinaus benötigen ökologische (und soziale) Innovationen mehr Kapital, als durch die öffentliche Hand bereitgestellt werden kann. Dieser Tatsache begegnen wir als kompetenter Finanzpartner mit maßgeschneiderten Finanzlösungen. Dieses Engagement und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen münden in einer verbesserten Lebensqualität sowie nachhaltigen Entwicklung des Geschäftsgebietes. Näheres dazu ist in den Kriterien 11 bis 13 aufgeführt.  Darüber hinaus überprüfen und bewerten wir in regelmäßigen Abständen unser nachhaltiges Handeln mit einem standardisierten Nachhaltigkeits-Check des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg.  In diesem werden auch Ziele der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen berücksichtigt.

Auf Basis dieser Ergebnisse werden zukünftige Handlungsoptionen und Potenziale aufgezeigt.